Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

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Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von doelf » 14 Aug 2018, 11:50

Der Duden kennt die "Sozialadäquanz" nicht, wohl aber das deutsche Strafrecht. Sie besagt, dass ein Verhalten, das äußerlich alle Merkmale eines gesetzlichen Straftatbestandes trägt, nicht zu ahnden ist, wenn es sich innerhalb der üblichen, geschichtlich entwickelten Ordnung bewegt. Ein Beispiel hierfür wäre die normalerweise verbotene Nutzung des Hakenkreuzes im Rahmen von Film, Kunst und Dokumentationen. Eine Ausnahme bildeten bisher Computer- und Konsolenspiele.

Verboten...
Paragraph 86 des Strafgesetzbuches (StGB) der Bundesrepublik Deutschland befasst sich mit "Friedensverrat, Hochverrat und Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates". Eine solche Straftat kann beispielsweise durch das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen geschehen, zu denen beispielsweise die "Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" (NSDAP), die Schutzstaffel (SS) und die Sturmabteilung (SA) gehören. Auch die Verwendung der Embleme dieser Organisationen, allen voran das Hakenkreuz, wird in Deutschland strafrechtlich verfolgt.

...mit Ausnahme von
Zumindest in den meisten Fällen, denn Geschichtsbücher, Lexika und die zahlreichen TV-Dokumentationen über des Dritte Reich wären ohne diese Symbole nicht denkbar. Es wäre sogar in höchstem Maße kontraproduktiv, wenn man historische Filmaufnahmen und Fotos zensieren und somit verfälschen müsste, um einer Strafverfolgung zu umgehen. Doch nicht nur im Rahmen der historischen Dokumentation, Forschung und Lehre ist eine Sozialadäquanz beim Gebrauch der verbotenen Embleme anzunehmen, sondern auch in der Kunst - von Malerei über Bildhauerei bis Theater und Film.

Erlaubt: Verbotene Symbole im Film
Wobei gerade der Film ein zwiespältiges Medium ist. "Schindlers Liste" (1993) setzt sich zweifelsohne kritisch mit dem Nationalsozialismus auseinander, war aber auch ein kommerzieller Erfolg. Ein weiterer Kinohit, "Inglourious Basterds" (2009), zelebriert das Abschlachten der bösen Nazis, ohne allzu weit in die Tiefe zu gehen. Noch weit weniger Tiefe bieten der SciFi-Edel-Trash "Iron Sky" (2012), der norwegische Nazi-Zombie-Reißer "Dead Snow" (ebenfalls 2009) und der jämmerliche Filmschrott namens "Surf Nazis Must Die" (1987).

Verfolgt: Verbotene Symbole in Spielen
Spätestens wenn Busenfetischist Russ Meyer in "Drüber, drunter und drauf" (1976) einen uniformierten Adolf in einer Badewanne von Piranhas fressen lässt und Hakenkreuze nur noch als dekorative Provokation getragen werden, stößt die Gesellschaft an die Grenzen der Sozialadäquanz. Dennoch durfte das Medium Film seit jeher verbotene Symbole zeigen, elektronische Spiele jedoch nicht. "Drüber, drunter und drauf" und "Surf Nazis Must Die" wurden in die Schublade Kunst gesteckt, während Spiele wie "Battlefield 1942", "Call of Duty: WWII" oder "Medal of Honor" als reine Kommerzware zensiert werden mussten.

Selbstzensur oder Indizierung
Eines der ersten und populärsten Opfer dieser Ungleichbehandlung war das Spiel "Castle Wolfenstein" (1981), bei dem der Spieler aus einem Nazigefängnis ausbrechen muss. Doch nicht die Handlung entschied über das Schicksal des Spiels, sondern alleine die Verwendung nationalsozialistischer Symbole. "Castle Wolfenstein" wurde indiziert und erst im April 2012 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vom Index entfernt. Auch die Nachfolger der bis heute fortgesetzten Serie wurden indiziert oder für den deutschen Markt zensiert.

