NVIDIA: Neuer Grafiktreiber für Destiny 2 und Conan Exiles

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NVIDIA: Neuer Grafiktreiber für Destiny 2 und Conan Exiles

Beitrag von doelf » 15 Mai 2018, 15:54

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 397.64 aktualisiert, welche für die Spiele "Destiny 2: Warmind", "Conan Exiles" und "Pillars of Eternity II: Deadfire" empfohlen wird. Dazu gibt es offizielle Unterstützung für Microsofts Surface Books und frische SLI-Profile für "Kingdom Come: Deliverance" und "GRIP".

Behobene Fehler
Bei "Grand Theft Auto V" wurde die Intensität der Strahlenbüschel unter Verwendung von MSAA reduziert und beim Beenden von "Starcraft 2" sorgen Grafikchips der Kepler-Baureihe nicht mehr für einen schwarzen Bildschirm. NVIDIA hat zudem ein Stottern bei der Netflix-Wiedergabe behoben und die Ereignisanzeige von Windows vermerkt beim Start keinen "Fehler 14" mehr. Der Gerätemanager von Windows verzichtet auf den "Code 43 Fehler", wenn eine GeForce GTX 1060 im System steckt, und von Windows 10 wird kein Grafiktreiber entfernt, nur weil sich der PC über längere Zeit im Leerlauf befindet. NVAPI-Abfragen lassen die Zahl der GDI-Objekte nicht mehr ansteigen und SLI-Konfigurationen aus Grafikkarten des Typs GeForce GTX 780 Ti können nun endlich zeitgleich drei Bildschirme über zwei DVI-Anschlüsse und den DisplayPort ansteuern.

Offene Probleme
Die Mehrzahl der offenen Probleme ist schon bekannt und betrifft nur Windows 10: Die GeForce Titan (Kepler) verweigert auch weiterhin die Zusammenarbeit mit AMDs Threadripper und auf Pascal-GPUs verursacht "Gears of War 4" sporadische Blue-Screens. Die Videowiedergabe mit Microsoft Edge kann das Bild von Video und Desktop verzerren, sofern HDR aktiviert ist. Abhilfe schafft nur das Aus- und Anschalten des Bildschirms. Auch bei "Far Cry 5" sorgt HDR für Probleme, falls das Spiel nicht in der nativen Auflösung des Monitors läuft. Um das grüne Flackern zu beheben, wechselt man am besten per Alt+Tab zum Desktop und wieder zurück. Die GeForce GTX 1080 Ti verursacht einen TDR-Fehler, wenn bei "Warhammer Vermintide 2" die Auflösung gewechselt wird. Verwendet man DirectX 11 statt 12, verschwindet das Problem. Zudem kann es vorkommen, dass die Tastaturkürzel für Surround, das In-Game Overlay und Shadowplay-Aufnahmen nicht funktionieren. Neu hinzugekommen sind sporadische Abstürze von "Wolfenstein II" sowie ein leeres Center-Display, wenn "Call of Duty: WWII" im Surround-Modus gespielt wird. Diese beiden Fehler treten sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 7 auf.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Die Versionsstände von GeForce Experience (3.13.1.30), nView (148.92), des HD-Audio-Treibers (1.3.37.1) und der PhysX System-Software (9.17.0524) zeigen sich unverändert. Doch während NVIDIA für die inzwischen zurückgezogene Treiberversion 397.31 noch CUDA 9.2 aufgeführt hatte, wird diesmal nur CUDA 9.1 genannt. Grund für das Zurückziehen der Version 397.31 waren Bootschleifen, welche in einigen Systemkonfigurationen aufgetreten waren. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest teilweise, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, finden sich andere Fermi-Modelle weiterhin auf der Liste der unterstützten Grafikkarten. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545), GeForce GT 645 (= GeForce GTX 560 SE), GeForce GT 705 (= GeForce GT 610 = GeForce GT 520) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 397.64 WHQL
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