Gelockerte Exportbeschränkungen machen Arbeitsspeicher billiger

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doelf
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Gelockerte Exportbeschränkungen machen Arbeitsspeicher billiger

Beitrag von doelf » 21 Aug 2019, 19:11

Im Juli hatte Japan Beschränkungen für die Ausfuhr elektronischer Bauteile wie Speicherchips gegen sein Nachbarland Südkorea verhängt. In der Folge sind insbesondere die Kurse für DRAM-Speicher sprunghaft angestiegen. Vor zwei Wochen wurden die Exportbeschränkungen dann wieder gelockert, doch die Kurse fallen nur langsam.

Angeblich hatten die Japaner Sicherheitsbedenken, die sie zwischenzeitlich ausräumen konnten. Tatsächlich war man jedoch über Entschädigungsforderungen der Südkoreaner für Zwangsarbeiter während der japanischen Besetzung zwischen 1910 und 1945 erbost. Dieser Konflikt schwelt schon seit Jahrzehnten und belastet die beiden Länder immer wieder. Auch am DRAM-Spot-Markt in Taiwan scheint man der aktuellen Entspannung nicht ganz zu trauen, denn die Preise für Speicherchips sind trotz des weiterhin bestehenden Überangebots deutlich weniger gefallen als sie zuvor gestiegen waren.

Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man am heutigen Handelstag im Schnitt 3,500 US-Dollar auf den Tisch legen. Anfang August waren es 3,633 US-Dollar gewesen, doch Anfang Juli hatte man nur 3,066 US-Dollar gezahlt. Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 1,950 US-Dollar. Zu Monatsbeginn waren es 2,083 US-Dollar gewesen, doch Anfang Juli hatten wir noch 1,731 US-Dollar notiert. Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,645 US-Dollar gezahlt. Hier war der Kurs im Laufe des Juli von 1,434 auf 1,670 US-Dollar gesprungen.

Quelle:
https://dramexchange.com/
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