UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

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UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von doelf » 20 Mai 2019, 11:56

Huawei, einer der weltgrößten Ausrüster für Telekommunikationsnetzwerke und der zweitgrößte Hersteller von Smartphones, steht am Scheideweg. Eben noch war das chinesische Unternehmen dabei, Samsung den Rang abzulaufen, doch dann setzte US-Präsident Trump Huawei und 68 seiner Tochterunternehmen auf eine schwarze Liste. Die Folge: Huawei verliert quasi über Nacht den Zugriff auf Android und Windows sowie auf marktführenden Chip-Lieferanten wie Broadcom, Intel, Qualcomm und Xilinx. Während einer 90-tägigen Gnadenfrist soll Huawei nun seine Dinge regeln - ein unmögliches Unterfangen.

Im ersten Quartal 2019 hatte der chinesische Hersteller Huawei weltweit 59,1 Millionen Smartphones verkauft und damit sein Vorjahresergebnis um mehr als 50 Prozent gesteigert. Mit einem Marktanteil von 19,0 Prozent (Quelle: IDC) ist Huawei bis auf 4,1 Prozent an den Marktführer Samsung herangerückt und hat Apple (11,7%) weit hinter sich gelassen. Und da Samsung derzeit schwächelt, sah alles nach einer Wachablösung im Laufe dieses Jahres aus. Doch daraus wird nichts, da die USA einen erbitterten Handelskrieg mit China führt.

Trumps Krieg gegen Huawei und China
Am 15. Mai 2019 hatte US-Präsident Donald J. Trump eine Exekutivverordnung erlassen, welche einen "nationalen Notstand" im Bereich der "Informations- und Kommunikationstechnologien oder -diensten" bewältigen soll. Obwohl nicht namentlich erwähnt, zielt Trump mit dieser Verordnung auf China und insbesondere auf Huawei. Die US-Regierung und US-Geheimdienste werfen Huawei vor, von der chinesischen Regierung kontrolliert zu werden. Das Unternehmen soll im Auftrags China spionieren und hierfür auch Hintertüren in seinen Produkte einbauen. Obwohl bisher kein Beweis für diese Behauptungen vorgelegt wurde, schließt die US-Regierung Huawei vom Netzausbau in den Vereinigten Staaten aus und übt starken Druck auf andere Länder aus, ihrem Beispiel zu folgen. So hatte Richard Grenell, Botschafter der USA in Deutschland, bereits am 7. März 2019 einen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geschickt, in dem er unverhohlen droht, die Weitergabe sicherheitsrelevanter Informationen einzustellen, falls Huawei am Aufbau des deutschen 5G-Netzes beteiligt werde. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte diesen undiplomatischen US-Vorstoß energisch kritisiert.

Es geht nicht nur um den Netzausbau
Hinsichtlich der trumpschen Notstandsverordnung hatten Wirtschaftsexperten und Politiker bisher nur Huaweis Rolle als Telekommunikationsausrüster im Fokus. Fest steht: Wer die Kommunikationsnetze kontrolliert, hat informationstechnisch und auch militärisch einen großen Vorteil. Dies gilt natürlich auch für US-amerikanische Telekommunikationsausrüster, in deren Produkten man bereits staatlich implementierte Überwachungsvorrichtungen gefunden hat. Diese hatten IBM, Cisco und Co allerdings nicht selbst eingebaut, stattdessen hatten die US-Geheimdienste Lieferungen der Hersteller abgefangen und für ihre Zwecke nachgerüstet. Doch Trumps Telekommunikationsnotstand reicht viel weiter: Er umfasst ganz allgemein "Informations- und Kommunikationstechnologie und -dienste" und stellt dabei die gesamte Produktionskette vom Entwurf über die Entwicklung bis zur Herstellung und Lieferung unter Generalverdacht, sofern ein Teil dieser Kette der "Gerichtsbarkeit oder Weisung ausländischer Gegner" unterstehe. In einer globalen Wirtschaft betrifft dies praktisch alle IT- und Kommunikationsgeräte sowie alle damit genutzten Dienste. Letztendlich kann Trump damit jedes Gerät und jeden Dienst zum Sicherheitsrisiko erklären und US-Unternehmen wie Apple, Google, Facebook und Microsoft die weitere Zusammenarbeit untersagen.

