So, mal ein Umbau...

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oneSTone_o2o
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So, mal ein Umbau...

Beitrag von oneSTone_o2o » 18 Mär 2010, 01:15

Hallo, wem von euch sagt "Olivetti LSX-5020" was...???

LSX, wasndas, kennt hier wohl keiner... Also... 1989 präsentierte Olivetti auf der CeBit einen der ersten 80486-PCs überhaupt, der Prototyp wurde noch als "CP-486" gezeigt (CP im Gegensatz zu PC, nämlich "Computing Plattform"), in Serie ging die Maschine dann als LSX-5010 (25 Mhz) und als LSX-5020 (33 Mhz). Auf der CeBit wurden briefmarkengroße Videos als Demo gezeigt, war lustig, aber der Amiga 500 konnte das damals schon besser. Eckdaten der CP bzw. LSX waren bis zu 64 MB RAM, LCD im Frontpanel was schon Spannungen, Lüfter und Systemstatusmeldungen anzeigen konnte. Außerdem EISA-Bus und zwei Speicherkanäle, die Kiste hatte so schnelle Speicherzugriffe wie andere 486er auf dem externen L2-Cache, die LSX aber auf die ganzen 64 MB. Erwähnenswert des weiteren die Größe des Mainboards (40,5 cm x 34 cm) und das Gehäuse mit den Slotblenden nach Oben. Übrigens, bis auf die beiden EISA-Bus-Controller, dem WDC-Floppycomtroller und dem 16550-UART nix was man als "Chipsatz" bezeichnen konnte, sondern ein riesen TTL- und GAL/PAL/Xilinx-Grab und jede Menge nachträglich gezogene Drähte auf dem Board. Ein BIOS-Setup gab es auch nicht, das EISA-Setup musste man von Floppy booten und mit CFG-Dateien füttern, welche Beschreibungen für das Mainboard und die Addonkarten beinhalteten. Außerdem konnte man einen Intel i860 RISC-Prozessor nachrüsten, mit der Olivetti Grafikkarte EVC-1 und einem speziellen Treiber für XENIX und Win NT arbeitete dann der RISC-Prozessor als Grafikprozessor, das muss für damalige Verhältnisse für PCs sauschnell gewesen sein. Alternativ konnte man den 486er anhalten, und dann mit dem i860 ein anderes Betriebssystem booten, was einen sanften Umstieg von CISC auf RISC ermöglichen sollte. Leider habe ich das außer auf der CeBit nie live gesehen.

