Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

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Loner
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von Loner » 14 Sep 2016, 21:54

irgendwann wird es schon soweit sein: http://www.heise.de/autos/artikel/Der-n ... 19102.html

wenn die Politiker tatsächlich die Diesel aus den Städten verbannen, dann bekommen e-Autos sicher mehr Aufmerksamkeit.
Paris hat ja schon damit angefangen, in Düsseldorf hat wohl ein Gericht der Stadt ähnliches nahe gelegt und heute hat ein OLG ja auch nen Händler verpflichtet zwei Diesel Fahrzeuge zurück zu nehmen.
sapere aude!

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neO
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO » 15 Sep 2016, 08:48

Andere Länder geben sich irgendwie mehr Mühe..
Paris schießt bei der Anschaffung von E-Autos seit April vergangenen Jahres 10.000 Euro zum Kaufpreis dazu, für einen Hybrid sind es noch 3500 Euro. Wer sich in Großbritannien für ein Elektroauto entscheidet, bekommt nicht nur Steuererleichterungen, sondern erhält seit 2011 bis zu 5000 Pfund (6618 Euro) vom Staat.
http://m.heise.de/newsticker/meldung/El ... 41195.html

Aber vor allem schaffen sie größere Nachteile für die alten Autos, nicht nur bei Neuzulassungen.
Sogar afair beim Spritpreis in Frankreich.

Da würden aber alle, die ein Auto als Statussymbol, zum Einkaufen und Spazierenfahren besitzen, hierzulande laut losheulen...

edit:
Und das bei selbst bei niedrigeren Spritpreisen die zur Zeit herrschen.

Wie die Lade-Infrastruktur dort gefördert wird, wäre auch interessant zu wissen.

Das wichtigste was noch fehlt sind die "billigen" E-Autos aus den Ländern mit den meißten E-Fahrzeugen (auch E-Roller, E-Fahrräder..).
In Asien: China, etc..
https://www.welt.de/motor/news/article1 ... Markt.html

Wir tun so als ob wie das Rad neu erfinden, dabei ist es dort schon am Rollen.
Das wird den realen Preis bestimmen, wenn die Akkuproduktion erstmal hochskaliert wurde.
Wenn die Qualität stimmt, ist alles andere Markengeschacher.
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO » 25 Sep 2016, 03:07

Smart kommt mit Renault Zoe Technik ab Anfang 2017..:

Mit dem kleinen Ding die jaulenden Verbrenner an der Ampel abziehen. *g*
Alle Smart-Modelle bekommen dazu den Antrieb des Smart-Entwicklungspartners Renault, wie er bereits aus dem Modell Renault Zoe bekannt ist. Im Smart Electric Drive leistet der Motor 60 kW oder 81 PS und kommt auf eine Drehkraft von beachtlichen 160 Nm. Auf ein Getriebe mit mehreren Gängen kann Daimler verzichten, die Stadtkleinmöbel sind bei 130 km/h elektronisch abgeregelt. Als Beschleunigungswerte auf Tempo 100 nennt uns Daimler (..)
(..)
Der Verkauf soll Ende des Jahres mit dem Fortwo in den USA beginnen, Anfang 2017 sollen Zwei- und Viersitzer in Europa abgesetzt werden.(..) ein Forfour kostet hier mindestens 22.600 (..)
http://m.heise.de/autos/artikel/Smart-z ... 30686.html
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO » 21 Nov 2016, 22:15

Bei Mercedes sorgt sich der Betriebsrat um Arbeitsplätze, weil Elektroautos viel weniger Bauteile brauchen.
http://www.golem.de/news/verbrenner-kno ... 24593.html
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von doelf » 22 Nov 2016, 10:26

Und erst mal die armen Werkstätten! Kein Getriebe mehr! Keine Kupplung! Und diese Scheiß-E-Motoren halten ewig!

Beispiel: Die Newport Transporter Bridge wurde am 12. September 1906 eröffnet und wird von zwei Elektromotoren angetrieben. Einen dritten hatte sich der Betreiber als Ersatz aufschwätzen lassen, doch der liegt noch immer unausgepackt in der Ecke.

Gruß

Michael
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO » 22 Nov 2016, 11:24

Wir sollten wieder mehr Pferdefuhrwerke einsetzen.
Dann gibt es auch wieder mehr Schmiede und Stadtreiniger und die Region ist gerettet.
*galoppel*
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von doelf » 22 Nov 2016, 12:40

Und die Tierärzte! Vergiss mir die Tierärzte nicht!
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO » 22 Nov 2016, 21:54

Aber die Wirtschaft, die ständige Steigerung der Ausbeutung der Ressourcen um das Wachstum des Kapitals zu rechtfertigen.
Das kann man doch nicht einfach machen das zu stoppen, das Geld muss Arbeiten und Zinsen bekommen.

Alle Elektroautos bekommen eine Zähler wie oft sie eingeschaltet wurden und nach 1000x ist Schluss und man muß ein neues kaufen.
Die Software wird nicht länger als die gesetzlich verpflichtende Garantie gepflegt und voll verplompt, damit der Kunde auch hier nicht auf die Idee kommt etwas reparieren oder verbessern zu lassen.
Dann werden die Sachen in der Massenproduktion auch viel günstiger!

Nur so kann man Dinge zerstören ohne einen Krieg anfangen zu müssen.
(Allerdings muß man noch den Hass der hohlen Birnen irgendwo hinlenken... ähh, andersartige, fremde..


























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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von doelf » 23 Nov 2016, 07:59

Die Autoindustrie könnte E-Modelle günstig anbieten - mit Billig-Akkus, die nach 6 Monaten getauscht werden müssen. Die neuen Akkus kosten dann ein paar tausend Euro und verwenden ein Patent- und Muster-geschützes Ladeverfahren/Design, damit man keine Drittanbieterakkus einsetzen kann. Zudem verpflichtet sich der Kunde, alle drei Monate zum kostenpflichtigen Software-Update in die Vertragswerkstatt zu kommen, sonst gibt es keine Garantie (aus Gründen der Sicherheit). Bei dieser Gelegenheit werden dann gleich die gesammelten Daten ausgelesen, also die Festplatteneinheit getauscht. Natürlich auf Kosten des Kunden. Klingt doch super, oder? :twisted:
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO » 23 Nov 2016, 10:41

Da nehm ich doch lieber einen Mietwagen, statt mir was zu kaufen, was mir irgendwie trotzdem nicht gehört.


VW baut ab, vielleicht sogar um.
(..)Das Unternehmen will 3,5 Milliarden Euro investieren. Alle großen Automobilhersteller arbeiten an Elektroautos oder zumindest Hybridfahrzeugen.

Am vergangenen Freitag kündigte VW an, weltweit bis zu 30.000 Stellen zu streichen, davon allein 23.000 in Deutschland. Besonders betroffen ist das Bundesland Niedersachsen. VW will so bis 2020 jedes Jahr rund 3,7 Milliarden Euro sparen. Im Gegenzug will der Konzern 9.000 Stellen schaffen, (..)
http://www.golem.de/news/neue-strategie ... 24640.html


Ich sag doch, Pferdefuhrwerke!
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