Neuer Stellenwert für Spiele
Elektronische Spiele haben allerdings schon seit Jahren in der Gesellschaft Fuß gefasst und werden von allen Altersgruppen konsumiert. Zudem haben sich Spiele massiv weiterentwickelt, verschlingen oftmals ähnlich hohe Produktionskosten wie Filme und zeichnen nicht selten ein treffenderes Bild von historischen Ereignissen als es auf die Leinwand projiziert wird. Dies hat zu einer veränderten Rechtsauffassung der zuständigen Obersten Landesjugendbehörde geführt, welche dem heutigen Stellenwert von Spielen Rechnung trägt.

Die Alterseinstufung wird jedoch nicht von der Landesjugendbehörde, sondern von der halbstaatlichen "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) vorgenommen. Diese hatte letzte Woche angekündigt, künftig die Sozialadäquanz bei der Altersfreigabe von Spielen zu berücksichtigen. Am grundsätzlichen Verbot von verfassungsfeindlichen Zeichen hat sich zwar nichts geändert, doch es wird ab sofort eine Einzelfallbewertung geben. Und im Einzelfall kann dann ein Spiel - genau wie ein Theaterstück oder Film - auf eigentlich verbotene Symbole wie das Hakenkreuz zurückgreifen.

Tut das Not?
Oder anders formuliert: Hat Deutschland das jetzt wirklich gebraucht? Obwohl die Wirtschaft hierzulande brummt, gibt es zweifelsohne weit wichtigere Baustellen wie etwa den Wohnungsmangel in Großstädten, die Entvölkerung ländlicher Gebiete, den Personalnotstand bei der medizinischen Versorgung, der Pflege, der Kinderbetreuung und der Bildung, eine teils mangelhafte Infrastruktur oder die Altersarmut. Selbst das ernst zu nehmende Problem der Flüchtlinge und Asylsuchenden wirkt oft wie eine Nebelbombe, mit der man von grundlegenden Fehlentwicklungen ablenken will. Vor diesem Hintergrund wirkt die Frage, ob man in elektronischen Spielen Hakenkreuze zeigen darf, völlig unwichtig.

Ist sie aber nicht. Denn nicht nur die Spiele sind in den vergangenen Jahrzehnten erwachsen geworden, sondern auch ihre Konsumenten. Wie der Verband der deutschen Games-Branche Mitte Juni mitteilte, ist der durchschnittliche Spieler in Deutschland 36,1 Jahre alt und die Altersgruppe der über 50-jährigen Gamer wächst besonders stark. Jeder zweite Deutsche spielt Computer- und Videospiele - wir reden somit von einem Massenmedium, welches in einer Liga mit Fernsehen und Internet genannt werden muss. Eine Gleichstellung mit anderen Kunst- und Medienformen war längst überfällig.

Der Großteil der heutigen Spiele zielt nicht auf Kinder, sondern auch ein erwachsenes Publikum. Ein erwachsenes Publikum, dem man in Kunst und Film auch den Anblick von verbotenen Symbolen und Emblemen zumutet. Es gibt keinen Grund, bei Spielen anders zu verfahren. Ich persönlich bin froh, dass Nazis nun auch in Spielen wie Nazis aussehen dürfen. Bisher konnte man in etlichen Spielen den Eindruck gewinnen, eine Marketingagentur hätte den Nazis aufgrund schlechter Imagewerte ein neues, frisches Design verpasst, um rechte Ideen wieder markt- und salonfähig zu machen. Und das ist so ziemlich das schlechteste Ergebnis, welches man mit einer Zensur der Symbole verfassungswidriger Organisationen erreichen kann.

Quelle:
http://www.usk.de/service/presse/detail ... adaequanz/
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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von Mausolos » 15 Aug 2018, 09:37

Ich möchte an dieser Stelle ein anderes Beispiel geben:

Tchibo und Esso hatten im Januar 2009 eine gemeinsame PR-Aktion, mit der sie bundesweit an rund 700 Esso-Tankstellen unter dem Slogan "Jedem den Seinen" für Kaffeesorten geworben hatten.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland reagierte empört: Vizepräsident Salomon Korn sagte der Frankfurter Rundschau, das Plakat sei entweder eine "nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit" oder ein Beispiel "totaler Geschichtsunkenntnis".