So um 1992 herum bekam ich meine "erste" LSX, die zweite folgte etwa 1997, als sie bei einem meiner damaligen Kunden zugunsten eines Pentium-II-Dual-Servers ausgemustert wurde, leider beide ohne den RISC-Prozessor. Meine erste LSX lief zunächst unter Win 3.11, dann stieg ich auf OS/2 Warp 3 um, wechselte dann auf Win 95, 98. Zwischendurch konnte ich irgendwie eine ATI Mach 32 Ultra EISA ergattern, mit 2 MB VRAM, damals eine Höllenkarte!!! Außerdem hatte ich eine EISA-TIGA-Grafikkarte, die bekam ich aber nie richtig zum Laufen, auch nicht mit den ersten Linux-Versionen, die damals aufkamen. Die zweite LSX habe ich mit Adaptec-1742-EISA-SCSI-Controllern vollgestopft und in mehreren externen Gehäusen, intern passten nur 4 Platten, davon zwei 5,25-Zoll-Fullsize mit Platten bestückt, als Grafikkarte weiter die EVC-1 mit 1 MB RAM. Darauf lief Windows NT 3.51 Server (NT4 wollte sie nicht, jedenfalls lief es nie vernünftig) mit allen Service-Packs und Jahr 2000 Fixes und allem drum und dran, so etwa bis 2002, dann wurde sie wegen ihrer lächerlichen Plattenkapazität von etwa 5 GB als Server uninteressant und ich stellte "sie" in den Keller, warf aber die externen SCSI-Plattengehäuse weg. Die andere LSX wurde kurz danach umgebaut, das heißt, das 486er EISA-Board raus, und gleich Nägel mit Köpfen, MSI E7505-Master-LS mit zwei XEON 2.4 GHz, um meinen übergangsweise Athlon XP Desktoprechner im schnöden Standardgehäuse zu ersetzen. Dazu waren einige Umbauten notwendig, um es E-ATX-kompatibel zu machen, auch für das Netzteil mussten einige Sachen umgebaut werden, und vorne die Bedienkonsole mit den Tastern, es wurde auch wieder ein LCD-Display vorgesehen, habe ich aber bis heute nicht angeschlossen. Diese LSX ging letzten Sommer kapputt, das heißt mir ist das Netzteil um die Ohren geflogen, und die Kiste wollte auch nicht mit einem neuen Netzteil starten. Also raus mit dem Krempel, und ein MSI X48C Platinium mit einem Core2Quad rein, an dem tippe ich gerade. Performance-Unterschied war übrigens spürbar, obwohl ich von einer Workstation auf einen High-End-PC abgestiegen bin. Die Tage kam der Wunsch auf, noch einen Zweitrechner aufzubauen, also dachte ich, vielleicht bekomme ich ja das E7505-Master doch wieder zum Laufen, und siehe da, ohne Grafikkarte startete es, konnte ich mit einer POST-Diagnose-Karte nachvollziehen. Ich habe dann die damals mitgelieferte und nie benutzte Mini-PCI-ATI-Rage-XL-Grafikkarte auf den Mini-PCI-Steckplatz gesteckt, und siehe da, auf dem Monitor meldete sich das Bios. Also war nur die AGP-Karte kaputt. Dann habe ich am Freitag die zweite LSX aus dem Keller geholt, alles ausgebaut, alle Gehäuseteile gereinigt, und mit Bohrmaschine, Stichsäge, Blechschere, usw. auch dieses Gehäuse an E-ATX angepasst, die Bedienkonsole (mit Power- und Reset-Knopf, diveren LEDs und dem LCD) auf "Standard" umgebaut (LCD auch hier erstmal nicht angeschlossen), und heute in Betrieb genommen. Da ich die Vista-Platte vom E7505-Master unverändert aufgehoben hatte, bootete die neu zum Leben erweckte "LSX-5020-X2" auch sofort wieder und schrie nach über 70 Windows-Updates... Da ich mir inzwischen sechs SCSI-U320-Platten sichern konnte, habe ich auch den LSI-Zero-Channel-RAID-Controller in die Kiste eingebaut, und diese 6 Platten in einem speziell angefertigten Rahmen eingebaut und als Raid-5 konfiguriert, laut ists, aber sauschnell, 120 MB/s schreiben, 180 MB/s lesen... Auf dem Raid will ich jetzt mal ein wenig mit VMWare 3.5 und Server 2008 "spielen". Das war der Zweck der Reaktivierung der Maschine.

So, ein paar Fotos:

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Das originale Monster-Mainboard von Olivetti, letzten Freitag ausgebaut, auf dem Layout ist die Jahreszahl 1989 zu sehen, der 80468DX4-100 steckt auf einem Spannungsadaptersockel. Links daneben einige EISA-Erweiterungskarten, hauptsächlich Adaptec 1742-Controller. Wie geschrieben, das Board ist 40,5 x 34 cm groß.

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Ich weiß, ich müsste mal wieder aufräumen. Das ist der Core2Quad (LSX-5020-C2Q), an dem ich gerade sitze. Ja, und da unter dem Schreibtisch steht noch was kultiges...

