Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

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Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von doelf » 11 Mär 2019, 09:49

Ja, ja, die lieben NATO-Partner. Alles total demokratisch und, wie der Herr E. aus A. so gerne sagt, können wir in Sachen Pressefreiheit noch viel von ihm Lernen. Eigentlich nicht, denn wir hatten im 3. Reich und der DDR auch schon unfreie Presse. Aber lassen wir ihn im Glauben, er hätte das alles erfunden...

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von neO » 10 Mär 2019, 22:16

Deutsche Türkei-Korrespondenten berichten jetzt aus dem "sicheren" Iranischen Teheran über die Türkei.
Türkei hatte ihre Akkreditierung nicht verlängert da sie gefälligere, andere Korrespondenten haben wollte.
Dadurch erlosch auch deren Aufenthaltserlaubnis.

https://www.sueddeutsche.de/politik/tue ... -1.4361742
via http://blog.fefe.de/?ts=a27b840d

Na, Mutti war da bestimmt "not amused" drüber.

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von neO » 27 Sep 2018, 09:19

Erdogan trifft Kritik:

Cem Özdemir zeigt Gesicht auf dem Staatsbankett in Berlin am kommenden Wochenende:
„Aber hier in der Bundesrepublik Deutschland kann er dem Anblick der Opposition nicht entgehen.“

http://taz.de/Erdoan-Besuch-in-Deutschland/!5538182/

Ob Cem Özdemir ihm wirklich die Hände schüttelt?
Einem "Erzfeind", von dessen Parteimitgliedern er sich schon als "Terrorist" beschimpfen lassen mußte?

Wahrscheinlich läßt er sich die Gelegenheit nicht entgehen, dass Erdogan nichts dagegen tun kann, dass er da ist.

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von neO » 27 Sep 2018, 08:39

E.s Aufstieg im Schafspelz.
Türkeis Abstieg in die Diktatur.


Vom verurteilten Hetzer 1998, über den Retter der Nation 2004, den Beginn der Gleichschaltung 2007 bis zum "mordenden" Diktator auf Lebenszeit 2018.


Taz Artikel mit Meinung dazu
http://taz.de/Aufstieg-von-Recep-Tayyip ... /!5536177/

Anklage gegen Erdogan wegen Völkermordes, Schweden, 2017-07
https://www.epochtimes.de/politik/europ ... 66038.html

Türkei: Kritiker per App anschwärzen

von doelf » 26 Sep 2018, 08:43

Danke für diesen Hinweis. Ich habe eine Nachricht dazu verfasst:

Wie die SWR-Sendung Report Mainz berichtet, kann man Kritiker des türkischen Präsidenten Erdogan jetzt ganz einfach per Denunzierungs-App anschwärzen. Die App, welche von der türkischen Polizei vertrieben wird, findet sich beispielsweise in Googles PlayStore. Auch für Benutzer aus der EU und Deutschland.

Aber nicht nur jene, die den türkischen Präsidenten für dumm, unfähig oder machtgeil halten, laufen Gefahr, per App gemeldet und bei ihrer nächsten Einreise in die Türkei verhaftet zu werden. Das ist nämlich das tolle am Konzept der Denunzierung, wie ein Blick in die Deutsche Vergangenheit zeigt. Ob unliebsamer Mitbewerber, nerviger Nachbar oder Verwandte, die in der Erbfolge besser platziert waren: Ein kleiner Tipp an der richtigen Stelle und der Vaterlandsverräter wurde vom Unrechtsstaat entfernt, ohne dass man sich die eigenen Finger schmutzig machen musste. Das funktioniert heute genauso gut, nur halt zeitgemäß per App: Anschuldigung eingeben, dazu den Namen und die Adresse des Opfers und eventuell noch ein Foto, abschicken und fertig. Der Denunzierte landet dann zwar nicht in einem Vernichtungslager, aber in türkischer Untersuchungshaft. Und da dort sehr viele mutmaßliche Staatsfeinde und Präsidentenbeleidiger einsitzen, kann so eine Untersuchungshaft mehrere Monate dauern.

Nach Ansicht des Geheimdienstexperten Erich-Schmidt-Eenboom stellt die Verwendung der Denunzierungs-App in Deutschland einen schweren Verstoß gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung dar, weshalb den Benutzern die Ausweisung droht. Doch wer soll die Denunzianten aufgrund der App-Nutzung bei den deutschen Ausländerbehörden denunzieren? Eventuell bietet sich ja eine App als Lösung an: Einfach das Aufenthaltsrecht an die Installation einer solchen App binden und dieser als Berechtigung Zugriff auf die Liste aller anderen installierten Apps einräumen. Wird Edrogans Denunzierungs-App gefunden, erlischt automatisch das Aufenthaltsrecht. Natürlich ist es wichtig, dass dieser Zusammenhang nirgendwo dokumentiert wird. Zumindest würde das in den Trend unserer Zeit passen. Alternativ könnte man sich auch an Google wenden und die Entfernung dieser menschenverachtenden App verlangen, doch da sich Google derzeit bei allen möglichen Regimen anbiedert, sollte man keine allzu großen Erwartungen haben.

