Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

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Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von Loner » 05 Jul 2019, 11:20

Danke für die Erläuterung!

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und das geplante flimmern

von neO » 05 Jul 2019, 10:32

Elektrisches Licht flimmert am 230 Volt Netz.

Manche Leuchtmittel so stark das man es wahrnimmt.
Andere, dass das Gehirn es noch wahrnimmt.
Und manche bilden sich ein, dass etwas flimmert,
obwohl nichts da ist, wie man beim nachmessen beweisen kann.

LEDs können bei hohen frequenzen fast flimmerei sein,
auch wenn sie PWM gedimmt sind, eine Technik,
bei der in einer festen frequenz die Einschaltdauer variiert.

Bei 100% Licht ist dann meißt das flimmern vorbei,
da LEDs mit Gleichstrom betrieben werden.
Meißt wird der aber aus 230V Wechselspannung mit 50Hz Wechselfrequenz erzeugt,
so daß selbst eine "Glühbirne" Helligkeitsschwankungen zeigt.
Aufgrund der Hitze, die den Glühdraht zum Leuchten bringt,
geht sie zwischendurch aber nicht ganz aus.

Bei guter Elektronik, kommt auch an LEDs das 50Hz flimmern oder ihre vielfache nicht oder kaum durch,
abhängig von den eingesetzten "Spannungs- oder Strompuffern", der die sinusschwankungen oder unterbrechungen glättet.
Dieser Puffer, sind der Kondensator, meißt zusammen mit einer Induktivität.
An diesen wird meißt gespart.

Je größer ihre Werte sind und je höher die vom Schaltnetzteil erzeugte Frequenz,
desto weniger flimmert das Licht der LED.


Überhaupt kein Flimmern:
An einem Akku mit Vorwiderstand, flimmert eine LED zB. gar nicht.
Einfache Taschenlampen ohne dimmelektronik funktionieren nach diesem Prinzip.


Ähnliches Thema
https://www.golem.de/news/leds-schlimme ... 41846.html

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von neO » 12 Mai 2019, 12:53

Das ist wirklich erstaunlich, dass da sowenig Reserve für das Wärmemanagment gegeben wurde.

So kleine dünne Kupferbleche oder sogar Heatpipes für ein paar Euro.

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von doelf » 10 Mai 2019, 10:35

Wer billig kauft, kauft doppelt.
Okay, auch teure Produkte sind zuweilen Mist, aber bei dem Preis hätte ich nichts anderes erwartet.

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von neO » 09 Mai 2019, 20:20

"Günstige" Strassenlaternen in Detroit werden zu heiß und fallen aus.

Der Ausfall von bis zu 20.000 Leuchten wird von der Stadt erwartet.

https://www.golem.de/news/strassenbeleu ... 41121.html

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von doelf » 08 Sep 2017, 13:59

Meiner Erfahrung nach machen zuerst die Spannungswandler schlapp, da diese oft unterdimensioniert, zu heiß und schlecht verlötet sind. Die LEDs selbst sind recht robust.

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von neO » 07 Sep 2017, 12:17

Roberto hat geschrieben:
02 Sep 2017, 11:53
Das allseits bekannte Problem, ich habe sehr viel gelesen und viele Seiten besucht um das Problem mal aus der Welt zu schaffen..Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten...Ich würde Empfehlen um eine Lange Lebensdauer der LED zu gewährleisten einen Trafo mit 30 /40 % mehr Leistung Einzusetzen.

Das habe ich hier erfahren: https://led-spot.org
Da erfahre ich vor allem Preise und Amazon links :wink:
Aber vielleicht nützen die Texte dazwischen ja auch jemandem.

Die LEDs brutzeln einfach meist in ihrer eigenen Hitze -> hält wahrscheinlich bei schlechten Lampen oft max. die 2 Jahre Gewährleistung, danach die Flutlichtdämmerung....
Aber bei uns ist es ja relativ kühl und schattig im Gegensatz zu manch anderen Gebäuden/Ländern/Laternen/Autos...

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von Mausolos » 07 Sep 2017, 10:56

doelf hat geschrieben:
06 Sep 2017, 10:23
Der Halogenstab hatte 300 Watt und ließ sich bis 20 Watt herunter regeln. Der LED-Stab hat nur 10 Watt, das reichte nicht.

Im Zweifelsfall würde ich es einfach ausprobieren.
Notfalls muss man eben zusätzlich Lastwiderstände parallel schalten, wie sie beispielsweise für Motorräder zum Umrüsten auf LED-Blinker beigelegt werden. Extra ein neues Netzteil kaufen ist auch mit Geld verbunden und schadet der Umwelt ebenso.

Re: Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

von doelf » 06 Sep 2017, 10:23

Mausolos hat geschrieben:
06 Sep 2017, 09:59
doelf hat geschrieben:
06 Sep 2017, 08:59
Ich habe etliche Trafos aus Halogen-Zeiten verbaut, an denen ich jetzt LEDs betreibe.
Das funktioniert aber leider nicht an elektronischen Trafos (=Schaltnetzteilen). Die benötigen eine Mindestlast, um sich überhaupt einzuschalten.
Eine 12 Volt LED-Lampe mit 7 Watt läuft nicht an einem elektr. Trafo, der für eine 12 Volt Halogenlampe mit 50 Watt dimensioniert ist.
Theorie und Praxis:
12 Volt Halogen 50 Watt raus, 12 Volt LED 7 Watt rein => es leuchtet.
Seit Monaten. Obwohl auf dem Trafo "Leuchtmittel 20-50W" vermerkt ist.

Anders sieht es bei unserem Deckenfluter aus: Halogenstab raus, dimmbarer LED-Stab rein => nichts.
Der Halogenstab hatte 300 Watt und ließ sich bis 20 Watt herunter regeln. Der LED-Stab hat nur 10 Watt, das reichte nicht.

Im Zweifelsfall würde ich es einfach ausprobieren. Der Unterschied zwischen 400 und 56 Watt im Fall der LED-Spots war es mir jedenfalls wert.

Gruß

Michael

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