Microsoft behebt Probleme mit älteren AMD-CPUs

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doelf
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Microsoft behebt Probleme mit älteren AMD-CPUs

Beitrag von doelf » 18 Jan 2018, 17:18

Sowohl die Sicherheits-Updates von Anfang Januar als auch die im Anschluss veröffentlichte Januar-Patch-Sammlung können Systeme auf Basis älterer AMD-Prozessoren lahmlegen. Betroffen sind beispielsweise die Baureihen Opteron, Athlon, Sempron und Turion. Mit neuen Updates sorgt Microsoft nun für Abhilfe.

Mit seinen Sicherheits-Updates wollte Microsoft gegen die CPU-Schwachstellen Meltdown (ARM, Intel) und Spectre (AMD, ARM, IBM und Intel) vorgehen, doch auf älteren Prozessoren des Herstellers AMD führten die Flicken beim Neustart zu einem Boot-Stopp mit dem Fehlercode 0x800f0845. Um Windows wieder starten zu können, mussten betroffene Kunden zunächst die Internetverbindung kappen und das System auf einen Wiederherstellungspunkt vor der Aktualisierung zurücksetzen. Im Anschluss deaktivierte man unter Windows 7 und 8.1 das automatische Einspielen von Updates. Unter Windows 10 ist dies nicht möglich, hier kann man das Einspielen neuer Updates unter "Windows Update", "Erweiterte Optionen" nur für 35 Tage aussetzen.

Inzwischen erkennt Windows Update die betroffenen Systeme und liefert die problematischen Aktualisierungen nicht mehr an diese aus. Damit die überarbeiteten Update-Pakete ankommen, muss der Benutzer allerdings das automatische Einspielen von Updates (Windows 7 und 8.1) wieder erlauben bzw. die 35-Tage-Sperre unter Windows 10 aufheben. Alternativ kann man die neuen Update-Pakete auch einzeln herunterladen:
. Tails . Linux . USB . CD . Secure Desktop . IRC . Truecrypt . Tor .

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