Tintenblockade: HP macht einen Rückzieher

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doelf
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Tintenblockade: HP macht einen Rückzieher

Beitrag von doelf »

Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien, sofern diese von Drittanbietern stammen. Die Ursache ist eine Firmware aus dem Jahr 2015, welche erst kürzlich ein neues Sicherheitsmerkmal aktiviert hatte. Nach einem veritablen PR-Desaster kündigt HP nun einen Teilrückzieher an.

In einer ersten Stellungnahme hatte HP erklärt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum. Oder anders formuliert: Die geehrten Kunden sollen gefälligst die teuren Originalpatronen kaufen, wenn HP seine Drucker schon so billig verscherbelt. Irgendwo muss ja das Geld für die Entwicklung neuer Geräte ja herkommen. Obwohl HPs Vorgehen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehbar ist, stieß es bei den Kunden auf wenig Verständnis.

Nun hat sich Jon Flaxman, Chief Operating Officer von HP Inc. zu Wort gemeldet und Fehler eingestanden. Zunächst erklärt Flaxman das Vorgehen in der gewohnten Manier: Die am 13. September 2016 aktiv geschaltete Authentifizierung der Druckerpatronen prüft das Vorhandensein eines hauseigenen Sicherheitschips, der sich nur in Originalpatronen sowie in wiederbefüllten Originalpatronen befindet. Dies diene primär zum Schutz der Kunden vor möglicherweise qualitativ schlechteren oder gar gefährlichen Nachahmungen. Zugleich schütze HP hierdurch sein geistiges Eigentum.

Im Gegensatz zu den bisherigen Prüfungen erkennt die neue Methode nachgemachte Sicherheitschips, die nicht von HP stammen. Patronen, die solche Chips verwenden, werden seither als fehlerhaft gemeldet und können nicht mehr verwendet werden. Flaxman bedauert, dass sein Unternehmen es versäumt hatte, die Kunden vorab über diese Änderung zu informieren. Ein besonders pikantes Detail, nämlich dass sich die Blockade der Nachbaupatronen erst Monate nach dem Aufspielen des Firmware-Updates scharf geschaltet hatte, kommentiert der COO leider nicht.

Laut Flaxman funktionieren alle Nachbaupatronen, die mit einem originalen Sicherheitschip von HP ausgestattet sind, weiterhin problemlos. Für Patronen mit nachgemachten Chips bereite man indes ein optionales Firmware-Update vor, welches betroffene Kunden auf Wunsch installieren und die neue Sicherheitsabfrage damit umgehen können. Diese Firmware will HP innerhalb von zwei Wochen bereitstellen. Unklar bleibt allerdings, ob sich die Installation der optionalen Firmware auf die Gerätegarantie auswirken wird.

Quelle:
http://www8.hp.com/us/en/hp-news/blog/S ... ience.html
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HP: Neue Firmware duldet Patronen von Drittanbietern

Beitrag von doelf »

Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien, sofern diese von Drittanbietern stammen. Die Ursache ist eine Firmware aus dem Jahr 2015, welche erst kürzlich ein neues Sicherheitsmerkmal scharf geschaltet hatte. Nun gibt es eine neue Firmware, welche dieses Sicherheitsmerkmal deaktiviert und die beanstandeten Patronen wieder nutzbar macht.

Die neue Firmware ist eine Reaktion auf negative Schlagzeilen, welche HP mit dieser Aktion provoziert hatte. In einer ersten Stellungnahme hatte HP erklärt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum. Oder anders formuliert: Die geehrten Kunden sollen gefälligst die teuren Originalpatronen kaufen, wenn HP seine Drucker schon so billig verscherbelt. Irgendwo muss ja das Geld für die Entwicklung neuer Geräte ja herkommen. Obwohl HPs Vorgehen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehbar ist, stieß es bei den Kunden auf wenig Verständnis. Daraufhin hatte sich HPs Chief Operating Officer Jon Flaxman zu Wort gemeldet und ein optionales Firmware-Update in Aussicht gestellt, welches die Patronen von Fremdanbietern wieder nutzbar machen soll.

Für die folgenden Drucker ist die neue Firmware bereits verfügbar:
  • OfficeJet 6220 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 6230 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet 6810/6820 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 6830 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 8610/8620/8630/8640/8660 (Patonen: HP 950/951)
Das Update für die Baureihen OfficeJet Pro X451dn/dw, X476dn/dw, X551dw und X576dw mit den Patonen HP 970 und 971 soll am 17. Okober 2016 folgen. Für den Officejet Pro 8600 N911 gibt es anscheinend kein Update. Die neue Firmware findet man über die Webseite HP Kundensupport - Software- und Treiber-Downloads. Kurioserweise findet die Suche aber nicht alle aufgeführten Drucker - sie scheitert lustigerweise sogar an HPs eigenem Suchbeispiel "HP Officejet 610".

Quelle:
http://h30434.www3.hp.com/t5/Inkjet-Pri ... -id/575869
. Tails . Linux . USB . CD . Secure Desktop . IRC . Truecrypt . Tor .

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