Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

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Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von doelf » 21 Dez 2015, 11:11

Wir leben wahrlich in seltsamen Zeiten! Im Handel findet man einen PC mit einem richtigen Windows 10 schon für unter 50 Euro, sofern man sich auf das Tablet-Format einlässt. Beispielsweise in Form des TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 inklusive einer 4-Kern-CPU von Intel, einem 7 Zoll großen Touchscreen und 16 GB Speicherplatz. Doch was taugt so ein Rechenzwerg in der Praxis?

Bild

Ja, zugegeben: Unsere Erwartungen an den derzeit billigsten PC mit Windows 10 waren nicht sonderlich hoch. Doch als wir TrekStors SurfTab wintron 7.0 v2 im Angebot für 49,99 Euro bei Otto.de sahen, war die Neugierde einfach zu groß: Abzüglich 15 Euro Neukundenbonus erreichte uns der Tablet-PC versandkostenfrei für 34,99 Euro! Da wird sogar der Raspberry Pi 2 blass vor Neid, schließlich kommt der Einplatinencomputer aus Wales ohne Display, ohne SD-Karte, ohne WLAN, ohne Bluetooth, ohne Ladegerät und sogar ohne Gehäuse.

Zum Testbericht: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2
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Re: In Kürze: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von doelf » 23 Dez 2015, 14:46

Der Test ist jetzt online!
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Re: In Kürze: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von Loner » 23 Dez 2015, 16:03

irgendwie muss man ja schon leidensfähig sein, wenn man sich so ein Gerät anschafft. Wenn man die paar Euro in gute Bücher investiert hätte, würde man sicher besser fahren.
sapere aude!

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The Grinch
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Re: In Kürze: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von The Grinch » 24 Dez 2015, 08:29

Wir haben Gestern den großen Bruder, das TrekStor SurfTab duo W2 Wifi, bekommen!
Insgesamt zehn mal so teuer, aber es ist sein Geld wert - und soweit frei von technischen Macken.

Der Intel Core M-5Y10c ist potent genug um selbst Android (Andyroid über VirtualBox) zu simulieren - flüssig -
und die 2GB RAM lassen durchweg bis zu Office alle Anwendungen geschmeidig laufen (Schwubdizität ist fühlbar gut).
Interessant ist das man den Hersteller des RAMs, per CPU-z und SPD-Parameter, nicht ermitteln kann!

Tastatur-Cover und Tablet-Chassis sind aus Alu, gut für die Stabilität und Verwindungssteife - schlecht für den WLAN-Empfang und schlaffen Bizeps.
Tablet mit Tastatur-Dock haben zusammen 1,6Kg - Tablet alleine wiegt ca. 950 Gramm, also nix mit eBook-Reader-Dauerersatz.

Die 64GB SSD ist groß genug, und auch ausreichend flott - Erweiterung über SDXC (zusätzliches Laufwerk) schaffen Platz für Daten.
(Hersteller und Typ muss ich noch mal nachsehen)

Für mich #Neuland: Windows 10 Home (hier sogar als x64-Version)
Man muss schon ziemlich tief graben um ein Windows 10 sauber zu konfigurieren, stellenweise gute Lösungen, aber
an anderen Stellen verquerte Parameter-Abgründe.
Einige Programme haben noch Defizite in Sachen Zehn.
Deutlich besser als Acht, auch nicht so verspielt, aber von der Professionalität eines Win 7 Professional immer noch weit entfernt,
für mich nach wie vor noch kein ernst zu nehmender Ersatz im Desktop-Bereich.

Für Office und Web mehr als ausreichen, für Dauerzocker aber zu schwer und mit zu kleinen Akku.
Der Akku hat fürs Surfen ausreichen Kapazität (ca. 5-6 Stunden), Anwendungen mit mehr Leistungsbedarf nuckeln den Akku
aber dann flott leer - TrekStor gibt die Kapazität mit 37 Wh an.

Warm wird das Gerät auf der Rückseite, oben links, merklich - aber selbst bei Dauerlast nicht unangenehm.
Der große Gerätevorteil - bei einer CPU mit einer TDP von nur 4,5 Watt - KEIN Lüfter, der weder nervt noch unnötig den Akku belastet.
Als Schoßwärmer aber bestens geeignet, aber nicht um auf dem Sofa, auf der Wolldecke liegend, genutzt zu werden (Stauwärme).

