Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

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Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von The Grinch » 02 Mai 2010, 04:46

Image, Aussehen und Leistung!
Das sind Gegebenheiten die so gar nichts mit einander zu tun haben.
Das Eine erhält man, das Andere hat man und das Letzte kommt von einem selber.

Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von doelf » 01 Mai 2010, 13:33

Es sind drei Konzerne, die ihre Ziele und Interessen verfogen, um ihren Gewinn zu maximieren und ihren Aktionären eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Und das passt halt nicht immer zu dem Image, dass man gerne verkörpern möchte.

Gruß

Michael

Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von snop » 01 Mai 2010, 11:14

Früher hielt ich immer MS für böse. Erstaunlich wie schnell sich das zu Ungunsten von Google und vor allem Apple gewandelt hat :o

Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von Loner » 30 Apr 2010, 22:11

ihr seid geläutert? :mrgreen:

Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von The Grinch » 30 Apr 2010, 13:26

Lass uns unser eigenes Kloster gründen "Die von Malz und Torf geläuterten" :mrgreen:

Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von doelf » 30 Apr 2010, 13:02

Amen, Bruder!

Re: Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von The Grinch » 30 Apr 2010, 12:15

Jobs redet, und seine Jünger hören zu ...

Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

von doelf » 30 Apr 2010, 12:09

Wenn sich Steve Jobs Gedanken macht, geschieht dies zuweilen öffentlich. Beispielsweise im Falle digitaler Musik und Kopierschutzmechanismen erteilte Jobs der Musikindustrie eine Lehrstunde und bewies mit iPod und iTunes, dass man allen Unkenrufen zum Trotz mit weniger Schutz weit mehr Geld verdienen kann. Diesmal denkt Jobs über Flash nach und nicht nur Adobe wird diese Gedanken aufmerksam verfolgen.

Apple und Adobe haben eine lange Geschichte, welche Jobs kurz reflektiert, um letztendlich zu dem Schluss zu kommen, dass sich die beiden Firmen im Laufe der Jahre auseinandergelebt haben. Doch eigentlich geht es darum, weshalb Apple auf iPhones, iPods und iPads keine Flash-Anwendungen haben will. Laut Jobs ist Flash kein offener Standard, in seiner Entwicklung einzig und alleine von Adobe abhängig und nicht ohne Alternativen.

"Offen" ist ein Wort, welches man nicht unbedingt mit Apple verbindet. Apples Betriebssysteme nutzen zwar ein quelloffenes Fundament, doch den Rest ist eine geschlossene Entwicklung, welche der Konzern wie alle seine Geheimnisse nicht nur mit technischen Mitteln, sondern auch mit einer schlagkräftigen Rechtsabteilung zu schützen weiß. Im Bereich der Web-Anwendungen setzt Apple jedoch auf offene Standards wie HTML5, CSS und JavaScript.

Jobs betrachtet Flash als unsicher, denn abgesehen von zahlreichen Sicherheitslücken führt die Verwendung von Flash häufig zu Abstürzen. Die Performance ist zudem sehr mäßig und insbesondere auf mobilen Geräten mit geringer Rechenkraft laufen Flash-basierende Videos und Anwendungen nicht flüssig. Mit der Anpassung von Flash auf mobile Geräte kommt Adobe nur langsam voran und so gesellt sich zur schlechten Performance auch eine hohe CPU-Last, welche Akku-Laufzeiten deutlich verkürzen kann. Soweit lassen sich die Argumente von Jobs nachvollziehen, denn das Gelbe vom Ei war Flash noch nie.

Allerdings geht Jobs Kritik noch weiter: Flash wurde für Geräte mit Maus entwickelt und so müssen Anwendungen nachträglich auf die Fingerbedienung angepasst werden. Jobs ist der Ansicht, dass man sie dann gleich in HTML5, CSS und JavaScript umschreiben sollte, vergisst dabei jedoch, dass dies einen deutlichen Mehraufwand bedeutet. Die Frage, ob sich ein solcher Aufwand lohnt, sollte unserer Meinung nach der einzelne Entwickler entscheiden und nicht Apple. Doch diese Wahlfreiheit will Apple den Entwicklern gar nicht erst einräumen. Vielmehr ist die Aussicht, dass Flash-Applikationen die iGeräte überschwemmen könnten, ein rotes Tuch für Jobs. Ein zusätzlicher Flash-Layer kostet wertvolle Resourcen und führt zu zusätzlichen Fehlern und Sicherheitslücken, das ist unbestritten. Und auch dass die Flash-Entwickler von den Möglichkeiten abhängig sind, welche ihnen Adobe einräumt, wollen wir gar nicht leugnen.

Der Kunde wird mit Anwendungen, welche gezielt für das iPhone entwickelt wurden, mit Sicherheit weniger Probleme haben, doch ist die Entmündigung des Kunden und der Entwickler wirklich die bessere Alternative? Schließlich wird niemand gezwungen, mit Flash zu entwickeln oder auf Flash basierende Anwendungen zu benutzen. Apple verteidigt seine Bastion der guten Performance und hohen Stabilität nicht durch Offenheit, sondern durch Abschottung und Reglementierung. Das war allerdings schon immer so und wird von den meisten Kunden auch akzeptiert. Neu an der aktuellen Situation ist einzig die offene Konfrontation mit Adobe.

Quelle:
http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash/

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