NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti: Punktlandung im Niemandsland

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doelf
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NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti: Punktlandung im Niemandsland

Beitrag von doelf »

Seit gestern ist NVIDIAs GeForce GTX 1050 Ti im Handel erhältlich und liegt mit einem Preis von 139 US-Dollar im Niemandsland zwischen Radeon RX 460 2GiB (100 US-Dollar) und Radeon RX 470 4GiB (170 US-Dollar). Wie man ersten Testberichten entnehmen kann, ordnen sich die Grafikkarten auch leistungstechnisch zwischen den beiden Mitbewerbern von AMD ein. Es zeigt sich aber auch, dass man beim HD-Gaming mit der GeForce GTX 1050 Ti Abstriche in Kauf nehmen muss. Bleibt die Frage nach der GeForce GTX 1050 ohne "Ti".

Die schwächere Version will NVIDIA für 109 US-Dollar anbieten, allerdings ist sie im Handel noch nicht zu finden. Sie soll aber "vor dem oder am 8. November" erhältlich sein. Während die GeForce GTX 1050 Ti über 768 CUDA-Kerne verfügt, die mit 1.290 bis 1.392 MHz takten, kann die GeForce GTX 1050 ihre 640 Kerne mit 1.354 bis 1.455 MHz ansteuern. Der GDDR5-Speicher ist bei beiden Modellen mit 128 Bit Breite angebunden und arbeitet mit 7 Gbps, was für einen Durchsatz von maximal 112 GB/s reicht. Allerdings bietet die Ti-Variante mit 4 GiB doppelt so viel wie die einfache GeForce GTX 1050. Beide Karten sollen bis zu 75 Watt verbrauchen und müssen ohne SLI auskommen.

Auch der GeForce GTX 1060 3 GiB fehlt die SLI-Unterstützung, mit 1.152 CUDA-Kernen und Taktraten zwischen 1.506 und 1.708 MHz bietet das nächstgrößere Modell aber eine deutlich höhere Rechenleistung. Auch beim Grafikspeicher ist die GeForce GTX 1060 klar im Vorteil, denn dieser arbeitet mit 8 Gbps und einem 192 Bit breiten Interface, wodurch die Bandbreite bei 192 GB/s liegt. Mit 6 GiB GDDR5-Speicher bestückt, kann die GeForce GTX 1060 sogar 1.280 CUDA-Kerne vorweisen - bei identischen Taktraten. Allerdings spielt die GeForce GTX 1060 mit "ab 249 US-Dollar" auch preislich in einer anderen Liga.

Die ersten Testberichte:
. Tails . Linux . USB . CD . Secure Desktop . IRC . Truecrypt . Tor .

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