Vermisst: AMDs Ryzen Threadripper Generation 3 (Zen 2)

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Vermisst: AMDs Ryzen Threadripper Generation 3 (Zen 2)

Beitrag von doelf » 06 Mai 2019, 12:52

Unsere Kollegen von TechPowerUp haben sich AMDs Präsentationsfolien von der letzte Quartalsmeldung noch einmal näher angesehen und nun eine Vermisstenmeldung abgesetzt. Denn während sich die dritte Generation des Threadripper auf Basis der Zen-2-Kerne im März 2019 noch unter den angekündigten Produkten fand, fehlte die Enthusiasten-CPU auf den letzte Woche gezeigten Folien.

Auf der aktualisierten Roadmap werden wie zuvor die zweite Generation der mobilen Ryzen-APUs, deren Athlon-Ableger für den Einstiegsbereich und die A-Serien-APUs (Bristol Ridge) für Chromebooks als abgehakt präsentiert. Die Pro-Varianten der mobilen Ryzen- und Athlon-APUs, welche eine längere Verfügbarkeit aufweisen, sind inzwischen auch erhältlich, im März wurden sie noch angekündigt. Als letzte Ankündigung für die Mitte des Jahres ist allerdings nur die dritte Generation des Ryzen für Desktop-Plattformen verblieben, während die dritte Generation der Enthusiasten-CPU Ryzen Threadripper mit Abwesenheit glänzt.

Im März fand sich die dritte Threadripper-Generation ganz rechts, zwar ohne Nennung eines Datums, aber zumindest auf dem Produktausblick für 2019. Es ist unklar, ob AMD einfach nur seine Folien gestrafft, oder den Threadripper mit Zen-2-Kern auf das kommende Jahr verschoben hat. Die neue Zen-2-Architektur wird nicht nur viele Verbesserungen, sondern auch eine neue Fertigungstechnik bringen. Es wird sich um die ersten PC-Prozessoren mit einer Strukturgröße von 7 nm handeln, die aktuellen Modelle von AMD nutzen 12 nm, Intel arbeitet nach wie vor mit 14 nm. Doch Auftragsfertiger, die in 7 nm anbieten können, sind ausgesprochen dünn gesät.

AMDs bevorzugter Fertigungspartner Globalfoundries hatte seine 7-nm-Pläne aufgegeben, so dass nur Samsung und TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) übrig geblieben sind. Erfahrungen mit sehr komplexen Chips wie PC- und Grafikprozessoren kann insbesondere TSMC aufweisen, denn das taiwanische Unternehmen arbeitet schon seit langer Zeit mit AMD und NVIDIA zusammen, während Samsung als Fertigungspartner für IBM agiert. TechPowerUp vermutet nun, dass bei TSMC die Kapazitäten knapp werden und sich AMD daher entschlossen hat, das Nischenprodukt Ryzen Threadripper erst später zu aktualisieren.

Quelle:
https://www.techpowerup.com/255167/amds ... t-roadmaps
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