Speicher bleibt teuer, DDR2 minimal günstiger als DDR3

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doelf
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Speicher bleibt teuer, DDR2 minimal günstiger als DDR3

Beitrag von doelf » 03 Jan 2010, 00:18

Die Speicherpreise haben sich stabil ins neue Jahr verabschiedet und DDR2-Chips kosten kaum noch weniger als ihre DDR3-Pendants. Auf gerade einmal 9 US-Cent ist der Unterschied zwischen 1Gb Chips der Typen DDR3-1333 und DDR2-800 zusammengeschmolzen, Anfang November 2009 hatte es kurzfristig sogar einen Gleichstand gegeben.

Am 31. Dezember wurden Chips des Typ 1Gb DDR3-1333 (128Mx8) mit durchschnittlich 2,72 US-Dollar gehandelt, Anfang des Monats waren es 2,70 US-Dollar gewesen. Während DDR3-Speicher also recht stabil blieb, stieg der Preis für 1Gb DDR2-800 (128x8) seit Anfang Dezember um 9,6 Prozent von 2,40 auf 2,63 US-Dollar. Anfang November lagen beide Speichertypen mit einem Preis von 2,75 US-Dollar gleich auf, danach kam es zu einer leichten Sättigung des Marktes, die einen weiteren Preisanstieg verhinderte.

Da Intel in Kürze neue Einstiegs-CPUs vorstellen wird, die ausschließlich mit DDR3-Speicher betrieben werden können, dürfte die Nachfrage in diesem Segment weiter ansteigen. DDR2 wird dann nur noch auf preiswerten Plattformen wie Intels Atom-Architektur Verwendung finden. Allerdings haben die meisten Hersteller ihre Produktion bereits angepasst, so dass es kaum zu einem Überangebot an DDR2-Chips kommen wird.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier die Rede von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.

Quelle:
http://dramexchange.com/

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