Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von neO » 19 Aug 2019, 10:37

Das neue Erdöl!

( Schlagzeile: USA entdeckt Massenvernichtungswaffen in sonnenreichen Wüstengebieten und beginnt sie einzunehmen ;) )

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von doelf » 19 Aug 2019, 09:16

Wasserstoff ist eine tolle Sache, wenn man ihn mit Solarenergie statt mit Kohle gewinnt. Könnte man in Australien super machen. Oder in Afrika. Und auch die Araber könnten hier groß einsteigen!

Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft" - Es kann nur einen geben!

von neO » 15 Aug 2019, 13:00

Es kann nur einen geben!


Oder, warum effiziente Automobil-Antriebe in naher Zukunft wahrscheinlich doch meißtens Hybride aus zweierlei sein werden:
"Mini" Akku + Tankbarer "Brennstoff".

Wasserstoff contra Akku?
Die Online- und Heft-Zeitschrift Technologie Review titelt in seiner neuen Ausgabe groß über den Kampf zwischen Akku und Wasserstoff.

Diesen "Kampf" hat eine Industrie angezettelt, die es als ihre letzte Chance sieht Brennstoffzellen im Markt zu etablieren bevor alles zu herkömmlichen Verbrennern + neuartigen Akku-Elektroantrieben wird.

Auch in anderen Medien wird der Wasserstoff gehypt, die nächsten Olympischen Spiele sollen zum Aushängeschild der Brennstoffzellen Technik werden.

Und das in einer Zeit, in der z.B. Japan, sein Wasserstoffbedarf aus Australien mit günstigen Kohlekraftwerken decken lassen will, bis, ja, bis zumindest irgendwann, irgendwer das Ruder rumreißt und die alten, giftigen Dreckschleudern und giftigen AKWs aussterben läßt, damit dafür sauberere, jetzt schon günstigere Energien genutzt werden können.
Abgesehen von den Nachteilen eines immer noch lausigen Gesamtwirkungsgrad bei der Herstellung und Rückverstromung von Wasserstoff und einer bedingten Haltbarkeit der Brennstoffzellen.

Rein elektrisch
Dabei gibt es schon die Züge, die zwischendurch wie ein normaler Zug fahren und sich aufladen und mit Akkus auf Strecken ohne Oberleitungen fahren können. Dort, wo sich Oberleitungen finanziell nicht lohnen oder die Investitionen gescheut werden.
Und sie brauchen keinen Wasserstoff.

LKW, die wie Züge Oberleitungen nutzen können, auf Strecken, die sie regelmäßig befahren.

Dabei gibt es sparsame, am Stromnetz ladbare Hybride Automobile, die ihre „typische“ Entfernung von <100Km täglich locker auf Strom fahren können und die seltene "Städte-Reise" auch auf Benzin oder Diesel schaffen könnten. Und nur einen "kleinen" Akku brauchen.

Pendler sollten ihren meisst <100Kg Hintern sowieso in die Bahn schleifen, die als einzige wirklich auch ohne Akku 100% elektrisch sein könnte und am effizientesten ist und Druck machen, dass diese pünktlicher, häufiger und sauberer sind.
Durchschnittlich 10x 100Kg extra für ihren Hintern immer im Stau rumstehen zu lassen (Auto), lohnt sich selten.


Ineffizient und Schmutzig:
Solange die Brennstoffzelle nicht effizienter ist und weltweit weniger Verschmutzung schafft als die Verbrenner, bei Herstellung und Nutzung des „Brennstoffes“, ist sie nicht besser als das herkömmliche.

Und, dass das herkömmliche insgesamt stinkt und in der Ausformung von schwereren statt leichteren, leistungsstärkeren statt effizienteren, schlechterer Aerodynamik statt besserer, gipfelt (SUV), zeigt, dass die Antriebsart an sich nicht das Problem ist.

Es braucht mehr saubere Energieerzeuger wie Wind, Sonne, Wasserkraft und mehr gute Möglichkeiten und Verbindungen für den Personenverkehr, abgesehen davon, dass beim Bahngüterverkehr bisher nicht gerade in die Zukunft investiert wurde. Da wurde die Strasse subventioniert.

Und es ist auch das durch die Industrie gesteuerte Konsumverhalten und Nutzen mit dreckschleudernden Autos, in einer Bananen-Republik wie Deutschland. Entschuldigung, natürlich Auto-Republik.



