Daily Soap "Schatten der Wirtschaft"

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Re: Daily Soap "Schatten der Wirtschaft"

Beitrag von doelf »

Ja: SAP, Staubsaugervertreter und die Zeugen Jehowas ;-)

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Oracle will weitere 211 Millionen US-Dollar von SAP

Beitrag von doelf »

Ende November hatte ein US-Gericht den Softwarehersteller SAP aufgrund von Urheberrechtsverletzungen zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar an seinen Mitbewerber Oracle verurteilt. Oracle reicht dies allerdings noch nicht, weshalb die Amerikaner nun weitere 211 Millionen US-Dollar fordern.

SAP prüft zur Zeit noch, ob das Unternehmen gegen die Milliarden-Strafe vorgehen wird. Zudem steht die Bestätigung des von einer Jury verhängten Urteils durch die zuständige Richterin noch aus. SAP hat sich allerdings schon verpflichtet, Oracles Anwaltskosten in Höhe von 120 Millionen US-Dollar zu tragen.

Die 211 Millionen US-Dollar, welche Oracle nun zusätzlich fordert, bezeichnen die Amerikaner als "prejudgment interest". Es handelt sich somit um die Verzinsung der entgangenen Gewinne für den Zeitraum zwischen der Begehung der Urheberrechtsverletzung durch SAPs Tochterunternehmen TomorrowNow bis zur Urteilsverkündung. Während Oracle diese Zinsen als einen zusätzlichen Posten betrachtet, geht SAP davon aus, dass die Jury dies in den 1,3 Milliarden US-Dollar bereits berücksichtigt hatte.

Quelle:
http://www.reuters.com/article/idUSTRE6B966O20101211

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US-Gericht kippt Milliardenstrafe gegen SAP

Beitrag von doelf »

Aufgrund von Urheberrechtsverletzungen hatten ein Geschworenengericht die Software-Firma SAP im November des vergangenen Jahres zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar an ihren Mitbewerber Oracle verurteilt. Nun hat die zuständige Richterin die Rekordstrafe auf 272 Millionen US-Dollar gestutzt.

Richterin Phyllis Hamilton stellte am gestrigen Donnerstag fest, dass die Höhe des Schadensersatzes "extrem übertrieben" sei. Eine Zahlung von 272 Millionen US-Dollar hält sie hingegen für angemessen. Damit ist die höchste Strafe, die jemals für einen Softwarediebstahl verhängt wurde, zumindest vorerst vom Tisch. Sollte sich Oracle nicht auf die reduzierte Summe einlassen, wird SAP ein komplett neues Verfahren erhalten und das Feilschen um die Folgen der Urheberrechtsverletzungen durch die SAP-Tochter TomorrowNow geht von vorne los.

Quelle:
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekomm ... 98982.html

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SAP: Millionenstrafe akzeptiert, Strafverfahren eingestellt

Beitrag von doelf »

Der Software-Konzern SAP hat sich mit der Bundesanwaltschaft von San Francisco geeinigt: Gegen die Zahlung einer Strafe in Höhe von 20 Millionen US-Dollar wird die US-Behörde ihre strafrechtliche Ermittlung gegen SAP einstellen. Grund für das Strafverfahren war ein Datendiebstahls durch die ehemalige SAP-Tochter TomorrowNow.

Das unselige Kapitel "TomorrowNow" beschäftigt SAP seit dem Jahr 2005 und ist mit dem Ende der strafrechtlichen Ermittlungen noch längst nicht beendet. Damals hatte die SAP-Tochter TomorrowNow Service-Verträge für Oracles Kunden angeboten. Die Mitarbeiter von TomorrowNow verwendeten für ihre Dienstleistung ein dubioses Programm namens "Titan", welches Updates und Patches unerlaubterweise von Oracles Servern lud und diese dann auf den Systemen der Kunden einspielte. Die Updates waren allerdings nur für Kunden bestimmt, die auch einen Service-Vertrag mit Oracle abgeschlossen hatten. Nachdem SAP im Juli 2007 "einige unangemessene Downloads" eingestanden und TomorrowNow ein Jahr später geschlossen hatte, klagte Oracle in einem Zivilprozess auf Schadensersatz in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar. Ende 2010 bekamen die Amerikaner von einem Geschworenengericht immerhin 1,3 Milliarden US-Dollar zugesprochen, doch Anfang September hatte SAP diesen Betrag auf 272 Millionen US-Dollar drücken können. Vermutlich wird das zivilrechtliche Verfahren bald in eine neue Runde gehen.

Quelle:
http://www.tnlawsuit.com/uploads/SAP%20 ... ustice.pdf

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Oracle will neues Verfahren gegen SAP

Beitrag von doelf »

Ein Schadensersatz in Höhe von 272 Millionen US-Dollar ist Oracle nicht genug, weshalb das Unternehmen nun ein neues Verfahren gegen SAP anstrebt. Ursprünglich hatte Oracle wegen Urheberrechtsverletzungen 1,7 Milliarden US-Dollar von der deutschen Softwarefirma gefordert, doch SAP wollte nur 40 Millionen US-Dollar zahlen.

Im November 2010 wähnte sich Oracle bereits am Ziel, als ein Geschworenengericht den Amerikanern einen Schadensersatz in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar zusprach - die höchste Strafe, die jemals für einen Softwarediebstahl verhängt wurde. Doch die zuständige Richterin Phyllis Hamilton monierte, dass die Höhe des Schadensersatzes "extrem übertrieben" sei und reduzierte sie im September 2011 auf 272 Millionen US-Dollar. Ein parallel hierzu gegen SAP geführtes Strafverfahren stellte die Bundesanwaltschaft von San Francisco im September 2011 gegen die Zahlung von 20 Millionen US-Dollar ein.

