AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition: Erstes Update

Neue Software, Treiber oder BIOS-Versionen findet ihr hier
[ News about software, drivers and bios can be found here ]
Antworten
Benutzeravatar
doelf
Moderator
Moderator
Beiträge: 34217
Registriert: 12 Feb 2004, 23:29
Wohnort: Alsdorf
Kontaktdaten:

AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition: Erstes Update

Beitrag von doelf » 26 Dez 2018, 13:32

Mit der optionalen Version 18.12.3 bietet AMD ein erstes Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. Der neue 64-Bit-Treiber behebt einige Fehler und unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Version 18.12.3: Behobene Fehler
AMD hat Darstellungsfehler der Lüftergeschwindigkeitsanzeige in Radeon WattMan korrigiert und benutzerdefinierte Lüfterprofile für bestimmte Spiele sollen nach Beendigung des jeweiligen Spiels nicht mehr aktiv bleiben. Ein Fehler, der den Speichertakt von Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega auf 800 MHz festsetzte, wurde ebenso behoben wie eine überlappende Platzierung von Schaltflächen und eine fehlende Warnung beim Auto-Tuning im Radeon Overlay. Wurde die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition zweimal installiert, verschwand zuweilen der Tab für das Game-Streaming. Dies wurde korrigiert, zudem sollen die Radeon Einstellung nicht mehr vorherige Treiberversionen melden, obwohl ein Update erfolgreich durchgeführt wurde. Die Verwendung benutzerdefinierte Werte für das Abtastintervall in der Leistungsmessungsfunktion soll zuverlässiger zur Verfügung stehen und bei Radeon ReLive für VR wurde eine kurze Störung unmittelbar nach dem Anschluss eines Headsets beseitigt.

Version 18.12.3: Bekannte Probleme
Die Lüfterabschaltung wird nicht immer ein- bzw. ausgeschaltet, wenn man zwischen der manuellen und automatischen Lüftersteuerung wechselt. Der Upgrade Advisor findet zuweilen keine Spiele, der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und das Abschalten des AMD-Link-Servers, während ein iOS-Klient angeschlossen ist, führt zu einem Port-58888-Fehler. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten. Der letzte Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Alle Neuerungen der AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition
AMD konnte die Geschwindigkeit von "Assassin's Creed: Odyssey" bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten um bis zu vier Prozent steigern, "Shadow of the Tomb Raider" läuft bei 2.560 x 1.440 Pixeln um bis zu drei Prozent schneller, "DOOM" und "Wolfenstein II: The New Colossus" legen bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 um bis zu fünf Prozent zu. Mit einem Plus von bis zu sieben Prozent verzeichnet "Strange Brigade" den größten Zugewinn, ebenfalls bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Die Leistung wurde jeweils mit einer Radeon RX Vega 64 getestet, wobei die Vergleichswerte von der Treiberversion 18.12.1 stammen.

Die neuen Funktionen
Für die Express-Installation benötigt man nur noch einen Klick und ihr Fortschritt wird neuerdings mit einer Prozentangabe dokumentiert. Danach helfen drei Ratgeber bei den Feineinstellungen: Der Radeon Game Advisor überprüft die Geschwindigkeit von Spielen und unterbreitet Vorschläge für eine bessere Leistung und Bildqualität. Der Aufruf erfolgt über das Radeon Overlay. Der Radeon Settings Advisor bewertet das System und schlägt Optimierungen vor, er findet sich in den Radeon Einstellungen. Dort ist auch der Radeon Upgrade Advisor stationiert, der den PC mit den Mindestanforderungen der Spieleentwickler abgleicht.
  • Radeon ReLive hat Unterstützung für Mehrkanalton, Streaming im 16:9-Format und einen GIF-Export über Hotkey erhalten. Restream.io, Streamable und Gfycat stehen jetzt als weitere Plattformen zur Auswahl und der neue Szenen-Editor ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten der Aufnahmen inklusive der Auswahl von Übergängen via Hotkeys. Neu ist auch die In-Game-Replay-Funktion, mit der sich Ereignisse sofort auf dem Bildschirm wiedergeben lassen. Über AMDs Link-App lassen sich Spiele auf Mobilgeräte mit Android oder iOS streamen. Maximal ist hierbei die 4K-Auflösung mit 60 fps möglich, wobei die Hardware-Beschleunigung genutzt wird. Über Steam, Steam VR und die "Radeon ReLive VR"-App lassen sich auch VR-Geräte, die für Streaming und Aufnahmen optimiert sind, vom PC aus beschicken.
  • Die App AMD Link soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, zudem wurde die Einrichtung der Verbindung vereinfacht. Es ist nun möglich, die Radeon Software vom Mobilgerät aus zu aktualisieren. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung des Radeon WattMan und die Leistungsanalyse (Performance Metrics) kann durchschnittliche, minimale und maximale Frame-Raten festhalten. Dabei lassen sich Leistungsanalyse und ReLive nun auch über Sprachbefehle steuern. Hinsichtlich ReLive kann man Bildschirmfotos und Videos betrachten, Videos schneiden und diese auf dem Mobilgerät speichern.
  • Radeon Overlay unterstützt jetzt den Radeon WattMan, so dass man aus dem Spiel heraus die Leistung optimieren kann. Die Einstellungen für Radeon FreeSync und die Farbkonfiguration je Spiel wurden in den Anzeige-Tab verschoben. Dort gibt es auch erweiterte Optionen zur Justierung der Bildwiederholrate in Echtzeit. Die Anzeige zur Leistungsanalyse lässt sich vom Benutzer hinsichtlich der Farben, Balken, Position, Transparenz und Größe individualisieren. Zudem lassen sich das Messinterval und die Erfassung der Frame-Rate in einer Log-Datei reduzieren.
  • Wesentlich kompfotabler gibt sich der überarbeitete Radeon WattMan. Mit nur einem Klick kan man Grafikprozessor und Grafikspeicher übertakten, alternativ lässt sich die Spannug der GPU automatisch reduzieren. Ebenfalls sinnvoll ist die Möglichkeit, die Lüfterdrehzahl über Kurven festzulegen. Dabei ist es auch möglich, den Lüfter im Leerlauf anzuhalten. Dazu gibt es ein besseres Speicher-Tuning sowie Zugriff auf die DPM-Zustände der Radeon RX Vega zur genaueren Leistungskonfiguration.
  • Weitere Neuerungen: Die Virtuelle Super-Auflösung unterstützt nun auch Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und Radeon FreeSync 2 nutzt "Auto Tone Mapping" zur Farboptimierung von HDR-10-Inhalten. AMD will auch die Effizienz von Radeon Chill gesteigert haben, was beim Stromsparen hilft. Für Vulkan gibt es drei Erweiterungen (VK_EXT_inline_uniform_block, VK_KHR_swapchain_mutable_format und VK_EXT_scalar_block_layout) und Sparse-Unterstützung, welche die Speicherverwaltung vereinfacht.
Download:
. Tails . Linux . USB . CD . Secure Desktop . IRC . Truecrypt . Tor .

Antworten