Huawei ist das erste Opfer
Ganz oben auf Trumps schwarzer Liste stehen die Produkte von Huawei und zwar alle, also auch die Smartphones sowie die Tochtermarke Honor. Und dies betrifft nicht nur Kunden aus den USA, die die neusten Huawei-Geräte nicht mehr kaufen können, sondern auch den Rest der Welt. Denn Google und seine Dachgesellschaft Alphabet, welche mit Android das weltweit führende Betriebssystem für Mobilgeräte kontrollieren und dessen Entwicklung steuern, haben ihren Sitz in den USA und unterstehen US-amerikanischen Recht. Wenn Trumpzilla schreit, haben sie zu gehorchen, und das bedeutet die Geschäftsbeziehungen zu Huawei abzubrechen. Zunächst hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass Google seine Zusammenarbeit mit Huawei aufgrund der Notstandsverordnung einstellen wird. Dieser Schritt gilt nicht nur für die Entwicklung neuer Geräte, sondern auch für neue Android-Versionen sowie Googles Dienste. Eine Bestätigung seitens Google findet sich auf Twitter:

"For Huawei users' questions regarding our steps to comply w/ the recent US government actions: We assure you while we are complying with all US gov't requirements, services like Google Play & security from Google Play Protect will keep functioning on your existing Huawei device."
Einzig der App-Store "Google Play" und die Sicherheitsprüfung "Google Play Protect" soll Huawei-Käufern auch zukünftig zur Verfügung stehen. Zudem kann den Chinesen niemand verbieten, sich beim quelloffenen "Android Open Source Project" zu bedienen. Ob Google den Zugriff auf Dienste wie Gmail und Google Maps streichen wird, ist noch unklar. Für Huawei ist dies ein herber Rückschlag, denn wer kauft ein Smartphone, dessen Software-Fundament auf solch unsicherem Grund steht? Das Unternehmensziel, bis Ende 2019 zum Weltmarktführer bei Smartphones zu werden, dürfte damit abgehakt sein. Erschwerend kommt hinzu, dass es praktisch keine Alternativen zu Android gibt. Huawei arbeitet zwar seit längerer Zeit an einem eigenen Mobilsystem, doch dieses dürfte noch lange nicht praxistauglich und zudem stark auf den chinesischen Markt zugeschnitten sein. Somit bleiben nur das quelloffene Android-Derivat LineageOS sowie der finnische Außenseiter SailfishOS als Alternativen.

UPDATE #1: Auch Infineon beschneidet Zusammenarbeit
Doch selbst mit neuer Software würde Huawei in stürmische Gewässer segeln, da der US-Bann auch schon erste Auswirkungen bei den Zulieferern zeigt. So berichtet das japanische Wirtschaftsportal Nikkei Asian Review, dass der deutsche Chiphersteller Infineon Technologies als Reaktion auf die US-Notstandsverordnung alle Lieferungen an Huawei eingestellt hat. Offenbar befürchtet Infineon Repressionen von Seiten der USA, denn obwohl sich der Firmensitz des Unternehmens in Deutschland befindet, produziert man seine Chips mit US-amerikanischer Technologie. Nach US-amerikanischer Rechtsauffassung reicht dies aus, um Handelsbeschränkungen, welche von den USA verhängt wurden, unterworfen zu sein. Gegenüber Nikkei erklärten die anonymen Quellen, dass Infineons Lieferstopp vorläufig sei. Gegenüber Bloomberg sagte Infineon allerdings, dass nur in den USA gefertigte Chips betroffen seien.