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Und das ist der frisch um-/ wiederaufgebaute Rechner mit dem E7505-Master und den zwei Xeons. Jetzt muss ich mal sehen, woher ich wieder eine vernünftige Grafikkarte dafür bekomme. Morgen mal zu Atelco und K&M, mal sehen ob die was haben... Das Kühlungskonzept ist übrigens auch genial, im "Unterboden" sitzen zwei (leise!) 12 cm-Lüfter und blasen Luft nach oben, das Netzteil saugt sie nach oben wieder ab, und es ist so viel Luftüberschuss da, dass auch Luft nach vorne aus der Frontblende austritt und die Platten kühlt.

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Und nochmal ein Einblick von Oben, man sieht die Slots, an die man rankommt, ohne unter den Tisch zu kriechen, und das Netzteil (600W). Das Original-Netzteil von Olivetti saß an gleicher Stelle, füllte aber noch vorne den Freiraum aus und leistete nur 350 Watt.

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Noch ein anderer Blick von oben, hier wird das ATX-Anschlussfeld sichtbar. Das Gehäuse ist übrigens sehr massiv gebaut und daher auch schwer...

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Und noch ein Bild, hier kommt besonders das typische kantige graue Design der damaligen Olivetti-PCs zur Geltung. Die LSX-5020 war übrigens die Antwort auf IBMs PS/2-Modell 80 mit Microchannel. Beide PCs bewegten sich in einer Preisklasse von etwa 20.000 DM für die Einstiegsversion mit 1 MB RAM und 160 MB Festplatte, nichtmal SCSI sondern ESDI...

Ich hoffe, meine Ausführungen haben nicht gelangweilt, bei Gelegenheit gibts noch einen Umbau auf Basis eines Olivetti-Gehäuses, von 1988 mit drei mal 1 MHz CPUs drin...
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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von doelf » 18 Mär 2010, 08:28

Das war sogar noch kurz vor der Zeit, als ich meinen ersten x86-PC gekauft hatte. Damals saß ich noch am Atari ST bzw. STE. Und man sieht auch wieder, was beim PC am längsten überlebt: Durchdachte Gehäuse :-)

Die sechs SCSI-U320-Platten spielen bei der Performance in der oberen SSD-Liga, Lautstärke, Abwärme und Stromverbrauch sind natürlich "etwas" höher.

Sehr schöner Bericht! Wenn du willst, kann ich ihn bei Gelegenheit für das Portal aufbereiten.

Gruß

Michael

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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von The Grinch » 18 Mär 2010, 08:43

ESDI, man was für ein Fortschritt, wenn ich da noch an die gruseligen RLL-Festplatten denke :roll:

Und ja, damals waren die Materialien nicht besonders Anmutend - dafür aber äusserst solide!
Mit den Tastaturen konnte man seinen Kollegen erschlagen, und funktionierten danach ohne den Anschein einer Beschädigung.
Nimmt man die heutigen Eingabegeräte muss man beim Auspacken schon aufpassen das die sich nicht in Nuggets zerlegen.

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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von doelf » 18 Mär 2010, 09:09

Da hast du recht. Auf meinem Schreibtisch liegt eine Cherry mit großem DIN-Stecker, ohne Windows-Taste und mit vierstelliger Postleitzahl auf dem Hersteller-Aufkleber. Mit der kann man so ziemlich jeden erschlagen :-) Ein Bekannter hatte Tee in die Tastatur geschüttet und wollte sie wegwerfen. Ich habe sie geduscht, mit Kaltluft geföhnt und drei Tage trocknen lassen. Das war vor 12 Jahren...

Gruß

Michael

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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von oneSTone_o2o » 18 Mär 2010, 10:59

Die auf dem Foto sichtbare Tastatur ist auch ohne Windows-Taste, aber STRG+ESC bewirkt das selbe. Das ist eine Olivetti ANK 26-102, 1990 hergestellt, die problemlos auch noch an modernen PCs funktioniert. Ich würde aber lieber den Vorgänger, die ANK 25-102 von 1989 einsetzen, die ist noch viel solider, schwerer und hat ein ganz tolles Schreibgefühl, nur leider funktioniert die nicht richtig. Sobald man irgendwas macht, was eine der drei LEDs zum Leuchten bringen soll, stürzt sie regelrecht ab. Das scheint unabhängig vom Mainboard zu sein, auch an einem USB-Adapter zeigt sie dieses Verhalten. Da muss ich mal sehen, ob da irgendwelche störenden Filter auf den Datenleitungen des PS/2-Interfaces sind, die ich mal deaktivieren kann.