Wer da, in allen Belangen - Leistung, Laufzeit, Anschaffungspreis -, mehr will sollte unbedingt zu den Surface-Geräte über gehen.
Die sind in allen Belangen erheblich besser, aber auch entsprechend teuer.

Mir vollkommen unverständlich das es in der mittleren Preisliga nur soooooo wenige vernünftige Geräte gibt, vor allem mit
aktueller Hardware. Bis 500€ bekommt man, zu meist, nur lahme Krücken mit mieser Ausstattung (löbliche Ausnahme das duo W2).
Dann folgt bis 850€ kaum noch etwas verwertbares.
Erst oberhalb von 1.300€ kommt man in die Leistungsklasse Desktop-Replacement (ohne dedizierte Grafikkarte). In dieser Preisklasse
implizier ich IMMER eine Tastatur, ausreichend RAM und SSD Speicher. Da sollte man nicht JEDE Komponente sich mühsam zusammen
suchen müssen.
Unter 300€ bekommt man größtenteils nur Rudis Resterampe, lieblos von den Hersteller zusammen geschuster und mit kaum ausreichenden
Schnittstellen versehen - Schade, wirklich Schade.

Und Michael, Respekt für die Muße sich Tagelang damit zu befassen - gerade dieses Windows-Update-Desaster hat sicherlich
etliche graue Haare gekostet.

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Re: In Kürze: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von doelf » 24 Dez 2015, 10:02

Danke für den Kurztest des großen Bruders! Wie ist dessen genaue Produktbezeichnung?

Was die grauen Haare betrifft: Eine Teststellung seitens TrekStor hätte ich abgelehnt. Die Erwartungen der Hersteller sind immer riesig und sie wollen über alle Fehler und Probleme vorab informiert werden. Unnötiger Stress und Zeitverlust, wenn das Gerät dermaßen billig ist. Aber ich finde die Idee eines x86-64 PCs für 50 Euro einfach irre und eine für unsere Leser nachvollziehbare und sichere Vorgehensweise für das Update auf 1511 zu finden, war mir im Rahmen dieses Tests ein Anliegen. Und dann ist da noch die sportliche Herausforderung ;-)

Meine liebe Lektorin hatte den Artikel gestern noch einmal durch die Mangel gedreht, die restlichen Rechtschreibfehler sind somit auch behoben.

Gruß

Michael
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Re: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von Loner » 24 Dez 2015, 11:24

in Bezug auf Microsofts Surface Pro Maschinen kann ich dem Grinch nur zustimmen, das sind tatsächlich sehr ausgereifte und runde Maschinen. Zusammen mit einer Dockingstation meiner Meinung nach die beste Kombi für Bildschirmarbeiter die am Arbeitsplatz mit vernünftiger Bildschirmgröße als auch unterwegs produktiv arbeiten wollen.

Die ganze Kritik an Windows 10 kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Habe das auf dem Surface Pro 3 installiert und es ist das erste mal, das bei Windows die Kombination auch Touch - Stift - Maus/Tastatur benutzbar ist. Es ist stabil, flott und tut wie es soll. Allerdings habe ich den Kachelbildschirm auch direkt deaktiviert und benutze keine Apps drauf. Bei mir sieht es wie ein klassisches Windows aus.
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Re: In Kürze: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von The Grinch » 25 Dez 2015, 09:06

doelf hat geschrieben:Danke für den Kurztest des großen Bruders! Wie ist dessen genaue Produktbezeichnung?
TrekStor SurfTab duo W2 Wifi 11.6 64GB
http://geizhals.de/trekstor-surftab-duo ... at&hloc=de

Gestern war dann die Überraschung, in Bezug auf das Update 1511, riesig!
Zuerst braucht das irre lange um per WLAN runter zu laden, nach der Installation kam dann aber
Panik auf - kaum eine Kachel funktionierte noch, kein Store, Mail, Spiel etc.
Alle Tricks und Kniffe aus dem Netz waren fruchtlos.

Also, so dachte ich mir, mach ein Recover und Gut ist es.
Pfeifendeckel!
Problem bestand immer noch - es funktionierten gar keine Kacheln mehr, nicht mal mehr Edge.
P A N I K

Ein bisschen im Netz quer gelesen, und ein paar Lösungen gefunden.
Einfach Windows 10 normal installieren - Einfach?
Ein Blick ins BIOS brachte erst mal Ernüchterung, offensichtlich keine Möglichkeit ein USB-Stick als First Boot-Device
einstellbar, schlimmer noch, dem Gerät lag nur für den USB 3.0 Port eine Kabelpeitsche bei.
USB 3.0 und Boote? Geht ja gar nicht (dachte ich, und denk dabei an aktuelle normal PCs)
Mhhhh, was fang ich also jetzt mit dem Boot-Stick bloß nur an?

