Google ist der letzte Amateurladen

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :pukeon: :saw: :stupid: :machinegun: :spank: :zzz: :sunglasses:
Mehr Smilies anzeigen

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Google ist der letzte Amateurladen

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von doelf » 13 Jan 2020, 09:32

Nutzt aber nichts, wenn 70-80 Prozent aller Zugriffe über Google reinkommen, bei deutschen Nutzern sind es sogar über 80 Prozent. Und das obwohl wir für die Sitesearch neben der internen Suche auf Qwant setzen. Ist aber verständlich, da Google auf allen Mobilgeräten als Suche voreingestellt ist.

Fakt ist: Google setzt die Spielregeln für die Mobilfreundlichkeit, ist zu blöd diese sauber zu verifizieren (z.B. bei der Ermittelung der Anzeigegröße von rotierten Elementen) und zeigt die beanstandeten Seiten für Mobilnutzer nicht mehr an, womit man praktisch unsichtbar wird. :evil:

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von wigor666 » 12 Jan 2020, 20:46

Hallou,

es gibt doch Alternativen, z.B. duckduckgo.com. Wenn die bekannter würden kann Google zumachen.

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von doelf » 12 Jan 2020, 14:14

Ich bin ja nicht alleine. Jeder, der Webseiten betreibt oder betreut, muss sich mit Google herumschlagen, da Google hier genauso marktdominierend ist wie Facebook mit WhatsApp und Instagram im Bereich sozialer Medien und Messenger. Und wer Google nicht nach der Nase tanzt, wird nicht mehr gefunden und verschwindet somit von der Bildfläche.

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von wigor666 » 10 Jan 2020, 21:14

Hallou,

arme Sau.

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von The Grinch » 10 Jan 2020, 05:38

Vermutlich wird ein Teil in Pakistan, und der Andere in Indien programmiert,
oder Israel und dem Iran?!?
Google sagt dann zu den Entwicklern: Sprecht die Schnittstellen selbstständig ab.

Was dann dabei raus kommt hast Du ja sehr Bildhaft beschrieben.

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von doelf » 09 Jan 2020, 13:45

Ein solches Cloud-Konto für die Nutzung von Google Maps anzulegen, meist geht es ja eh nur um die Javascript-API, ist eine absolute Zumutung. Eben weil man eine Sammlung von Dienstleistungen einkauft, die dafür ausgelegt ist, dass unterschiedliche Mitarbeiter unterschiedliche Rollen übernehmen, beispielsweise Entwickler oder Buchhaltung. Bei jedem zweiten Schritt wechselt die Benutzeroberfläche von Deutsch auf Englisch, zuweilen ist die Übersetzung fehlerhaft. Schränkt man die Nutzung auf die eigene Domain ein, wird nirgendwo erklärt, dass als Syntax *domain/pfad/* verlangt wird. https://domain/ oder https://domain/pfad führen zu Fehlern, die sich nicht klar deuten lassen und eher auf einen fehlerhaften Schlüssel hindeuten. Dass man die Eigentümerschaft für die Domain verifizieren muss, wurde beim Einrichten auch nicht erwähnt. Offenbar geht Google davon aus, dass man das schon vorher gemacht hatte. Und dazu muss man erst einmal raus aus den Cloud-Diensten und rein in die Webmaster/Such-Konfiguration.

Konsistenz gibt es bei Google weder in Hinblick auf die Sprache, noch bei der Benutzerführung. Man sieht überall, dass die einzelnen Teile von unterschiedlichen Teams mit unterschiedlichen Vorstellungen zusammengewurstelt wurden. Während Apple zu viel Wert auf Optik und Benutzerführen legt, scheint dies Google völlig am Arsch (bzw. unzähligen Ärschen, die sich nie absprechen und sich gegenseitig vermutlich verachten) vorbeigeht.

Auf der anderen Seite wird jeder, der seine Webseite bei Google angemeldet hat, wöchentlich oder gar täglich mit Warnungen bombardiert, weil irgendwo wieder etwas das Nutzererlebnis der Smombies beeinträchtigt. Ein Pixel zu wenig Abstand, Schrift ein Punkt zu klein, Grafik ragt über den Bildschirmrand - da könnte sich einer verletzten oder aus Verzweiflung von einer Brücke springen!!! Also lieber nicht mehr als Suchergebnis anzeigen, bis der Fehler korrigiert ist. Stört sich Google am Design von 12.587 Unterseiten, darf man die Korrektur dann für jede einzelne bestätigen. Und erhält nach 2 bis 3 Wochen die nächste Fehlermeldung (Farbkontraste zu gering, veraltete Plugins, doppelte Titel, fehlende Bildbeschreibung). Wie mich das alles ankotzt! Die sollten lieber mal in ihrem eigenen Laden für Ordnung sorgen und ihre Suche auf Vordermann bringen, denn die liefer seit Monaten keine brauchbaren Ergebnisse mehr!

