Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

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doelf
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Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von doelf »

Im Juni 2008 schickte Intel seinen P45 Chipsatz an den Start, den wahrscheinlich letzten Mainstream-Chipsatz für die aktuellen Sockel LGA775 Prozessoren. Zeitgleich brachten die Hersteller etliche neue Hauptplatinen auf den Markt und einer der Vorreiter war wieder einmal ASUS. Derzeit vermarktet dieser Hersteller seine P45-Produkte mit einer aggressiven Preispolitik. Bei unserem heutigen Testkandidaten, dem ASUS P5Q-E, handelt es sich beispielsweise um ein komplett ausgestattetes Mainboard mit einem Straßenpreis von unter 130 Euro.

Bild

Mit Firewire, Dual-Gigabit-LAN, eSATA, drei Storage-Controllern und drei Steckplätzen für PCI-Express Grafikkarten würde die Ausstattung des ASUS P5Q-E durchaus auch den Beinamen "Deluxe" oder "Premium" gerecht werden. Zudem soll dieses Motherboard dank eines 8-Phasen-Wandlers und seiner EPU-6 Engine besonders stromsparende arbeiten. Unser Test wird zeigen, ob die Hauptplatine solch vollmundige Versprechungen auch einlösen kann.

Zum Testbericht: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)
https://www.au-ja.de/review-asus-p5qe-1.phtml
Gast

Re: Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von Gast »

Video-Encoding :

Was bringt es mir zu wissen wie groß die Ausgangsdatei in MB ist.
Interessanter wäre es zu erfahren, wie lange sie ist (Dauer in Sekunden, sowie FPS).

Ausserdem, einmal in PAL (25 FPS) und dann im WME in 29,97 FPS zu encodieren ist völlig sinnfrei.
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doelf
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Re: Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von doelf »

Wie sinnfrei diese Konvertierung an sich ist, ist doch völlig egal. Es kommt doch nur auf die Zeit an, welche das System für die Berechnung braucht. Wir benötigen lediglich einen Vergleichswert, mehr nicht.

Gruß

Michael
TS81

Re: Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von TS81 »

Das mit dem ExpressGate ist so nicht ganz richtig.
Es wird nicht das SSD-basierte EG eingesetzt, aber das festplattenbasierte Linux-System kann man beim P5Q-E unter Windows installieren und im Bios auswählen.
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doelf
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Re: Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von doelf »

Interessant, ASUS spart also den Flashspeicher ein. Im BIOS war ExpressGate per Default aktiviert und führte entsprechend zu einem Fehler, da es ja noch nicht installiert war. Ich werde mir das mal ansehen - danke für den Hinweis!

Gruß

Michael
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Re: Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von doelf »

So, habe das mit ExpressGate nun nachgestellt. Im Test funktionierte es damals nicht und das hatte seinen Grund.

a) ExpressGate muss auf der ersten Festplatte installiert werden
b) Die Festplatte muss an der Intel ICH10R angeschlossen sein
c) Der SATA-Controller muss als IDE konfiguriert sein

Wer eine andere Festplatte auswählt, einen der Marvell-Controller verwendet oder die ICH10R im RAID- oder AHCI-Modus betreibt, bekommt statt ExpressGate eine Fehlermeldung. Immerhin darf die Platte NTFS formatiert sein, die Krönung wäre jetzt noch FAT16 gewesen.

Also in meinen Augen ist das ganz großer Mist. AHCI muss möglich sein.

Gruß

Michael
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ASUS P5Q-E: Nachtest von "Express Gate"

Beitrag von doelf »

Am 20. Oktober hatten wir unseren Test des auf Intels P45 Chipsatz basierenden Motherboards ASUS P5Q-E veröffentlicht und dabei angemerkt, dass dort kein "Express Gate" vorhanden sei. Dies stimmt nicht ganz, denn "Express Gate" befindet sich auf der CD und muss erst unter Windows installiert werden. Doch auch dann gibt es mannigfaltige Probleme, welche eine Benutzung einschränken oder gar verhindern können.

Bild

Aber was ist ein "Express Gate" überhaupt? Bei "Express Gate" handelt es sich um ein embedded Linux, welches ASUS bisher auf kleinen Flash-Karten installierte, die via USB mit der Hauptplatine verbunden waren. Auf dem ASUS P5Q-E fehlt eine entsprechende Karte, weshalb "Express Gate" bei diesem Mainboard auf der Festplatte installiert wird.

Zum Nachtest: "Express Gate" auf dem ASUS P5Q-E
https://www.au-ja.de/review-asus-p5qe-1.phtml
TS81

Re: Im Test: ASUS P5Q-E (Intel P45 mit DDR2)

Beitrag von TS81 »

Da hast Du ja wie ich das Leid komplett durchgemacht. Ich hätte es Dir vorher schreiben sollen. Ich habe ca. 15 Installationen und Variationen durch. Sehr interessant wird es, wenn wie bei mir eine PATA Platte als Primary läuft und eine SATA Platte als Extended mit 3 Partitionen. ExpressGate funktioniert dann nur auf der ersten Partition der SATA-Platte im IDE-Modus.
Wie Du schon bemerktest - Schwachsinn! Ist also kein Kaufargument.
Gruß Tom
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