NVIDIA: Neuer Treiber unterstützt GeForce GTX 1650 und begräbt 3D Vision

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NVIDIA: Neuer Treiber unterstützt GeForce GTX 1650 und begräbt 3D Vision

Beitrag von doelf » 24 Apr 2019, 14:40

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 430.39 aktualisiert, welche das neue Einstiegsmodell GeForce GTX 1650 unterstützt. Auch für die Notebook-GPUs GeForce GTX 1660 Ti und GTX 1650 ist dieser Treiber geeignet. Auf der Software-Seite gibt es Verbesserungen für die Spiele "Anthem", "Mortal Kombat 11" und "Strange Brigade" sowie eine Freigabe für das kommende Windows 10 Mai 2019 Update.

Variable Rate Shading für DirectX 12
Mit dem Windows 10 Mai 2019 Update wird DirectX 12 eine neue Funktion namens "Variable Rate Shading" (VRS) erhalten. Statt eine feste Genauigkeit auf die gesamte Szene anzuwenden, kann dabei variabel gearbeitet werden. Während Gegenstände im Fokus der Aufmerksamkeit mit hoher Qualität berechnet werden, kann man in den Randbereichen etwas ungenauer arbeiten. Auch Objekte, die aufgrund schneller Bewegungen sowieso unscharf erscheinen, müssen nicht mit höchster Präzision erstellt werden. NVIDIA hatte VRS zusammen mit seinen Turing-GPUs eingeführt, dabei aber noch auf eine eigene Lösung gesetzt, die bisher kaum Anwendung gefunden hat. Nun hat Microsoft das Verfahren standardisiert, was seine Adaptierung voran bringen könnte.

Bildschirme und Treiber-Komponenten
Sieben weitere Bildschirme haben eine Freigabe als G-SYNC-kompatibel erhalten und in den Display-Einstellungen lassen sich nun zwei Monitore im Hochformat mit einem dritten im Querformat zusammenführen. Auf Seiten der Treiber-Komponenten zeigen sich nView 149.77, die PhysX-System-Software 9.19.0218 und CUDA 10.1 unverändert, während der HD-Audio-Treiber auf die Version 1.3.38.16 und GeForce Experience auf die Version 3.18.0.102 aktualisiert wurden.

Gestrichene Funktionen
Mit dem Schritt auf die Version 430 streicht NVIDIA die Unterstützung für "3D Vision". Unter diesem Namen hatte NVIDIA im Jahr 2009 eine drahtlose Shutter-Brille vorgestellt, welche eine stereoskopische 3D-Darstellung im Zusammenspiel mit Monitoren, die eine Bildwiederholrate von 100 Hertz erreichen, ermöglicht. Ebenfalls entfernt wurde die Unterstützung für die Notebook-GPUs der Kepler-Generation. Diese hatte NVIDIA in den Jahren 2013 und 2014 im Rahmen der Baureihen GeForce 700M und 800M auf den Markt gebracht.

Behobene Fehler
NVIDIA hat den HDR-Modus von MadVR für die Videowiedergabe über den MPC-Player repariert. Die Kombination aus Pascal-GPU, G-SYNC und Surround-Auflösung soll ebenfalls wieder funktionieren und auch das flackernde Desktop im Zusammenspiel mit einigen Mehr-Bildschirm-Konfigurationen will NVIDIA behoben haben. Zudem wurden Speicherlecks, die beim Starten von Spielen auftraten, gestopft.

Bekannte Probleme
Es gibt nach wie vor eine Unstimmigkeit zwischen Adaptive Sync und der vertikalen Synchronisation: Wird ein Neustart des Systems durchgeführt, greift V-SYNC nur noch bei der nativen Bildwiederholrate des Anzeigegeräts. Weitere Probleme sind NVIDIA zur Zeit nicht bekannt.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 430.39 WHQL
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