Fertig: Wine 4.0 bringt Direct3D 12 und Vulkan

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Fertig: Wine 4.0 bringt Direct3D 12 und Vulkan

von doelf » 24 Jan 2019, 16:46

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für die 3D-Schnittstellen Direct3D 12 und Vulkan, die Anbindung von Game-Controllern über SDL und HID sowie Optimierungen für hochauflösende Displays unter Android.

Nach 13 Monaten Entwicklungszeit und sieben Veröffentlichungskandidaten ist Wine 4.0 fertig und umfasst mehr als 6.000 Änderungen. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

Quelle:
https://www.winehq.org/news/2019012201

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