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Flash-Speicher: Kurse für MLC- und TLC-Chips gestiegen

von doelf » 03 Feb 2020, 00:55

Am Spot-Markt in Taiwan sind nicht nur die Kurse für Arbeitsspeicher abermals deutlich angezogen, sondern auch die Preise für Flash-Chips, die beispielsweise in SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks verbaut werden. Insbesondere 3D-TLC-Chips, die besonders viel Speicherkapazität pro Dollar bieten, haben um fast sieben Prozent zugelegt.

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Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 2,503 US-Dollar auf den Tisch legen. Der Kursanstieg hat sich damit auf 4,2 Prozent beschleunigt, Anfang Januar 2020 hatten wir lediglich ein Plus von 2,17 Prozent notiert und Anfang Dezember 2019 waren es 1,91 Prozent gewesen. Der Preisverfall im übrigen Jahr 2019 wäre damit fast ausgeglichen - derzeit sind diese Chips nur noch um 3,32 Prozent günstiger als vor zwölf Monaten.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,324 US-Dollar, was einem moderaten Preisanstieg um 2,74 Prozent entspricht. In den beiden Monaten zuvor hatte sich dieser Kurs kaum verändert (Januar: +0,22%; Dezember: -0,04%), davor hatte es heftigere Ausschläge (November: +3,34%; Oktober: -9,71%) gegeben. Der Kurs liegt zudem um deutliche 21,55 Prozent über dem des Vorjahresmonats.

Wer statt MLC die Variante TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,261 US-Dollar - ein neuer Hochstand in unserem Diagramm. Über Monate hatte sich der Kurs dieser Chips sehr konstant entwickelt (Oktober: -1,06%; September: -0,92%; August: -0,30%; Juli: -0,71%; Juni: -0,03%; Mai: +2,06%; April: -0,34%), dann ging es im Oktober (-2,22%) und November (-2,91%) etwas bergab. 2020 startete allerdings mit einem happigen Aufschlag von 11,39 Prozent und diesmal kommen weitere 6,85 Prozent obendrauf. TLC-Chips sind bei Schreibzugriffen langsamer als MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle), da immer drei Bit gelöscht und dann neu geschrieben werden müssen. Wir beobachten die Preisentwicklung dieser Chips erst seit März 2019.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1097 US-Dollar wert und notierte damit um 0,56 Prozent schwächer als Anfang Januar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 3,05 Prozent eingebüßt. Da Marktbeobachter im Dezember Engpässe für das Jahr 2020 prognostiziert hatten, darf man erst einmal keine fallenden Kurse erwarten.

Quelle:
https://dramexchange.com/

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