NVIDIA: Neuer Grafiktreiber für BattleTech und FrostPunk

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NVIDIA: Neuer Grafiktreiber für BattleTech und FrostPunk

Beitrag von doelf » 26 Apr 2018, 15:06

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 397.31 aktualisiert, welche für die beiden Spiele "BattleTech" und "FrostPunk" empfohlen wird. Ebenfalls neu sind volle Unterstützung für Vulkan 1.1 sowie NVIDIAs Raytracing-Technologie RTX für Volta-GPUs, die unter Windows 10 Version 1803 betrieben werden.

Nach dem Aufspielen eines neuen Treibers entfernt die Installationsroutine die ausgepackten Dateien und schafft so mehr Platz auf Festplatte oder SSD. Für Notebooks mit Optimus oder MSHybrid hat NVIDIA zwei neue Bibliotheken (nvdlist.dll und nvdlistx.dll) gepackt und die neue Programmierschnittstelle NVDECODE ermöglicht es, diverse Videoparameter wie Auflösung, Seitenverhältnis oder Ausschnitt zu ändern, ohne dass die Decoder-Instanz hierfür zerstört und neu erschaffen werden muss. Frische SLI-Profile gibt es für "Descenders", "Frostpunk", "Warhammer: Vermintide 2" und "Far Cry 5". Die ebenfalls neuen 3D-Vision-Profile für "Descenders" und "EVE Valkyrie - Warzone" wurden ausnahmsweise mal mit "Gut" bewertet.

Behobene Fehler
"Doom" stürzt im Zusammenspiel mit der GeForce GTX 1080 Ti nicht mehr ab, wenn der Treiber beim Aktivieren von HDR auf OpenGL 1.1 wechselt. Für die Nutzer einer GeForce GTX 1060 wurde "Far Cry 5" stabilisiert und bei "Rise of Tomb Raider" flackert das Menü bei dieser Karte nicht mehr. "Diablo III" friert nach einem Fensterwechsel nicht mehr ein, selbst wenn V-Sync und SLI zeitgleich aktiv sind. Korrigiert wurde auch ein TDR-Fehler (Timeout Detection and Recovery) im Zusammenspiel mit dem Firefox und Steam-Spiele sollen das Herunterfahren von Windows nicht mehr verzögern bzw. verhindern.

Offene Probleme
Die offenen Fehler betreffen allesamt Windows 10 und wir finden hier auch ein paar alte Bekannte: So lässt sich die GeForce GTX 780 Ti im SLI-Betrieb nach wie vor nicht zur Bildausgabe bewegen, wenn neben dem DisplayPort auch beide DVI-Anschlüsse genutzt werden. Die GeForce Titan (Kepler) verweigert auch weiterhin die Zusammenarbeit mit AMDs Threadripper und auf Pascal-GPUs verursacht "Gears of War 4" sporadische Blue-Screens. Wenn man G-Sync verwendet und bei der Titan V mehrfach zwischen unterschiedlichen HBM2-Speichertakten hin und her wechselt, kann der Bildschirm schwarz werden.

Neu hinzugekommen sind die folgenden Probleme: Die Videowiedergabe mit Microsoft Edge kann das Bild von Video und Desktop verzerren, sofern HDR aktiviert ist. Abhilfe schafft nur das Aus- und Anschalten des Bildschirms. Auch bei "Far Cry 5" sorgt HDR für Probleme, falls das Spiel nicht in der nativen Auflösung des Monitors läuft. Um das grüne Flackern zu beheben, wechselt man am besten per Alt+Tab zum Desktop und wieder zurück. Die GeForce GTX 1080 Ti verursacht einen TDR-Fehler, wenn bei "Warhammer Vermintide 2" die Auflösung gewechselt wird. Verwendet man DirectX 11 statt 12, verschwindet das Problem. Zudem kann es vorkommen, dass die Tastaturkürzel für Surround, das In-Game Overlay und Shadowplay-Aufnahmen nicht funktionieren.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Bei den Treiber-Komponenten wurde der HD-Audio-Treiber auf die Version 1.3.37.1 aktualisiert, welche zusätzliche Sample-Raten (32, 88,2 und 176,4 kHz) für die HDMI-Ausgabe bringt. CUDA liegt nun in der Version 9.2 vor. Die Versionsstände von GeForce Experience (3.13.1.30), nView (148.92) und der PhysX System-Software (9.17.0524) zeigen sich indes unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt. Oder zumindest teilweise, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, finden sich andere Fermi-Modelle weiterhin auf der Liste der unterstützten Grafikkarten, darunter die Modelle GeForce 605, GeForce GT 610, GeForce GT 620, GeForce GT 630, GeForce GT 635, GeForce GT 640, GeForce GT 645, GeForce GT 705 und GeForce GT 730.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 397.31 WHQL
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