Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

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The Grinch
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von The Grinch »

_Stanislav_ hat geschrieben: 13 Okt 2020, 10:29 Hallo,

bei meiner Recherche im Internet bin ich auf die Seite "HIER STAND WERBUNG" gestoßen. Die beschäftigen sich mit dem Verkauf von Elektro Scootern. Im Sortiment haben die auch einen 3 rädrigen Kabinenroller mit einer Gesamtgeschwindigkeit von 45 km/h. Meiner Meinung eignet sich dieses Fahrzeug perfekt für Fahrten in der Stadt. Da braucht man auch nicht unbedingt ein E-Auto dazu. Auch aufgrund der kompakten Größe gibt es dann auch weniger Probleme bei der Parkplatz Suche
Toll,
was soll die Shice Werbung für Deine Firma hier?
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doelf
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von doelf »

Das ist korrekt. Nur die Argumentation, dass man im Schnitt eh nur 20 oder 30 km/h fahren kann und man deshalb gleich dieses Tempolimit vorschreiben könne, hinkt. Generell ist eine langsame aber flüssige Verkehrsführung wünschenswert, denn gerade die Punkte des täglichen Stillstands sind zumeist auch jene, an denen die Feinstaubwerte die Höchstgrenzen reißen.
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neO
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO »

Mit einer intelligenten gesteuerten/unterstützten variablen Geschwindigkeitssteuerung, könnte das mit entsprechend angepassten Ampeln große Vorteile ergeben.

Digitale Geschwindigkeitsanzeigen...


Das Auto beschleunigt nur stark, wenn es nicht gleich wieder bremsen muss, da die nächste Ampel rot ist.

Oder gleich, Ampeln die auf sparsames nicht schnell hoch beschleunigendes Fahren eingestellt sind.

Da macht Tempo 40 oder 50 nicht viel aus, wenn die Ampeln eh alle stoppen.

Und sowiso die Hälfte des 1 Personen Verkehrs aus der Stadt schmeißen.

Nur noch Paketboten, Klempner und Taxis dürfen als einzel Person 5m Strasse mit >1000kg Auto blockieren und "Stau" sein.

Alle anderen müssen die Füße hochlegen statt auf dem Gas zu stehen.
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doelf
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von doelf »

Und sowiso die Hälfte des 1 Personen Verkehrs aus der Stadt schmeißen.
Ist auch eine Milchmädchenrechnung: Ich darf meine Freundin an ihrem Arbeitsplatz in der Stadt absetzen, dann aber nicht weiterfahren, da ich ab diesem Zeitpunkt ja alleine im Auto sitze.
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neO
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von neO »

:mrgreen:

Uber app benutzen und gleich wenn wieder einladen.

Im Ernst:
"Ein Personen Verbot" für in die Stadt einfahrende, würde momentan fast eine Autofreie Stadt bedeuten.

Oder ein Viertel, wenn alle zusammenrücken.
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doelf
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Re: Kolumne: Deutsche Verbrennungsmotorenindustrie und das Elektroauto "der Zukunft"

Beitrag von doelf »

neO hat geschrieben: 19 Okt 2020, 09:23 Im Ernst:
"Ein Personen Verbot" für in die Stadt einfahrende, würde momentan fast eine Autofreie Stadt bedeuten.

Oder ein Viertel, wenn alle zusammenrücken.
Fahrgemeinschaften wäre sinnvoll. Aber mit Corona? Mit flexiblen Arbeitszeiten?

Für Fahrgemeinschaften gilt derzeit Maskenpflicht und Mindestabstand. Ob man mit Maske fahren darf, wurde rechtlich meines Wissens noch immer nicht geklärt. Mindestabstand im PKW funktioniert eh nicht.

Und dann das Problem namens Fiskus: Selbst wenn Du dir nur deine eigenen Unkosten erstatten lässt, muss diese regelmäßige Einnahme dem Finanzamt gemeldet werden. Einige Versicherungen betrachten dies dann als gewerbliche Nutzung und möchten daher einen Aufschlag aufgrund des höheren Risikos für die Mitfahrer. Und natürlich darf der Fahrer selbst nur den kürzesten Weg zu seinem Arbeitsplatz absetzen, auch wenn er für die Kollegen einen Umweg fährt. Wenn diese dann wiederum ihre Fahrtkosten absetzen und sich daraus Distanzdifferenzen ergeben, droht wenn's dumm läuft eine Steuerprüfung. Fällt der eigene PKW unerwartet aus, können die Mitfahrer übrigens sogar Schadensersatz bzw. eine Ersatzbeförderung fordern.

Ist doch schon, wenn gute Konzepte mal wieder in Bürokratie und Gesetzen ersticken...

Gruß

Michael
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