Arbeitsspeicher: Der Preisverfall setzt sich fort

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Arbeitsspeicher: Der Preisverfall setzt sich fort

Beitrag von doelf » 04 Jul 2019, 14:13

Die Preise für Arbeitsspeicher sind am DRAM-Spot-Markt in Taiwan binnen Monatsfrist um 5,03 bis 10,51 Prozent gefallen und es ist weiterhin kein Ende dieses Abwärtstrends abzusehen. Die Kurse liegen inzwischen rund 60 Prozent unter der Vorgabe von Juli 2018. Einzig der schwache Euro kann die Freude der Konsumenten ein wenig trüben.

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Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 3,066 US-Dollar auf den Tisch legen. Binnen Monatsfrist ist dieser Kurs um weitere 10,51 Prozent eingebrochen, nachdem er schon in den Vormonaten um 9,68, 16,34 bzw. 16,85 Prozent abgestürzt war. Bis Anfang April hatte sich der Preisverfall immer stärker beschleunigt (März: -8,23%; Februar: -6,45%; Januar: -4,57%; Dezember: -3,72%), nun verharrt er auf hohem Niveau. Seit Juli 2018 sind die Kurse dieser Chips um 61,89 Prozent gefallen.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 1,731 US-Dollar, was einem Rückgang um 5,15 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Im Juni war dieser Kurs um 15,47 Prozent abgestürzt, die Monate Mai bis März hatten einen Preisverfall von 7,81, 15,6 bzw. 7,72 Prozent gezeigt. Ziehen wir den Vorjahresmonat heran, sind die 4Gb-DDR4-Chips inzwischen um 57,06 Prozent billiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,434 US-Dollar gezahlt, das ist ein Rückgang um 5,03 Prozent. DDR3-Käufer bekommen also weiterhin die meisten GiB je Euro. Für die Monate Juni bis März hatten wir für diese Speicherchips monatliche Kursverluste von 6,96, 15,51, 9,9 und 11,94 Prozent notiert. Der Blick auf Juli 2018 offenbart einen Einbruch um 56,68 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1279 US-Dollar wert und notierte damit um 0,42 Prozent schwächer als Anfang Juni. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 3,27 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil ein wenig schmälert.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

Quelle:
https://dramexchange.com/
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