Das unselige Thema "Urheberrechtsverletzungen" beschäftigt SAP seit dem Jahr 2005. Damals hatte die SAP-Tochter TomorrowNow Service-Verträge für Oracles Kunden angeboten. Die Mitarbeiter von TomorrowNow verwendeten für ihre Dienstleistung ein dubioses Programm namens "Titan", welches Updates und Patches unerlaubterweise von Oracles Servern lud und diese dann auf den Systemen der Kunden einspielte. Die Updates waren allerdings nur für Kunden bestimmt, die auch einen Service-Vertrag mit Oracle abgeschlossen hatten. Nachdem SAP im Juli 2007 "einige unangemessene Downloads" eingestanden und TomorrowNow ein Jahr später geschlossen hatte, zog Oracle vor Gericht.

Quelle:
http://www.cbsnews.com/8301-505245_162- ... 2nd-trial/

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Oracle und SAP: Einigung über Schadensersatz

Beitrag von doelf »

1,3 Milliarden US-Dollar zum Ersten, 272 Millionen US-Dollar zum Zweiten, 306 Millionen US-Dollar zum Dritten. Der Zuschlag für die Schadensersatzzahlung geht für 306 Millionen US-Dollar an SAP. Nebenkosten in Höhe von weiteren 140 Millionen US-Dollar hatte SAP bereits im Vorfeld beglichen.

Das unselige Kapitel "TomorrowNow", welches seit dem Jahr 2005 für einen Dauerstreit zwischen SAP und Oracle sorgt, wurde nun endlich geschlossen. Damals hatte die SAP-Tochter TomorrowNow Service-Verträge für Oracles Kunden angeboten. Die Mitarbeiter von TomorrowNow verwendeten für ihre Dienstleistung ein dubioses Programm namens "Titan", welches Updates und Patches unerlaubterweise von Oracles Servern saugte und diese dann auf den Systemen der Kunden einspielte. Die Updates waren allerdings nur für Kunden bestimmt, die auch einen Service-Vertrag mit Oracle abgeschlossen hatten. Nachdem SAP im Juli 2007 "einige unangemessene Downloads" eingestanden und TomorrowNow ein Jahr später geschlossen hatte, klagte Oracle in einem Zivilprozess auf Schadensersatz in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar. SAP wollte hingegen lediglich 40 Millionen US-Dollar zahlen.

Ende 2010 bekamen die Amerikaner von einem Geschworenengericht immerhin 1,3 Milliarden US-Dollar zugesprochen, doch im September 2011 hatte SAP diesen Betrag auf 272 Millionen US-Dollar drücken können. Das wiederum war Oracle zu wenig, weshalb die Amerikaner einen neuen Zivilprozess aufrollen wollten. Nun haben sich die beiden Streithähne in der Mitte getroffen und sich auf Schadensersatzzahlungen in Höhe von 306 Millionen US-Dollar geeinigt.

Allerdings musste SAP im Vorfeld bereits hohe "Nebenkosten" bezahlen. Bereits im November 2011 übernahm die deutsche Firma gegnerische Anwaltshonorare in Höhe von 120 Millionen US-Dollar. In einem parallel laufenden Strafverfahren zahlte SAP im September 2011 zudem eine Strafe in Höhe von 20 Millionen US-Dollar. Im Gegenzug stellten die US-Behörden ihre strafrechtlichen Ermittlungen gegen SAP ein.

Quelle:
http://www.oracle.com/us/corporate/press/1727315

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Oracle, SAP und die unendliche Geschichte TomorrowNow

Beitrag von doelf »

Anfang August sah es noch danach aus, als ob das unselige Kapitel "TomorrowNow", welches seit dem Jahr 2005 für einen Dauerstreit zwischen SAP und Oracle sorgt, endlich geschlossen würde. Doch die Einigung vor Gericht erfolgte nur aus strategischen Gründen, denn nun geht Oracle in die Berufung.

Wie der Mannheimer Morgen berichtet, hat Oracle am vergangenen Freitag Berufung eingelegt und will das Verfahren vor die nächsthöhere Instanz bringen. Dies bestätigte ein SAP-Sprecher gegenüber der Zeitung. Oracle hofft, das ursprüngliche Urteil einer Laienjury, welche der US-Firma Ende 2010 1,3 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zugesprochen hatte, wiederherstellen zu können. Die zuständige Richterin Phyllis Hamilton bewertete die Höhe des Schadensersatzes allerdings als "extrem übertrieben" und reduzierte diesen im September 2011 auf 272 Millionen US-Dollar. Dies wiederum war Oracle zu wenig und so einigten sich die beiden Firmen Anfang August 2012 auf 306 Millionen US-Dollar.

Zum Hintergrund:
Im Jahr 2005 hatte die SAP-Tochter TomorrowNow Service-Verträge für Oracles Kunden angeboten. Die Mitarbeiter von TomorrowNow verwendeten für ihre Dienstleistung ein dubioses Programm namens "Titan", welches Updates und Patches unerlaubterweise von Oracles Servern saugte und diese dann auf den Systemen der Kunden einspielte. Die Updates waren allerdings nur für Kunden bestimmt, die auch einen Service-Vertrag mit Oracle abgeschlossen hatten. Nachdem SAP im Juli 2007 "einige unangemessene Downloads" eingestanden und TomorrowNow ein Jahr später geschlossen hatte, klagte Oracle in einem Zivilprozess auf Schadensersatz in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar. SAP wollte hingegen lediglich 40 Millionen US-Dollar zahlen.

Quelle:
http://www.morgenweb.de/nachrichten/wir ... s-1.709280

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