IM TEST: Intel Pentium 4E Prescott mit 3,2 GHz

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doelf
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IM TEST: Intel Pentium 4E Prescott mit 3,2 GHz

Beitrag von doelf » 15 Feb 2004, 03:23

Am heutigen 01. Februar 2004 stellt Intel seinen neuen Pentium 4E mit Prescott-Core vor. Endlich können sämtliche Mythen, die sich in den letzten Monaten speziell um diesen Core rankten, geklärt werden: Welche Leistung liefert der Prescott im Vergleich zum Northwood und Athon64 wirklich? Wurde die Pipeline des neuen Cores tatsächlich verlängert? Hat Intel die Caches tatsächlich verdoppelt? Was wurde am Befehlssatz geändert, führt Intel tatsächlich SSE3 ein? Wurde Hyperthreading verbessert, wenn ja, wie? Welche Verlustleistung bringt der in einem 90 nm-Prozess hergestellte Prozessor mit sich? Damit schließt sich die Frage an: Hat Intel den neuen Fertigungsprozess bereits im Griff? Wie hält Intel die Leckströme im Zaum? Wie hoch skaliert die neue CPU in der Taktrate, sprich: Wie hoch lässt sich der Prescott vom Start weg übertakten? Wie teuer wird der Neuling, ist er unglaublich teuer oder vergleichsweise günstig? Lohnt sich ein Umstieg vom Northwood auf den Prescott?

All diese Fragen werden wir in unserem Review klären und Euch von weiteren Details und Neuerungen berichten! Macht es Euch also vor dem Rechner gemütlich - wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

https://www.au-ja.de/review-prescott-1.phtml

godcookie

Beitrag von godcookie » 15 Feb 2004, 03:24

Wie stehts mit einem Vergleich zu Athon64 3200+ ???

holger (au-ja)

Beitrag von holger (au-ja) » 15 Feb 2004, 03:24

Der ist doch immer mit drin, schau mal ab Seite 7 nach!

godcookie

Beitrag von godcookie » 15 Feb 2004, 03:25

Ups..ja. So ist das, wenn man den Benchmark-Teil immer überspringt...

holger (au-ja)

Beitrag von holger (au-ja) » 15 Feb 2004, 03:25

Echt, ich dachte immer, dass die Leute eher die Benchmarks anschauen. Gefällt dir der übrige Teil? Sollen wir zukünftig noch ausführlicher auf die Grundlagen, technische Fakten und Gegebenheiten eingehen?

Erkek

Beitrag von Erkek » 15 Feb 2004, 03:26

103 Watt TDP?

Wie soll man das Ding im Sommer noch vernünftig betreiben können?

AMDFreak

Beitrag von AMDFreak » 15 Feb 2004, 03:26

Naja, der Scharze Peter des heissen Prozessors liegt nun bei Intel. AMD hat die Fertigung des Athlon 64 so langsam im Griff, fehlt nur noch Takt. Der Mega-Heuler werden aber Notebooks mit Prescott! Sind die Eier gut durch? HEUL!

AMDFreak

Cat Toaster

Beitrag von Cat Toaster » 15 Feb 2004, 03:26

Naja, ich würde es nicht gerade signifikant nennen, was der Prescott bringt. In den Benchmarks sind es nur homäopathische Vorteile. Praktisch sogar innerhalb von Messtoleranzen. Ein Treiber oder minimal langsameres Speichermodul kann die Reihenfolge schon völlig neu mischen. Geschweige denn ein BIOS oder auch nur eine Einstellung darin.

So scheinen die architektonischen "Verbesserungen" ja nur mit aller Not die Nachteile der weiter verlängerten Pipeline zu kompensieren. Auch thermisch ist es langsam eher eng.

Angesichts der Überarbeitung hatte ich mir am Ende doch etwas mehr erhofft. Defacto erhöht es bei Intel bestenfalls die Marge durch eine höhere Ausbeute, dem Kunden bringt es eine CPU die zu kühlen zunehmend schwer fällt, ohne nennenswerte Leistungssteigerung. Zumindest so lange Intel nicht wieder nennenswert am Takt dreht.

Ausgehend von 3GHz müssen immerhin rund 800MHz oben drauf kommen, um einen fühlbaren Unterschied zu gewährleisten. Das dürfte noch ein Weilchen dauern....Und dann kann man schon weitere 200,-€ für eine Wasserkühlung einplanen, sollen im Rechner noch eine leistungsfähige Grafikkarte und ein paar schnelle Platten sein. Andernfalls kann Intel seinen Boxed Produkten bald einen Gehörschutz beilegen.

holger (au-ja)

Beitrag von holger (au-ja) » 15 Feb 2004, 03:27

Mit einer Wasserkühlung ALLEINE wäre ich äußerst vorsichtig, diesmal MÜSSEN insbesondere die Spannungswandler gekühlt werden; die werden durch den CPU-Kühler beatmet. Ergo müsste man zumindet die rückwärtigen Gehäuselüfter nach innen blasen (nicht absaugen wie bisher üblich) lassen, was jedoch mit geringer Drehzahl und damit Lautstärke erfolgen kann. Ein Heatepipe-Gehäuse a la Zalman oder eine Wakü ohne jeglichen Gehäuselüfter wird es jedenfalls definitiv nicht geben können.

Peter M.

Beitrag von Peter M. » 15 Feb 2004, 03:27

Schade nur, dass ihr zum Vergleich keinen Athlon-64 mit zweikanaligem Speicherinterface herangezogen habt. So ist es bisschen Äpfel und Birnen.

Was Intel mit dem Prescott wirklich vorhat, muss die Zeit zeigen. Performance-Tuning war offensichtlich nicht Zweck der Sache ...

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