Mutig stopf ich die Kabelpeitsche in das Tablet, und den Stick ans Kabel.
Starte das Gerät neu und gehe noch mal ins BIOS - Huch, da wird plötzlich unter den Boot-Devices der Innostor-Stick angezeigt.
Ich konnte es kaum fassen, und stell den Stick als erstes Medium zum Booten ein.
Speichern und Neustart - inkl. Stoßgebet.

GROßARTG, das Tablet bootet vom Stick und ich kann Windows 10 Home x64 ganz normal installieren.
Also die System-Partition plätten und Windows auf die SSD verfrachten.
17 Minuten später begrüßt mich en "Los geht's" - ich war schon fast zu Tränen gerührt.
Eine Stunde später war Windows weitest gehen Konfiguriert, und der Blick ging in die Update-Liste.
Da war dann die 1511 Schlampe auch schon am laden :evil:
Na ja, erst mal Antiviren-Software, Office und Unterhaltung installieren, wird schon schief gehen.
Wie so oft verlangen die Programme immer wieder Neustarts, und nach der Office-Installation werf ich noch
mal ein Blick in die Update-Liste - die wird natürlich immer länger, weil Windows-Update auch noch fürs Office
die Update mit lädt.
Bis gerade eben nuckelt Windows 10 immer noch am WLAN, bisher 6GB Daten - ist der WAHNSINN!
Was macht Microsoft da, installieren die ihre Software komplett neu?

Ich hoffe dieses 1511 zernagelt mir nicht schon wieder die Installation!?
Dann wer ich aber echt böse.

Ein Problem besteht aber mit der Hardware!
Immer wieder verliert die angedockte Tastatur die Verbindung zum Gerät.
An den Kontakten kann es m.E. nicht liegen, die sind in jeder Ausrichtung perfekt.
Im Netz beschweren sich viele über diese Problematik und es ist wohl auch nicht ein Problem des W2 alleine.

Wenn die Tastatur dann gekoppelt ist, dann funktioniert die ziemlich gut!
Der Tastenhub ist kurz, aber mit gutem Druckpunkt.
Wie das Chassis des Tablet besteht das Tastatur-Dock aus Aluminium.
Das Touchpad, die Fingerfläche, ist zwar klein aber sehr feinfühlig und reagiert sofort.
Die beiden Pseudo-Tasten sind im Touchfeld integriert - die rechte Taste funktioniert gut, die Linke hingegen reagiert
nicht immer wie sie soll (wohl der Microschalter nicht richtig ausgerichtet oder defekt).
Der Andock-Mechanismus ist prima! Die beiden Zapfen beherbergen die Haltemagnete die das Tablet ordentlich fest halten.
Von alleine, egal wie man die Tastatur mit eingerastetem Tablet hält, geht das Tablet nicht aus der Halterung heraus.
Die benötigte Kraft ist genau richtig gewählt, um das Tablet heraus zu hebeln (die mitgelieferte Anleitung gibt hier
den passenden Tipp wie man es machen sollte - schön das eine Anleitung auch mal nützlich ist!).

Oh, Randnotiz!
Alle Steckbuchsen am Tablet funktionieren richtig gut.
Egal welche Buchse man verwendet, es hakt nichts, der Kraftaufwand ist normal und die Stecker rasten merklich ein.
Da hab ich schon viele Buchsen erlebt, auch an richtig teuren Geräten, die waren da richtig mies ausgeführt.
Die beiden Tasten am Tablet, also Ein/Aus und die Lautstärkewippe, haben für ihre Größe einen erstaunlichen Hub
und einen spürbaren Druckpunkt - man hört sogar einen richtigen "klick", TOLL!
Bei vielen Smartphone ist das unglaublich miserabel ausgeführt (und wenn man bedenkt das einige davon 600€ und mehr kosten ....)
Links neben dem Ein/Aus-Taster findet man ein winziges Löchlein - ich dachte schon das währe das Mikro.
Nö, die Dokumentation offeriert: Das ist der RESET-Schalter.
Ein Reset-Schalter? So was findet man ja nicht mal an Notebooks!
Ich hatte mal versuchsweise im laufenden Betrieb das Windows abwürgen wollen, klassisch wie man das an anderen Geräten auch
macht - in dem man den Power-Knopf länger als 4 Sekunden gedrückt hält.
Bei dem Tablet tat sich aber erst mal nix.
Beherzt hab ich dann ein weiteres mal die Taste lange gedrückt gehalten und die Sekunden gezählt - sieben, acht, neun, zehn, plopp AUS.
Ah, hier also zehn Sekunden, und trotzdem noch ein Reset-Schalter - TOLL!