Wer ist als Nächster dran?
Betrachten wir den Smartphone-Markt, stellt sich derzeit nur eine Frage: Welches chinesische Unternehmen ist nach ZTE und Huawei als Nächstes dran? Der Blick auf die von IDC genannten Marktanteile zeigt Xiaomi auf dem vierten Platz mit 25,0 Millionen Geräten im ersten Quartal 2019 und einem Marktanteil von 8,0 Prozent. Es folgen vivo mit 23,2 Millionen Einheiten und 7,5 Prozent sowie OPPO mit 23,1 Millionen Smartphones und 7,4 Prozent Marktanteil. Auch Lenovo wäre ein mögliches Ziel, denn obwohl sich dieser Hersteller bei den Smartphones sehr schwer tut, ist er mit seinen PCs und Servern weltweit präsent - und hat mit Medion eine deutsche Tochter. Aktuell sollte sich kein Technologieunternehmen aus China allzu sicher fühlen, denn Trump geht es nicht um Sicherheit, sondern um einen Deal im Handelsstreit. Der US-Präsident hatte sich schnelle Ergebnisse erhofft und sieht sich stattdessen von zähen Verhandlungen genervt. Und so tritt er nach und zielt dabei zunehmend dahin, wo es besonders weh tut. Und, um diesen Vergleich fortzuführen, bei einem internationalen Champion wie Huawei handelt es sich fraglos um die chinesischen Kronjuwelen.
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Re: Wegen Trump: Google und Infineon brechen mit Huawei

Beitrag von doelf » 20 Mai 2019, 16:52

UPDATE #2: Broadcom, Intel, Qualcomm und Xilinx verhängen Lieferstopp
Vier führende Chiphersteller mit Hauptsitz in den USA haben ihre Lieferungen an Huawei eingestellt. Qualcomm ist Marktführer im Bereich von ARM-basierten Mobil-SoCs und Mobilfunkmodems, Intel ist Marktführer bei Prozessoren, Chipsätzen und Grafiklösungen für PCs, Xilinx ist Marktführer bei programmierbaren Logikschaltkreisen (Field-Programmable Gate Arrays, FPGAs) und Broadcom gehört zu den wichtigsten Herstellern von Breitbandmodems, Controllern (Ethernet, WLAN, Bluetooth, SATA, SAS, PCIe), Resonatoren und Optoelektronik. Während es Huawei sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr schwer fallen wird, Ersatz für Qualcomm, Xilinx und Broadcom zu finden, sitzt das Geschäft mit x86-basierten PCs und Servern auf dem Trockenen. Mit AMD gibt es nur eine einzige Alternative zu Intel und diese hat ihren Sitz ebenfalls in den USA. Theoretisch gäbe es noch die taiwanische Chipschmiede VIA, doch deren x86-Baureihen sind nicht konkurrenzfähig und kommen nur noch im industriellen Umfeld zum Einsatz.
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Re: Wegen Trump: Google und Infineon brechen mit Huawei

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 11:53

UPDATE #3: Microsoft stellt Verkauf von Huawei-PCs ein
Seitens Microsoft gab es bisher keine Information, doch der russische Wirtschaftsjournalist Eldar Murtazin berichtet auf Twitter von zurückgezogenen Lizenzen, die das Aktivieren des vorinstallierten Windows 10 verhindern. Belege hierfür konnten wir nicht finden, doch in einer Stellungnahme gegenüber TechRadar wollte sich Microsoft gar nicht zum Thema Huawei äußern, was durchaus tief blicken lässt. Fest steht derweil, dass Microsoft den Verkauf von Huawei-PCs eingestellt hat. Wer im US-Store des Unternehmens die Produktseite des Huawei MateBook X Pro aufruft, bekommt nur eine Fehlermeldung ("We are sorry, the page you requested cannot be found") zu sehen.
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Re: Wegen Trump: Google und Infineon brechen mit Huawei