Nachtrag:

Gut Verheizt
Sauberer Wasserstoff, besonders zum Heizen in Kraftwärme Kopplung in BHKW oder Gasturbinen, ist eine ganz andere, gute, effiziente, Geschichte. Eine für die sagenumwobenen, seltenen Dunkel-Flauten-Tage und ohne Putins oder Trumps Erdgas. ;)

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von neO » 14 Aug 2019, 13:50

Ladepunkte für Elektroautos.

Deutsche Energiewirtschaft fordert gesetzliche Erleichterungen für Mieter und Wohnungseigentümer.

https://www.golem.de/news/elektroautos- ... 43202.html

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von neO » 22 Jul 2019, 22:50

Sion von Sono Motors.

- Seit März 2019 steht das Serien-Design. ¹
- Im April 2019 wurde bekannt gegeben, dass die Produktionsstätte in Schweden sein wird und die Energie zur Produktion aus 100% Erneuerbaren Energien kommen soll. ²
- Im Mai 2019 wurde die 10.000 Reservierung gemeldet ³

- 2020 sollem die Vorbestellungen in Verträge gewandelt werden können.
- 2021 sollen die ersten Autos ab Werk abgeholt werden können oder auf Wunsch ausgeliefert werden.

https://sonomotors.com/de/preorder/
¹ https://www.golem.de/news/sono-motors-d ... 39762.html
² https://sonomotors.com/de/press/press-r ... n/?lang=de
³ https://sonomotors.com/de/story/


Es stecken viele tolle Idee in der Art der Produktion und im Auto.
Ich hoffe, dass er gut wird und auch in 2 Jahren noch im Vergleich zur Konkurrenz herausstechende Alleinstellungsmerkmale hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sono_Sion

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von neO » 18 Jul 2019, 23:06

Die Angabe wundert mich schon ein bisschen.

Die in anderen E-Autos eingesetzten Liio-Akkus haben bei extremer Kälte auch Probleme mit dem Laden und deswegen einen Batteriewärmer, falls es kälter -4°F wird, dass sind -20 Grad Celsius.

Dass es bei dem Maxus EV80 mit den LiFePo Akkus so in der Anleitung steht, ist wahrscheinlich richtig.
Allerdings soll so ein Akkublock noch lange nach dem Fahren warm sein, also eher selten ein Problem, wenn er auch in Eiseskälte bald an die Steckdose kommt.
Ansonsten bräuchte man einen Batteriewärmer.

Nissan Leaf Erfahrungsbericht aus Norwegen, 0°F = -17,7°C

If the battery really does get down to the 0ºF range — the battery heater comes on at -4ºF — the LEAF reportedly doesn't charge well (as the folks in Norway discovered early on). In that case it is best to drive it a bit to warm up the battery before charging. Unless you park outside at night, charging issues due to cold seem unlikely in the Denver metro area. The battery has a lot of thermal mass so it takes some time to fall in temperature and 8 hours outside during the day seems unlikely to get the battery down to ambient temperature unless it starts out quite cold.
http://www.mynissanleaf.com/viewtopic.php?t=18448

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von doelf » 18 Jul 2019, 18:35

Ein Sommertransporter. Niedlich. Da ist der Streetscooter wohl weiter.

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von neO » 18 Jul 2019, 11:28

Ab 40.000 Euro, 3,5 Tonner Kleintransporter für die Stadt, 120-190km Reichweite (?), bis 955Kg Zuladung, bis 10,2m³ Volumen.

Günstiger Transporter Maxus EV80, SAIC


Das besondere, es werden LifePo Akkus eingesetzt, die eine bewährte, hohe Ladezyklen-Anzahl haben.
Bei extremer Kälte soll er nicht geladen werden, im Winter müßte der Transporter dann gleich nach Nutzung ans Ladegerät oder in die Werkshalle, da er sonst zu kalt werden könnte?

Er ist wohl zum Testen auch mietbar.


https://www.golem.de/news/probefahrt-mi ... 42495.html
https://www.maske.de/content/uploads/ma ... presse.pdf
https://www.maxusev80.com/de/

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von neO » 16 Jul 2019, 21:38

Umweltfreundlichere Autos und Umweltfreundlicheres Tanken/Laden.

https://www.golem.de/news/autos-elektro ... 42561.html

Oderb warum auf das Garagendach eine Solarzelle gehört.

Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

von doelf » 27 Jun 2019, 14:17

Ernährungsexperten empfehlen eine ausgewogene Ernährung.
Marketingexperten empfehlen das Superfood ihres Auftraggebers.
Super ist Food allerdings nur aus kontrolliertem Anbau mit kurzen Lieferwegen.

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