Quelle:
https://www.swr.de/report/presseinforma ... index.html

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von neO » 25 Sep 2018, 21:33

Stasi-App von E. in Googles Playstore?

Hexenjagd leicht gemacht mit Denunzierungs App.


Wer die App benutzt verstößt gegen deutsches Recht!

Türkische Staatsbürger in Deutschland setzen z.B. damit ihr Aufenthaltsrecht aufs Spiel wenn sie diese App benutzen, da dies den Tatbestand eines schweren Verstoßes gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung mit sich bringt.



https://www.swr.de/report/presseinforma ... index.html

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von doelf » 25 Sep 2018, 11:31

Wichtiger wäre eine Klärung des Großbritannien-Problems. Aber da stehen sich die Engländer (ich schreibe hier absichtlich nicht Briten, da ich explizit die Engländer meine) ja seit Monaten konsequent selbst im Weg. Klar, die Wahl zwischen schlecht, ganz schlecht und katastrophal schlecht ist immer schlecht und lässt sich dem Wahlvolk nur schlecht verkaufen. Also reagiert Frau May mit schlechter Politik und wird am Ende der EU die Schuld zuweisen. Also "Business as usual".

Was die Türkei betrifft: Der Grund für Erdogans Aufstieg und Erfolg war seine Wirtschaftspolitik, die den Wohlstand auch in die Provinz getragen hatte. Wenn er jetzt die türkische Notenbank gängelt und seine islamisch geprägten Machtphantasien auslebt, schadet das der Wirtschaft. Das geht jedem Türken ans Portemonnaie. Klar, Erdogan wird bockig der USA und der EU die Schuld zu weisen, aber werden die Wähler ihm das abkaufen? Wir müssen abwarten.

Tatsächlich haben sich hier zwei wichtige EU-Partner ins politische Abseits manövriert. Dennoch halte ich es für grundfalsch, wirtschaftliche Hilfe zu leisten und somit ein politisches Versagen zu belohnen. Fehler müssen Konsequenzen haben und diese muss man dann auch ziehen. Das gilt auch für die EU selbst sowie für Deutschland. Anpassung und Veränderung sind eine Überlebensstrategie, das Festhalten und der Stillstand sind indes eine Sackgasse.

Gruß

Michael

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von neO » 17 Sep 2018, 11:48

Europäische Politik denkt darüber nach Türkeis Wirtschaft zu stützen, damit es die Europäische Wirtschaft nicht mitreißt.

Der Menschenrechtverletzer E. wird persönlich am 28. September in Berlin erwartet.

Jedem Demokratieverlust zu trotz.


Heise zur Krise
https://www.heise.de/tp/features/Tuerke ... ?seite=all

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück - Türkische Regierung erfolgreich!

von neO » 14 Sep 2018, 21:08

Türkische Regierung erfolgreich!
Keine Zeitung in der Türkei kann mehr das Gegenteil behaupten.

Gleichschaltung der Medien vollendet, Meinungsfreiheit tot:


Auch eine letzte kritische Zeitung ist übernommen worden, abhängiger Richter sei dank, die alles in die Gefängnisse steckt was E. nicht passt.
Cumhuriyet ist nun ganz der Meinung der Regierung.
Auch die Geschichte von der Unterstützungen von Terroristen im Ausland durch E., wird jetzt wahrscheinlich als nie stattgefunden oder unwahr begraben werden.

Heise artikel zum Thema
https://www.heise.de/tp/features/Tuerke ... 63600.html

Re: Kolumne: Türkeis Weg zurück zur Meinungsfreiheit und Demokratie - Mögliche Schritte

von neO » 12 Sep 2018, 13:45

Eine ein Dollarnote dabei? Terrorist!

Und:
Aktuell befinden sich mindestens sieben weitere deutsche Staatsbürger in türkischer Untersuchungshaft. Sie werden konsularisch betreut. Am Dienstag wurde außerdem in Ankara der österreichische Student Max Zirngast festgenommen. Er arbeitete als Journalist für das re:volt-Magazin. Auch ihm wird Terrorunterstützung vorgeworfen. Schwerpunkt seiner Arbeit sind offenbar die Kurden sowie die Konflikte in der Südost-Türkei und in Syrien. Es ist kein Einzelfall: Regelmäßig werden in der Türkei Journalisten aufgrund ihrer Arbeit festgenommen und angeklagt. [...]
https://www.heise.de/tp/features/Deutsc ... 62128.html

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