Sicherlich könnte man monieren das am Tablet zu wenig Anschlüsse vorhanden sind, gerade USB fehlt oft immer einer mehr,
und auch könnte man sagen "warum immer diese Miniaturausführung" - eben, könnte man.
Man muss aber einfach berücksichtigen das man keine normale Buchse in solch flachen Geräten unter bringen kann.
Sehe ich also überhaupt nicht als Nachteil. Und auch die Anzahl der vorhandenen Buchsen ist vollkommen OK.
(alles auf der linken Seite)
1x Stereo Audio
1x micro HDMI (noch nicht ausprobiert, es fehlt ein passendes Kabel)
1x DC-IN
1x micro USB 3.0 (hier legt TrekStor eine kurze Kabelpeitsche mit bei die auf eine normale Buchse erweitert)
1x micro SDXC-Kartenleser (für bis zu 128GB) - hier steckt in unserem eine 128GB SanDisk Ultra drin, funktioniert problemlos
2x Lautsprecher - jeweils rechts/links am oberen Ende der Seiten plaziert (noch nicht richtig getestet, aber Windows-Sounds kommen raus :wink: )

WLAN funktioniert soweit gut, wenn man nicht zu weit weg ist von der Funkstation! (ist übrigens von Broadcom, so wie BlueTooth 4.0)
Das Tablet verbindet sich zügig mit unserer 7390 Fritte, kein Meckern nötig.
Allerdings ist der Weg, den Windows 10 hier vor gibt, zu den Einstellungen hundsmieserabel!
Holt man sich nicht die nötigen Symbole auf den Desktop, touched man sich einen Wolf um an die Einstellungen zu gelangen.
Das ist aus meiner Sicht einer der größten Makel an Windows 10, man kommt sich als Marathon-Läufer vor, in Sachen "wie komm ich
bloß nur an die Einstellungen" - da war Windows 7 einfach unschlagbar gut gelöst.

Windows 10, und die mitgelieferte TrekStor-Version, davor graute es mir - nicht gänzlich zu Unrecht.
Zum einen war die mitgelieferte Version mit haufenweise Werbemüll-Kacheln verseucht, Crippelware hat sich TrekStor aber
weitest gehend verkniffen (DANKE dafür!) - auf der anderen Seite stand das Unbekannte Terrain (aber man ist doch noch lernfähig :roll: ).
Ich empfinde, schon alleine wegen der riesigen Updates, Windows 10 noch als Bananen-Produkt - muss noch ein bisschen beim Kunden reifen.
Dann diese unsägliche Update-Politik seitens Microsoft! ICH, ICH ganz alleine will entscheiden wann und OB ich ein Update installieren möchte,
und NICHT Microsoft - kriegt das mal in Euren Schädel, Manager von Microsoft!
Es fehlt ganz eindeutig die Möglichkeit die Updates, über die Einstellungen und nicht per Würg-a-Round, zu deaktivieren!!
Gut gelöst ist hingegen die Trennung von Tablet-Nutzung oder Tastatur-Nutzung, so hätte ich mir 8/8.1 gewünscht (die Banane reift langsam).
Alles andere, zum Thema Windows 10, ist einfach: Es ist ein Betriebssystem und es funktioniert - nicht mehr, nicht weniger!

So, das war es für den 1. Weihnachtstag!
Ich wünsche allen Lesern und Besuchern des Forum ein paar entspannte Festtage, genießt die Zeit mit Familie und Freunden.

