AMD: Neuer Grafiktreiber beschleunigt Strange Brigade um bis zu 5%

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AMD: Neuer Grafiktreiber beschleunigt Strange Brigade um bis zu 5%

Beitrag von doelf » 30 Aug 2018, 17:11

AMD hat den optionalen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.8.2 veröffentlicht, welcher mehr Leistung für das Spiel "Strange Brigade" verspricht. Darüber hinaus hat AMD diesen Treiber für die Rennsportsimulation "F1 2018" optimiert und Probleme mit "Far Cry 5" und "Call of Duty: Black Ops 4" ausgeräumt.

Kommen wir zunächst zu den Leistungsgewinnen in Verbindung mit "Strange Brigade": Laut AMD soll die Radeon RX Vega 64 (8GB) bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten um bis zu fünf Prozent zulegen, während für die Radeon RX 580 (8GB) bei 2.560 x 1.440 Pixeln ein Zugewinn von drei Prozent versprochen wird. Die Vergleichswerte liefert die optionale Radeon Software Adrenalin Edition 18.8.1.

Behobene Fehler
Bei gleichzeitiger Verwendung von Instant Replay und der "Frame Rate Target Control" (FRTC) kommt es nicht mehr zu Instabilitäten oder einem stotternden Bildaufbau. Der Grauschleier, welche bei "Far Cry 5" im Zusammenspiel mit HDR10 auftreten konnte, hat sich ebenso gelichtet wie die Hänger beim Ändern der Grafikeinstellungen. Radeon FreeSync lässt sich wieder für "Call of Duty: Black Ops 4" aktivieren und Radeon Chill gleicht die Taktgrenzen nun auch auf Systemen mit mehreren Grafikprozessoren ab. Zudem soll der Upgrade-Ratgeber zuverlässiger in den Radeon Einstellungen angezeigt werden.

Bekannte Fehler
Treffen mehrere GPUs auf Enhanced Sync und Vulkan, kann dies zu Leistungseinbrüchen bei "Strange Brigade" führen. Wenn man "Monster Hunter: World" spielt, lässt sich Radeon FreeSync gelegentlich nicht aktivieren. Sind mehrere Displays angeschlossen aber eines davon ausgeschaltet, kann es auch weiterhin zu Verzögerungen kommen. Beim Abspielen von Videos im Webbrowser werden die Videoprofile unter Umständen nicht korrekt angewandt und die Kombination aus Radeon FreeSync und Radeon ReLive kann während einer Aufzeichnung auf bestimmten Displays zum Flackern führen. Zudem lässt Radeon ReLive einige DirectX-12-Spiele abstürzen, wenn die Grafikkarte aus den Baureihen Radeon R9 290 oder R9 390 stammt. Derweil reduziert die Radeon RX Vega im Leerlauf nicht immer ihren Speichertakt.

Unterstützte Geräte und Betriebssysteme
Der optionale Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.8.2 richtet sich sowohl an die Nutzer von diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil), als auch an zahlreiche APU-Konfigurationen. Die Ryzen-Modelle mit integrierter Vega-Grafik (Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G) bleiben diesmal allerdings außen vor. Wie üblich gibt es die Treiber für die 64- und 32-Bit-Varianten von Windows 10 und 7, wobei für die Modelle der RX-Serie lediglich 64-Bit-Treiber erhältlich sind. Offiziell wird weiterhin die WHQL-zertifizierte Radeon Software Adrenalin Edition 18.5.1 empfohlen, welche auf den 23. Mai 2018 datiert.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.8.2
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