Fedora 24 ohne Installationsmedien für i686-Server

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doelf
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Fedora 24 ohne Installationsmedien für i686-Server

Beitrag von doelf » 12 Jan 2016, 11:33

Das Fedora-Projekt wird ab der kommenden Version 24 keine Server-Installationsmedien für die i686-Architektur mehr bereitstellen. Dies gilt sowohl für die DVD-Abbilder als auch für die netzwerkbasierte Installation dieser weit verbreiteten Linux-Distribution. Mit i686 wird Intels 32-Bit-Architektur ab dem Pentium Pro umschrieben, andere Projekte nutzen hierfür zumeist den allgemeineren Ausdruck x86.

Nach Aussage des Fedora-Projekts werden Benutzer bestehender Installationen keinen Unterschied bemerken, da die i686-Repositories vorerst erhalten bleiben und sich diese Systeme auch weiterhin aktualisieren lassen. Neue 32-Bit-Server-Installationen werden dann allerdings nicht mehr möglich sein. Fest steht zudem, dass die i686-Unterstützung bei Fedora keine allzu lange Zukunft mehr haben wird.

Der Wegfall der Installationsmedien für i686-Server soll dem Projekt Arbeit und Zeit ersparen, die an anderer Stelle sinnvoller investiert werden kann. Zudem sollen die Benutzer nicht mehr durch die Auswahl zweier x86-Architekturen verwirrt werden. Das zweite Argument erscheint etwas seltsam, denn wer sich zutraut, einen Linux-Server einzurichten, sollte zumindest ein wenig über den eingesetzten Prozessor wissen.

Mit Fedora 24 Alpha darf man ab dem 1. März 2016 rechnen, am 12. April 2016 soll dann die Beta-Phase beginnen. Die Veröffentlichung des finalen Fedora 24 ist für den 17. Mai 2016 geplant.

Quelle:
https://fedoraproject.org/wiki/Changes/Server_Drop_i686
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