Google akzeptiert Millionenstrafe wegen Safari-Trickserei

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Google akzeptiert Millionenstrafe wegen Safari-Trickserei

Beitrag von doelf » 10 Aug 2012, 07:48

Die US-Handelskommission FTC hat eine Rekordstrafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar gegen den Internetriesen Google verhängt. Google hatte die Datenschutzeinstellungen von Apples Internetbrowser Safari missachtet und gegen den Willen der Benutzer Cookies angelegt.

Google verwendet solche Cookies, um die Werbeeinblendungen gezielt auf die Interessen des Betrachters anpassen zu können. Hierzu analysiert die Firma, welche Inhalte sich der Benutzer im Internet ansieht. Apple hat seinen Internetbrowser Safari allerdings so vorkonfiguriert, dass Cookies von Dritten - hierzu gehören beispielsweise die Anzeigen eines Werbenetzwerks - nicht akzeptiert werden.

Google und die übrigen Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung "Network Advertising Initiative" haben sich dazu verpflichtet, solche Einstellungen zu respektieren. Dennoch nutzte Google über mehrere Monate einen Fehler in Safari aus, um dem Internetbrowser Cookies unterzuschieben. Zunächst erzeugte Google ein temporäres Cookie für sein Werbenetzwerk DoubleClick. Danach war es möglich, auch dauerhafte Cookies für DoubleClick anzulegen.

Die FTC betrachtet Googles vorgehen als bewussten Verstoß gegen frühere Vereinbarung, firmeninterne Regeln und die Richtlinien der "Network Advertising Initiative". Daher wurde eine Rekordsumme von 22,5 Millionen US-Dollar als Strafe verhängt. Google hat diese akzeptiert, um das unschöne Thema schnellstmöglich abhaken zu können.

Quelle:
http://www.ftc.gov/opa/2012/08/google.shtm

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Google kann das Cookie-Kapitel bald abschließen

Beitrag von doelf » 17 Nov 2012, 15:51

Offenbar kann Google das unselige Kapitel um die Cookie-Tricksereien mit Apples Internetbrowser Safari schon bald zu den Akten legen. Die zuständige Richterin Susan Illston erklärte bei einer Anhörung in San Francisco, dass sie die von der US-Handelskommission FTC verhängte Strafe als angemessen betrachte.

Google hatte die Datenschutzeinstellungen von Apples Internetbrowser Safari missachtet und gegen den Willen der Benutzer Cookies auf Computern (Mac, PC) und mobilen Geräten (iPad, iPhone) angelegt. Google verwendet solche Cookies, um seine Werbeeinblendungen gezielt auf die Interessen des Betrachters anpassen zu können. Hierzu analysiert die Firma, welche Inhalte sich der Benutzer im Internet ansieht. Apple hat seinen Internetbrowser Safari allerdings so vorkonfiguriert, dass Cookies von Dritten - hierzu gehören beispielsweise die Anzeigen eines Werbenetzwerks - nicht akzeptiert werden. Um dennoch Cookies anlegen zu können, nutzte Google über mehrere Monate einen Fehler in Safari aus. Zunächst wurde ein temporäres Cookie für Googles Werbenetzwerk DoubleClick erzeugt, danach ließen sich auch dauerhafte Cookies für DoubleClick anlegen.

Die US-Handelskommission FTC bewertete Googles Verhalten als Verstoß gegen die Selbstverpflichtung der Wirtschaftsvereinigung "Network Advertising Initiative", der auch Google angehört. Im August 2012 verhängte die FTC dann eine Rekordstrafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar, welche Google auch akzeptierte. Die gemeinnützige Organisation "Consumer Watchdog" empfindet diese Strafe als zu gering, konnte sich mit dieser Einschätzung allerdings nicht bei Richterin Illston durchsetzen.

Quelle:
http://www.bloomberg.com/news/2012-11-1 ... -deal.html

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