Tchibo und Esso waren allerdings nicht die ersten „Opfer“:

1998 bewarb Nokia mit den Slogan: "Jedem das Seine" austauschbare Gehäuse für Mobiltelefone. Die Plakate wurden mit dem Shakespeare-Titel 'Was ihr wollt' überklebt, nachdem unter anderem das American Jewish Commitee dagegen protestiert hatte.
1998 konnte der Handelskonzern Rewe einen Prospekt nicht mehr stoppen, in dem es hieß: "Grillen: Jedem das Seine".
1999 stoppte Burger King in Erfurt nach Protesten eine Handzettelaktion mit dem selben Wahlspruch.
2001 gab es eine Werbekampagne für Kontoführungsmodelle der Münchner Merkur-Bank, über die Kunden ihr Entsetzen breit gemacht hatten.


Hier kann ich die gleiche Frage stellen: Tut das Not?
Oder anders formuliert: Braucht Deutschland das wirklich?
Denn der berühmte Spruch „Jedem das Seine“ (“suum cuique“) stammt vom römischen Philosophen Cato der Ältere.
Linux :)

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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von doelf » 15 Aug 2018, 13:18

Hitler hat das Hakenkreuz ja auch nicht erfunden, sondern ein im indischen Raum gebräuchliches Glückssymbol zweckentfremdet. Wer indische Kunstgegenstände importiert, muss daher nach vermeintlich verfassungsgefährdenden Swastika Ausschau halten, denn hier zieht die Sozialadäquanz offenbar nicht.

Auch die erste Strophe der deutschen Nationalhymne hatte August Heinrich Hoffmann von Fallersleben lange vor Hilter und dem dritten Reich gedichtet, nämlich 1841. Dennoch darf sie heute nicht mehr gesungen werden.

Begriffe wie völkisch oder Endlösung wecken ebenso Erinnerungen wie die Abkürzungen SS und KZ. Der englische Sportwagen Reliant Scimitar SS1 wurde hierzulande aufgrund seines Namens kritisiert und VIA hatte seinen KZ-Chipsatz damals umbenannt.

Das Nazipack hat viel verbrannte Erde und Leichenberge hinterlassen, die bis heute den deutschen Sprachgebrauch beeinflussen. Viele Aufreger wirken dabei überzogen, andere zeigen indes, dass einige Marketing-Experten Nachhilfe in Geschichte brauchen.

suum cuique
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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von Mausolos » 15 Aug 2018, 15:48

Swastika gibt es auch im Unicode-Zeichensatz: linksweisend 卍 sowie rechtsweisend 卐.
Zieht denn hier die Sozialadäquanz oder das Strafgesetzbuch (StGB) § 86 'Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen'?

Ich habe überhaupt gar nichts gegen andere Religionen oder gegen Menschen mit anderen Religionen, aber mir kommt es so vor, als nutzten gewisse Räte und Komitees jede sich bietende Gelegenheit, anderen Leuten vors Schienbein zu treten, um Aufmerksamkeit zu erlangen.
Linux :)

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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von doelf » 15 Aug 2018, 16:45

Eine sehr gute Frage! Möglicherweise ist die Verwendung von Unicode-Zeichensätzen in Deutschland gesetzeswidrig.
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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von The Grinch » 16 Aug 2018, 05:36

Und wenn man bedenkt das die Swastika von der Herkunft und Alter eine ganz andere Bedeutung hat,
sollte man ernsthaft überlegen das christliche "Kreuz" zu verbieten - in dessen Namen über viele Jahrhunderte hinweg
Menschen verfolgt, gefoltert und ermordet wurden (bis hin zum Völkermord hat man im christlichen Glauben alle
Verwerflichkeit leidlich ausgekostet).

Aber wie immer haben die größten Schreihälse natürlich immer Recht!

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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von doelf » 16 Aug 2018, 16:21

Ich habe mich mal kundig gemacht und die Meinungen gehen weit auseinander. Da wir hier eine rechtliche, gesellschaftliche, religiöse, politische, wissenschaftliche sowie technische Diskussion führen (und das meine ich völlig ernst, denn die Tragweite dieser Frage ist weitreichend), sollte der Gebrauch dieser Symbole strafrechtlich nicht relevant sein.