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Re: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von The Grinch » 25 Dez 2015, 09:44

Loner hat geschrieben:in Bezug auf Microsofts Surface Pro Maschinen kann ich dem Grinch nur zustimmen, das sind tatsächlich sehr ausgereifte und runde Maschinen.
Im Vergleich zum TrekStore W2 aber auch fast doppelt so teuer!
Das sind ein haufen Argumente gegen ein Surface 3 oder 4.
Wer so ein Gerät beruflich nutzt sollte hier aber keine Kompromisse machen und zu diesen Geräten (Surface pro 4) greifen!
Hier bietet bisher kaum ein anderer Hersteller etwas vergleichbares.
Loner hat geschrieben:Die ganze Kritik an Windows 10 kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Habe das auf dem Surface Pro 3 installiert und es ist das erste mal, das bei Windows die Kombination auch Touch - Stift - Maus/Tastatur benutzbar ist. Es ist stabil, flott und tut wie es soll. Allerdings habe ich den Kachelbildschirm auch direkt deaktiviert und benutze keine Apps drauf. Bei mir sieht es wie ein klassisches Windows aus.
Die Kritik ist aber eher auf hohem Niveau zu sehen!
Microsoft erhebt für sich den Anspruch eine neue, innovative und besser Betriebssystem-Software dem Kunden zu bieten.
Wer aber sich aber so weit aus dem Fenster lehnt muss damit rechnen einen Rüffel zu bekommen wenn dieser Anspruch sich
nicht manifestiert!
Nicht immer wird ein solches Betriebssystem ausschließlich im häuslichen Umfeld verwendet, Privat oder quick-and-dirty Installationen
in Unternehmen oder Institutionen, es gibt viele Installationen die sich in Unternehmen wieder finden - und da wird vorerst KEIN
Windows 10 zum Einsatz kommen.
Die nächste Hürde ist die Anwendungssoftware die verwendet wird!
Logisch, Liesschen Müller und Gustav Gans nutzen ein paar Allerwelts-Programme, die meisten laufen Problemlos auf WinX.
Was ist aber mit den "richtigen" Programmen? EDM PDM ERP DB CAD CAM (also meist Software wo eine Version > 5.000€ kostet)
Die Welt besteht eben NICHT nur aus Spielkälbern oder Couch-Surfern (auch wenn Manager und die Werbung das so suggerieren möchte).
Wir, bei uns im Unternehmen und befreundete Firmen, könnten gar nicht auf Win X umsteigen, es gibt für unsere Software nur dann
Support wenn wir ein freigegebenes Betriebssystem verwenden!
Dann die Parametrisierung von Win X, die war unter Windows 7 einfach genial einfach und gut erreichbar, da hat Microsoft mit Zehn,
wie schon zuvor mit 8/8.1, einen Griff in den Klo getan.
Noch mal, ich rede nicht von Anwendungsszenarien die nicht über Office oder Couch-Surfen hinaus gehen, dafür ist Windows 10
ganz toll und gut geeignet.
Wie ich schon geschrieben habe ist die nun vorhandene Trennung vom Tablet-Modus zur Desktop-Verwendung erheblich besser gelöst als
in der Version 8/8.1 - so sollte es sein, und da hätte Microsoft vorher mal das Ohr näher beim Anwender haben sollen, schließlich sind es
die vielen Anwender die sich deren Software/Betriebssystem kaufen (sei es per Kauf eines neuen Systems oder als Software-Only).
Auch ist nun die Touch-Verwendung im Desktop-Modus besser gelöst, wenn auch noch nicht perfekt.
Und das Meckern auf so hohem Niveau muss sich Microsoft gefallen lassen, denn sie erheben für sich den Anspruch auf ein gute Produkt mit
unvergleichbaren Erlebnis - wobei einige Erlebnisse einen vorzeitigen Alterungseffekt beim Anwender hervor rufen.

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Re: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von doelf » 27 Dez 2015, 17:59

Wegen dem Tastaturdock: Könnte es eine Energiesparfunktion sein? Hatte zuletzt eine Bluetooth-Tastatur, die nach 10 Sekunden Leerlauf in den Tiefschlag geht und eine halbe Minute zum Aufwachen braucht - KRAMPF! Aber auch wenn die Verbindung über USB hergestellt wird: Lieber mal nachschauen, ob das Tastaturdock abgeschaltet werden darf und das dann unterbinden.

Gruß

Michael
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Re: Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

Beitrag von The Grinch » 28 Dez 2015, 06:29

Die Tastatur verbindet sich Mechanisch über fünf gefederte Kontaktstifte, nix da mit Funk!
Und nein, kein Problem mit Energiesparen - die verliert die Verbindung in allen Ausführungen, von Volllast bis komplett Ausgeschaltet.

Ich schau aber mal nach ob es unter den erweiterten Einstellungen noch was zum einstellen speziell für die Tastatur gibt,
und schalte mal das Energiesparen für USB ab - mal sehen ob das hilft.

Danke für den Tipp.

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