Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen

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Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen

Beitrag von doelf » 27 Feb 2014, 11:28

Der Core i7-4930K ist Intels zweitschnellste Desktop-CPU. Und genau das macht diesen Prozessor besonders interessant, denn er kostet knapp 400 Euro weniger als das aktuelle Spitzenmodell Core i7-4960X und bietet dennoch fast die selbe Rechenleistung. Mit Straßenpreisen, die unter 500 Euro beginnen, sind sechs Kerne, zwölf Threads und vier Speicherkanäle bezahlbar.

Bild

Doch Intels zweitschnellste Desktop-CPU hat auch ein Problem: Sie gehört nicht zu den Haswell-Modellen, sondern entspringt der knapp zwei Jahren alten "Ivy Bridge"-Architektur. Daher fehlen AVX 2.0 und TSX, zudem sind die Ausführungseinheiten schwächer und die Cache-Zugriffe langsamer als beim Haswell. Und auch der dazugehörige Chipsatz X79 hat in den letzten Jahren reichlich Staub angesetzt. Während der Core i7-4930K und sein Vorgänger Core i7-3960X in unserem Test ganz auf ihre Muskelkraft setzen, versucht der Core i7-4770K seinen technischen Vorsprung auszuspielen.

Zum Test: "Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen"
https://www.au-ja.de/review-intel-core- ... -e-1.phtml

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Re: Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen

Beitrag von doelf » 28 Feb 2014, 22:20

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The Grinch
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Re: Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen

Beitrag von The Grinch » 01 Mär 2014, 06:09

Bisher schlägt sich der 4930k ganz wacker, im Alltagsbetrieb!
Entscheidend war die max. Ausbaustufe von 64GB RAM, was bei den aktuelleren (4770k) auf 32GB beschränkt ist.

Und durch die 4 Speicherkanäle profitieren diverse MCAD-Programme extrem vom Speicherdurchsatz.
Sicherlich ist ein 4770k auch Preislich eine Alternative, denn der ist im Straßenpreis fast 200€ günstiger.
Rechnet man dann noch den Aufpreis zu einem 2011er Mutterbrett hinzu, hat man schon eine Differenz
von knapp 350€ vor Augen.

Ich differenzieren aber zwischen Spielen und beruflichen Nutzen, und da bietet mir der 4930k für
meinen Einsatzfall die besseren Leistungswerte.

Dagegen stand zur Debatte eine Workstation von DELL.
Hier aber zeigte sich das ein Hersteller nicht mit der Zeit geht, gehen kann oder will.
Eine Wunschkonfiguration hätte locker die 10.000€ Schallmauer durchbrochen, und es wäre noch
lange nicht alles im Gehäuse gewandert was ich mir gewünscht hätte - allen voran die entsprechende Grafikkarte.

Mit diesem Szenario entschloss ich mich dann, entgegen einer meiner früheren Aussagen, doch wieder meine
eigene Workstation zusammen zu bauen.
- ASUS P9X79-E WS
- Intel core i7-4930k
- Kingston HyperX Beast DIMM XMP Kit 64GB DDR3-1866
- AMD FirePro W8000
- Corsair Hydro Series H110
- Enermax Revolution87+ 850W
- Samsung SSD 840 Pro Series 256GB
- div. Festplatten
Das ganze steck in einem Lian Li PC-A79B schwarz

Diese Zusammenstellung werkelt selbst unter hoher Last stets leise vor sich hin,
ohne jemals wirklich Laut zu werden, und ich sitze neben dem Gerät.
Inkl. neuem Monitor, einem Dell UltraSharp U2713HM, und einigen "Kleinteilen" kam
ich dann auf eine Gesamtsumme von knapp 5.000€ - mit all den Ingredienzien die ich haben wollte.
Und leiser als die DELL Workstation ist das System, als Bonbon, auch noch.

Möglich das Haswell-E/-EP sich da neu positioniert.

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doelf
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Re: Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen

Beitrag von doelf » 02 Mär 2014, 23:33

Ja, und für dein Anwendungsprofil ist der Core i7-4930K auch genau die richtige Wahl!

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