Fest steht:
Beim WG 2 Treffen 50 vom 24. bis 27. April 2007 in der Nationalbibliothek in Frankfurt am Main wurde die Aufnahme der Swastiken in ISO/IEC 10646 und Unicode diskutiert. Die Symbole sind nicht nur in Indien gebräuchlich, sondern auch als Schriftzeichen in Tibet und China. Sie sollten als tibetische Zeichen standardisiert und aufgenommen werden, was dann auch geschehen ist.

In der Diskussion kam die Frage nach rechtlichen Problemen aufgrund des deutschen Strafrechts auf. Dies wurde von den deutschen Vertretern verneint, da es sich bei diesen Swastiken um anerkannte religiöse Symbole handle. Es wurde vereinbart, die Zeichen klar der tibetischen Sprache zuzuweisen und sie mit ihren tibetischen Namen zu benennen. Quelle: http://babelstone.blogspot.com/2006/02/ ... stika.html

Es sei angemerkt, dass sich die grafische Darstellung des nationalsozialistischen Hakenkreuzes in mehreren Punkten von den Swastiken unterscheidet: Das Hakenkreuz wird fett gezeichnet, es gibt weder zusätzliche Punkte noch Serifen und das Symbol ist in einem Winkel von 45 Grad gedreht. Diese Unterschiede lassen sich allerdings teilweise aufheben, indem das Zeichen mit gebräuchlichen Textoptionen gezeichnet wird.

In der schriftlichen Zusammenfassung des Treffens ( siehe: http://std.dkuug.dk/jtc1/sc2/wg2/docs/n3253.pdf ) wurde der Punkt Swastika komplett weggelassen, offenbar hatten die Autoren dann doch wieder rechtliche Bedenken.

Der Beschluss, die Swastiken aufzunehmen, wurde dann im September 2007 auf dem WG 2 Treffen 51 in Hangzhou, China getroffen. Indien meldete allerdings Bedenken an und verlangte, diese Zeichen nicht Tibet zuzuordnen und ihnen auch keine tibetischen Namen zu geben. Sie sollten Swastika genannt werden und in den Block für allgemeine Symbole kommen. Am Ende beließ man sie im tibetischen Block und bezeichnete sie als "left svasti" und "right svasti".

Was wie "Swastiken" aussieht, sind offiziell also "Svastis". Die Umgehung eines geschichtlich belasteten Begriffs ändert dabei natürlich nichts am Grundproblem. Dennoch: Seit Unicode 5.2, veröffentlicht am 1. Oktober 2009, sind diese Zeichen standardisiert. Dass sie uns dennoch nur sehr selten begegnen, liegt an den Schriftarten, welche mit unseren Betriebssystemen und Geräten ausgeliefert werden. Diese umfassen nur selten tibetanische Zeichen und wenn sie es tun, fehlen die Svastis. Auch die Hard- und Software-Hersteller sind offenbar bemüht, diese rechtliche Frage erst gar nicht aufzuwerfen.

Gruß

Michael
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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von neO » 18 Aug 2018, 06:45

Das Gedankengut und die daraus geforderten Handlungen sind das schlimme.

Nicht Symbole oder Sprüche.

Egal unter welchem Symbol die Verbrechen begangen werden / wurden.

Das schlimme sind die Verbrechen.
Der Hass.
Die Intoleranz.
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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von Mausolos » 18 Aug 2018, 10:27

doelf hat geschrieben:
16 Aug 2018, 16:21
Was wie "Swastiken" aussieht, sind offiziell also "Svastis". Die Umgehung eines geschichtlich belasteten Begriffs ändert dabei natürlich nichts am Grundproblem. Dennoch: Seit Unicode 5.2, veröffentlicht am 1. Oktober 2009, sind diese Zeichen standardisiert.
Vielen Dank für Recherche und deinen aufklärenden Bericht. :D

Was mir noch einfällt:
Wenn der Slogan „Jedem das Seine“ geschichtlich bedingt haute fast gar weltweit geahndet wird, dann hätte sich eine bekannte Brennsoftware für CD/DVD-Rohlinge auch niemals Nero nennen dürfen.
Linux :)

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Re: Koulumne: Über Sozialadäquanz und das Hakenkreuz im Computerspiel

Beitrag von neO » 22 Aug 2018, 10:09

War die nicht sogar "Nero burning ROM" betitelt wurden?

Und ist der Satz: "Jedem das seine, mir das meiste" dann auch belastet?
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