Übrigens, der Rechner mit dem Core2Quad ist von innen blau beleuchtet, das blaue Licht dringt durch alle Ritzen (außer aus dem "Unterboden") nach außen, das sieht im dunklen Zimmer nicht schlecht aus. Und nochwas vergessen: Auf der Rückseite des Gehäuses ist ein Kabelkanal, der alle Kabel unsichtbar auf den Fußboden leitet. Es gab auch die Option, in diesen Kanal eine kleine USV einzubauen, dann brauchte man aber endgültig einen Gabelstapler um diese Workstation zu transportieren...
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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von Peter M. » 18 Mär 2010, 12:13

Ja ... ESDI-Controller ... mit einem eigenen BIOS-Setup, das man vom DOS-Debugger aus anspringen musste (Startadresse steht im Handbuch). Damals musste man noch wirklich was können :D

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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von The Grinch » 18 Mär 2010, 12:46

Peter M. hat geschrieben:Damals musste man noch wirklich was können :D
Und heute geht man zu ALDI :lol:

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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von oneSTone_o2o » 18 Mär 2010, 15:44

Peter M. hat geschrieben:Ja ... ESDI-Controller ... mit einem eigenen BIOS-Setup, das man vom DOS-Debugger aus anspringen musste (Startadresse steht im Handbuch). Damals musste man noch wirklich was können :D
Nee, bei der Kiste ging das aus dem EISA-Setup heraus... Das EISA-Setup hat die ganze Hardware verwaltet, Ressourcen (IRQs, Adressen) für die Erweiterungskarten vorgeschlagen, und man konnte die auch ändern. IRQ-Sharing funktionierte zwischen EISA-Karten übrigens auch wunderbar, nur die ISA-Ressourcen auf dem Board oder Erweiterungskarten waren da außen vor, man brauchte halt für jede Erweiterungskarte eine spezielle CFG-Datei. Bei PCI haben diverse Boardhersteller und Erweiterungskartenhersteller erstmal jahrelang gekämpft, bis diese PCI-Spec reibungslos funktionierte.

Übrigens habe ich jetzt eine Grafikkarte, ich installiere gleich mal den Treiber, und dann gibts wieder was zu erzählen... :machinegun: :oops:
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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von oneSTone_o2o » 18 Mär 2010, 17:29

So, Grafikkarte ist komplett installiert. Hier mal als Anhaltspunkt die Werte aus der Vista-Leistungsbewertung, im Vergleich mit dem moderneren PCI-Express-Rechner.

Config:

a) Neuer Zweitrechner
MSI E7505-Master-LS2
2x XEOn 2,4 GHz
4 GB RAM (DDR-266 reg)
Samsung 160 GB IDE Platte als primäres Laufwerk. Das SCSI-RAID wurde nicht bewertet.
Club3D ATI HD4670 mit 1 GB GDDR, AGP-8x

b) Erstrechner
MSI X48C Platinum
1x Core2Quad Q9300 @ 2,5 GHz (also nix übertaktet)
4 GB RAM (DDR3, weis gerade nicht wie schnell)
Samsung 500 GB SATA Platte als primäres Laufwerk.
Geforce GTS 250 mit 1 GB, PCIe mit 16 Lanes.

Werte jeweils a / b
Proz. 4,7 / 5,9
RAM 4,3 / 5,9
Grafik Aero 5,9 / 5,9
Grafik Spiele 5,7 / 5,9
Platte 5,3 / 5,7

Fazit: (a) ist für einen Zweitrechner garnicht mal sooo schlecht...

