Flash-Speicher: Bis zu 30 Prozent unter Vorjahrespreis

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Flash-Speicher: Bis zu 30 Prozent unter Vorjahrespreis

Beitrag von doelf » 15 Sep 2018, 14:18

Im ersten Halbjahr 2018 waren die Preise für NAND-Flash-Chips kontinuierlich gefallen, zumindest bis Juni. Zwischen Juni und Juli sahen wir dann eine Seitwärtsbewegung, die im August ein Ende fand. Seither geht es wieder abwärts und die Kunden dürfen sich über sehr günstige SSDs, USB-Sticks und Speicherkarten freuen.

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Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man gestern durchschnittlich 3,068 US-Dollar zahlen. Dies entspricht einem Preisverfall um 6,69 Prozent im Vergleich zu Anfang August. Obwohl sich der Abwärtstrend wieder etwas verlangsamt hat, dürfte er weiter anhalten, denn nach wie vor gibt es bei Flash-Chips ein Überangebot. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbar einen Rückgang um 24,34 Prozent und binnen Jahresfrist sind die 64Gb-Chips sogar um 28,83 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte am Freitag einen Kurs von 2,161 US-Dollar. Dies entspricht einem Minus von glatt elf Prozent, womit sich der Preisrutsch hier nochmals verschärft hat. Seit Januar ist der Kurs dieser NAND-Flash-Chips um 24,57 Prozent gefallen, was in etwa der Verbilligung ihrer 64Gb-Brüder entspricht. Blicken wir auf September 2017, sehen wir sogar ein dickes Minus von 30,45 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,815 US-Dollar. Sie sind damit nur um 0,53 Prozent billiger geworden und unterbieten auch das Preisniveau von Januar 2018 lediglich um 2,02 Prozent. Ziehen wir September 2017 zu Rate, ergibt sich ein Rückgang um 4,67 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1635 US-Dollar wert und notierte damit um 0,21 Prozent unter dem Stand von Anfang August. Seit Jahresbeginn hat der Euro 3,18 Prozent verloren und der Vergleich mit September 2017 zeigt einen Einbruch um 2,36 Prozent.

Quelle:
http://dramexchange.com/
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