Gruß

Michael

Re: Google ist der letzte Amateurladen

von The Grinch » 09 Jan 2020, 05:33

Ist doch eine schöne neue Welt, in der wir leben!
abgesehen von den Hirnlosen Affen die am anderen Ende der Telefonleitung sitzen,
und sich aufführen wie die Götter.

Google ist der letzte Amateurladen

von doelf » 08 Jan 2020, 06:45

Eigentlich wollte ich schreiben, "Google ist eine Ansammlung hirnloser Wichser", aber meine Freundin sagt immer, ich soll nicht so peinlich rumproleten, also tue ich so, als hätte ich eine anständige Erziehung genossen. Dennoch bleibt die Tatsache, dass das Gebaren dieser Firma einfach nicht zu ertragen ist. Was mir so auf den Zeiger geht?

Dass Google für die Nutzung von Google Maps auf Webseiten eine Anmeldung für die Google Cloud Platform verlangt, finde ich völlig überzogen. Gerade für Projekte mit wenigen Abrufen, die Google dann eh nicht in Rechnung stellt, hätte man eine bessere Lösung finden können. Wenn man dann GCP bucht, bekommt man eine kostenlose Testphase für 12 Monate, muss sich aber nicht einbilden, dass Google vor Ablauf dieser Testphase warnt. Stattdessen wird das Konto gesperrt (die Konsole meldet "gekündigt"), alle Projekte gestoppt und nach 30 Tagen alle Daten gelöscht. Allerdings sind 12 Monate auch nur dann erreichbar, wenn man das von Google geschenkte Spielgeld in Höhe von 300 US-Dollar nicht schon vorher verbraucht hat. Dass man für einen kostenlosen Testzeitraum, an dessen Ende Google das Konto immer sperrt, eine Kreditkarte hinterlegen muss, finde ich auch ziemlich frech.

Okay, geschenkter Gaul... Wenn man allerdings das kostenpflichtige Konto nutzt und dieses ebenso gesperrt wird, weil die Kreditkarte gesperrt wurde (andere Zahlungsmittel waren hinterlegt, werden von GCP aber nicht akzeptiert), und sich die eingerichteten Dienste nicht reaktivieren lassen, die Support-Links ins Leere führen und Support-Mails Umlaute falsch kodieren, dann weiß man, dass man in einer unprofessionellen Bastelbude gelandet ist. Dazu kommt Googles unerträgliche Benutzerführung in den Webdiensten, der chaotische Aufbau des Google-Kontos und die Hürden, überhaupt mal jemanden zu erreichen. Dabei geht es um Monatsrechnungen von 0,00 US-Dollar, denn - wie gesagt - die Webprojekte verwenden nur Maps und haben geringen Zulauf. Das ganze Cloud-Gedöhns wird nicht gebraucht, muss im Sinne der völligen Unübersichtlichkeit aber mitgeschleppt werden.

Auch toll: Hat man einmal ein GCP-Konto angelegt, bleibt dieses auf immer und ewig mit dem eigenen Google-Konto verknüpft. Man kann nur beides zusammen löschen. Wer denkt sich so einem Scheiß aus?

Die Commerzbank ist ebenso ein inkompetenter Laden: Zur Sperrung der Kreditkarte kam es, weil ich eine kryptische Abbuchung prüfen lassen wollte. Bei der Übertragung des Buchungsbetreffs war es offenbar zu Problemen gekommen, denn nach wenigen Buchstaben folgte eine Kolonne aus Zahlen und Minuszeichen. Dennoch wurde die Abbuchung durchgeführt. Kurioserweise ist die Commerzbank nicht in der Lage, eine Abbuchung von einer Kreditkarte zurückzuverfolgen. Selbst wenn man den vermuteten Abbucher benennt, ist keine Zuordnung möglich. Wenn man dann den Dienstleister endlich mal erreicht hat, die Buchung verifizieren konnte und die Prüfung bei der Commerzbank abbricht, hat das Elend dennoch kein Ende. Stattdessen steht man am folgenden Wochenende mit einer gesperrten Kreditkarte an der Tankstelle und guckt dumm aus der Wäsche. Zumal man die über die Karte abgewickelten Buchungen beim Online-Banking nicht mehr einsehen kann und nur noch der Übertrag auf ein neues Konto zu sehen ist. Die neue Karte kommt dann irgendwann mitten in der Folgewoche und statt des eigenen Wunsch-Pin ist irgendwas anderes hinterlegt, so dass auch das erste Tanken mit der neuen ein echtes Vergnügen ist.

So, ich könnte mich noch seitenlang auskotzen, aber der Notebook-Akku macht schlapp...

Michael

Nach oben