Windows Vista: APIs für Virenschutzprogramme

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doelf
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Windows Vista: APIs für Virenschutzprogramme

Beitrag von doelf » 22 Dez 2006, 15:04

Die neuen Schutzfunktionen von Windows Vista 64-Bit sperren bekanntlich nicht nur Angreifer aus, sondern auch die Hersteller von Sicherheitslösungen gegen Viren, Trojaner und Rootkits. Insbesondere Symantec und McAfee sahen sich von Microsoft massiv behindert und vermuteten, dass die Redmonder mit ihrer eigenen Sicherheitssoftware die Mitbewerber verdrängen wollen.

Bis vor zwei Monaten vertrat Microsoft den Standpunkt, dass nur eine komplette Abschottung des Kernels die bestmögliche Sicherheit garantiere, doch der Druck durch die Kartellwächter in Europa und Korea hat Microsoft dazu gezwungen, von dieser Position abzurücken. Das Problem besteht darin, dass gerade die Vielzahl der aktuellen Sicherheitslösungen die Ausbreitung gefährlicher Viren verhindert, denn wenn eine Software versagt oder eine Schwachstelle hat, sind nicht gleich alle Systeme betroffen. Das wird auch bei der 32-Bit Version von Windows Vista nicht viel anders sein, die 64-Bit Variante nutzt jedoch einen Kernel-Schutz names PatchGuard, der bisher die Programme von Drittanbietern aussperrt.

Mit Hilfe der neuen APIs (Programmierschnittstellen) soll es nun auch Dritten möglich, einen wirksamen Schutz auf einem 64-Bit Vista aufzubauen. Leider hat die Sache einen ganz großen Haken: Die finale Version der APIs soll erst mit dem Service Pack 1 für Windows Vista veröffentlicht werden und der wird erst im Frühjahr 2008 erwartet.

Quelle:
http://news.zdnet.co.uk/security/0,1000 ... 232,00.htm

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