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 11:53

UPDATE #4: USA gewähren Huawei eine Gnadenfrist
Das US-Handelsministerium hat Huawei und seinen 68 Tochterfirmen eine 90-tägige Gnadenfrist gewährt. Bis zum 19. August 2019 darf das chinesische Unternehmen bereits existierende Netze und Systeme betreiben, warten und Software- sowie Sicherheits-Updates einspielen. Auch Smartphones, die bis zum 16. Mai 2019 verkauft wurden, dürfen in dieser Zeit noch mit Updates versorgt werden. Kurios mutet derweil an, dass Sicherheitsforscher mit Sitz in den USA Huawei nur noch bis zum Stichtag über Sicherheitslücken informieren dürfen. Und selbst einige für die Standardisierung des Funkstandards 5G zuständigen Gremien müssen ihren Zusammenarbeit mit Huawei zum 19. August 2019 einstellen, da sie ihren Sitz in den USA haben.
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Re: UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 11:56

Hinweis: Überschrift und Einleitung wurden an die neuen Inhalte angepasst.
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Re: UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von neO » 21 Mai 2019, 13:40

Das klingt doch alles total logisch und verständlich.

Jedenfalls wenn man denkt, dass Krieg eine Lösung wäre.

Z.B. um von seiner Frisur abzulenken.
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Re: UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 15:04

Hinweis: TechRadar zu Update #3 (Microsoft) hinzugefügt.
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Re: UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 15:06

neO hat geschrieben:
21 Mai 2019, 13:40
Das klingt doch alles total logisch und verständlich.

Jedenfalls wenn man denkt, dass Krieg eine Lösung wäre.

Z.B. um von seiner Frisur abzulenken.
In Zeiten eines Trump klingt selbst so eine hanebüchene Begründung völlig logisch. Das mich mich traurig :(
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Re: UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 15:31

UPDATE #5: Cypress, Lumentum und Micron bestätigen Lieferstopp
Drei weitere Chiphersteller haben ihre Zusammenarbeit mit Huawei auf Eis gelegt, es handelt sich um die Firmen Cypress, Lumentum und Micron. Cypress baut nichtflüchtigen Speicher (static RAM), Flash-Speicher, USB-Controller und Chips für das Power-Management. Lumentum ist im Bereich der optischen Datenübertragung aktiv und bietet auch Lösungen für die Gesichtserkennung. Micron mit Marken wie Crucial und Lexar fertigt nichtflüchtiger Speicher, RAM sowie Flash-Chips. Zusammen mit Intel hat Micron die Flash-Alternative "3D XPoint" entwickelt, welche das Unternehmen als "QuantX" anbietet, während Intel diese Technologie unter dem Namen "Optane" verkauft.
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Re: UPDATE: Die Huawei-Krise im Überblick

Beitrag von doelf » 21 Mai 2019, 16:44

Mal Hüh! Mal Hott! Trump und seine Regierung schlagen mal wieder unüberlegt um sich und während sie China in die Kronjuwelen treten, werfen sie mit ihrem überbreiten Arsch die heimische Infrastruktur um und kosten die US-Chiphersteller Milliarden. Also folgt gerade mal einen Tag nach der vollständigen Verdammung Huaweis eine Gnadenfrist, damit nicht gleich alles vor die Hunde geht - also in den USA.

Die Verunsicherung aber bleibt, auch an den Börsen. Für Investoren, Verbündete und Konsumenten in aller Welt wird Trump immer unberechenbarer und schadet damit dem Ansehen der und dem Vertrauen in die USA massiv. Wollte er nicht eigentlich China als unfair und gefährlich brandmarken? Jetzt tragen er und sein Land diese Brandzeichen und jede Regierung, jede Firma und jeder Weltbürger, der auf Android oder Windows vertraut, wird nachdenklich. Und das ist gut so, denn wenn eine global vernetzte Welt von den Launen eines einzelnen Psychopathen abhängig ist, ist es bereits fünf nach zwölf.

Nur so meine Meinung.

Michael
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