Schwere Anschuldigungen gegen Mt. Gox

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doelf
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Schwere Anschuldigungen gegen Mt. Gox

Beitrag von doelf » 10 Mär 2014, 14:35

Hacker haben die Kunden- und Transaktionsdaten des geschlossenen Bitcoin-Handelsplatzes Mt. Gox veröffentlicht und erheben nun schwere Anschuldigungen gegen die Firma und deren Geschäftsführer Mark Karpeles. Die gestohlenen Daten wurden auf dem Blog von Karpeles, welcher hierzu ebenfalls gehackt wurde, präsentiert.

Mt. Gox hatte Ende Februar 2014 Insolvenz angemeldet und als Grund den Diebstahl von 850.000 Bitcoins mit einem Gesamtwert von ca. 400 Millionen Euro genannt. Für ihren Diebstahl hatten die Kriminellen eine seit dem Jahr 2011 bekannte Sicherheitslücke genutzt. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens belaufen sich angeblich auf 6,5 Milliarden Yen (ca. 46,25 Millionen Euro).

Die von den Hackern veröffentlichten Daten weisen allerdings ein Guthaben in Höhe von 951.116,21905382 Bitcoins auf, welches keinesfalls zur offiziellen Darstellung von Mt. Gox passt. Ob die Daten echt sind oder manipuliert wurden, lässt sich nur schwer sagen. Zumindest wollen mehrere Kunden ihre Kontenstände wiedererkannt haben - die Hacker hatten alle Kundendaten vor der Veröffentlichung anonymisiert. Zumindest zeigt dieser Vorfall, wie gut Karpeles Blog gesichert war.

Quelle:
http://techcrunch.com/2014/03/09/mt-gox ... nt-totals/

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