So, und jetzt die kleine Story, ich habe den Boliden (a) heute Morgen ins Auto gepackt (da bekommste Muckis...) und bin zu KM in Frankfurt gefahren, wo ich eigentlich immer hingehe wenn ich was brauche, Kiste dort ausgeladen, reingeschleppt, hingestellt. Als ich dann dran war, hab ich gesagt, ich bräuchte eine AGP-Karte für den da. Nase rümpfen, AGP, kann er nur nVidia empfehlen, für die ATIs braucht man einen speziellen Chipsatz. Spezieller Chipsatz? Hey Mister, also, da drin ist ein Intel E7505, der ultimative AGP-Workstation-Chipsatz überhaupt, vom AGP-Erfinder höchstpersönlich. Das da AGP-Pro ist, hat nix zu sagen, ist nur zusätzlicher Strom über den Slot, geht auch ohne. Nee, schlechte Erfahrungen mit ATI, will er mir nicht verkaufen, nicht mal ausprobieren... Er kann mir eine nVidia Geforce 6600 empfehlen, die würde auf allem Fall funktionieren, aber müsse er bestellen, nicht vorrätig, wäre nächste Woche da. Naja gut, mach mal, falls ich sonst nix anderes finde, komme ich wieder. Bisher habe ich bei KM ja viel gekauft, aber jetzt wollte er mir nix verkaufen. Kiste wieder ins Auto geladen (man, ist der schwer...) und ein paar Meter weiter zu Atelco, und erstmal mein Kommen mit Rechner angekündigt, nochmal wollte ich ihn nicht umsonst schleppen. Nett, die haben sogar Einkaufswagen, das erspart mir das Schleppen, und kein Problem, ich darf mich durchs Grafikkartenregal durchprobieren. Basteltische mit Monitor, Tastatur, Maus und KVM-Switch gabs auch. Gut, es gab nur zwei zur Auswahl, eine Geforce 6600 und eben die ATI HD4670. Also hat KM schonmal verloren, denn die nVidia wird auf jeden Fall funktionieren, schließlich war vorher auch eine GF 7600 drin, aber grafikmäßig absteigen, nee, also ATI ausprobiert. Rechner startete mit der Karte, Bild kam, Vista bootet und schreit nach Treibern. Gekauft.

Was mir KM auch aufgefallen ist, MSI ist bei denen fast komplett aus dem Angebot geflogen, noch ein Grund für mich da vorerst nicht mehr so oft hin zu gehen. Ich habe seit dem MS-5128 keine anderen Boards mehr verwendet, bestimmt schon 10 verschiedene, die einzige Ausnahme ist der ASUS P2-Barebone (weil MSI keine Hermes mehr hat). No MSI, no go!

Jetzt schiebe ich den Boliden erstmal unter den Schreibtisch und schließe ihn an die Zweitanschlüsse meiner TFTs an. Operation geklückt.

Und noch ein Nachschlag:

Bild
Das ist das alte Netzteil, ziemlich groß. Die offene Seite ist nach vorne, und wurde vom PC-Gehäuse verschlossen. 12V und 5V mit je nur einer "Rail" waren damals völlig ausreichend, mehr brauchte es nicht. Das Flachbandkabel ist für das Monitoring von Spannungen und Lüfter mit dem Front-Display. Und wie man sieht, "Kabelmanagement" ist keine Erfindung der Neuzeit.
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Re: So, mal ein Umbau...

Beitrag von oneSTone_o2o » 18 Mär 2010, 22:52

So, noch ein kleines Update: 3DMark 06 a versus b

3DMark Score: 3778 / 11116
SM 2.0 Score: 1344 / 4853
SM 3.0 Score: 2248 / 4572
CPU Score: 796 / 3367

Da sieht man dann doch schon einen deutlicheren Unterschied zwischen der alten Workstation (a) und dem neuen PC (b).
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