NVIDIA: Neuer Treiber für "RAGE 2" und "World War Z"

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NVIDIA: Neuer Treiber für "RAGE 2" und "World War Z"

Beitrag von doelf » 10 Mai 2019, 16:27

Nach den Problemen mit der Treiberversion 430.39 WHQL, welche einen außerplanmäßigen Hotfix nach sich zog, gibt es nun wieder einen regulären WHQL-Treiber von NVIDIA: Die Version 430.64 wird insbesondere für die Spiele "RAGE 2", "Total War: Three Kingdoms" und "World War Z" empfohlen. Dazu gibt es neue SLI-Profile für "Imperator: Rome" und "Insurgency Sandstorm" sowie eine sicherheitsrelevante Korrektur.

Zum Thema Sicherheit
UPDATE vom 13. Mai 2019: Der Absatz "Driver Security", welchen NVIDIA im Rahmen seiner Release Notes präsentiert, hat leider nichts mit den diesmal geschlossenen Sicherheitslücken zu tun und wir hatten uns davon in die Irre führen lassen. Tatsächlich finden sich nach dem Öffnen eines Links gleich drei Schwachstellen, deren Risikostufen mit 7,7, 7,2 und 5,6 aus 10 deutlich höher liegen, als das innerhalb den Versionshinweise dokumentierte Problem:
  • CVE-2019-5675: Der schwerwiegendste Fehler mit einer Wertung von 7,7 steckt in der Kernel-Modus-Ebene (nvlddmkm.sys), es handelt sich um einen unsauberen Austausch geteilter Daten für DxgkDdiEscape. Durch das verfälschen der Daten kann es zu Datenlecks, Rechteausweitungen und Dienstblockaden kommen.
  • CVE-2019-5676: Mit 7,2 Punkten nur leidlich harmloser ist ein Fehler bei der Treiber-Installation. Diese lädt Windows-Bibliotheken ohne jegliche Validierung, so dass Angreifer an dieser Stelle eigene .DLL-Dateien unterschieben können. Hieraus resultieren Rechteausweitungen oder das Ausführung von Schadcode.
  • CVE-2019-5677: Ein zweites Problem in der Kernel-Modus-Ebene (nvlddmkm.sys) ist mit einer Wertung von 5,6 etwas harmloser. Der Handler für DeviceIoControl verwendet einen unsauberen Pufferzugriff, aus dem eine Dienstblockade (DoS) entstehen kann.
Behobene Fehler
Wie schon der zuvor veröffentlichte Hotfix-Treiber 430.53 kümmert sich auch die Version 430.64 WHQL um die hohe Prozessorlast, welche von dem Programm NVDisplay.Container.exe verursacht wird. Während der Wiedergabe von Videos auf dem zweiten Bildschirm soll der Desktop nicht mehr flackern und auch beim Leistungstest "3DMark Time Spy" wurde das Flackern behoben. Die beiden Spiele "BeamNG" und "Shadow of the Tomb Raider" stürzen nicht gleich beim Start ab, wobei dieses Verhalten bei Tomb Raider auf den SLI-Betrieb beschränkt war, und auch die DirectX-12-Variante von "Hitman 2" soll wieder stabil laufen.

Offene Fehler
Derweil wird "Sniper Elite 4" weiterhin von sporadischen Abstürzen geplagt und es gibt nach wie vor eine Unstimmigkeit zwischen Adaptive Sync und der vertikalen Synchronisation: Wird ein Neustart des Systems durchgeführt, greift V-SYNC nur noch bei der nativen Bildwiederholrate des Anzeigegeräts.

Treiber-Komponenten und gestrichene Funktionen
Sämtliche Treiber-Komponenten - GeForce Experience 3.18.0.102, nView 149.77, die PhysX-System-Software 9.19.0218, HD-Audio-Treiber 1.3.38.16 und CUDA 10.1 - zeigen sich seit der Version 430.39 WHQL unverändert. Mit dem Schritt auf die Version 430 wurde die Unterstützung für "3D Vision", eine im Jahr 2009 eingeführte drahtlose Shutter-Brille, gestrichen. Ebenfalls entfernt wurde die Unterstützung für die Notebook-GPUs der Kepler-Generation. Diese hatte NVIDIA in den Jahren 2013 und 2014 im Rahmen der Baureihen GeForce 700M und 800M auf den Markt gebracht.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 430.64 WHQL
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Re: NVIDIA: Neuer Treiber für "RAGE 2" und "World War Z"

Beitrag von doelf » 13 Mai 2019, 15:04

UPDATE: Link korrigiert (der zeigte noch auf den Hotfix-Treiber)
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Re: NVIDIA: Neuer Treiber für "RAGE 2" und "World War Z"

Beitrag von doelf » 13 Mai 2019, 15:40

UPDATE:

Der Absatz "Driver Security", welchen NVIDIA im Rahmen seiner Release Notes präsentiert, hat leider nichts mit den diesmal geschlossenen Sicherheitslücken zu tun und wir hatten uns davon in die Irre führen lassen. Tatsächlich finden sich nach dem Öffnen eines Links gleich drei Schwachstellen, deren Risikostufen mit 7,7, 7,2 und 5,6 aus 10 deutlich höher liegen, als das innerhalb den Versionshinweise dokumentierte Problem:
  • CVE-2019-5675: Der schwerwiegendste Fehler mit einer Wertung von 7,7 steckt in der Kernel-Modus-Ebene (nvlddmkm.sys), es handelt sich um einen unsauberen Austausch geteilter Daten für DxgkDdiEscape. Durch das verfälschen der Daten kann es zu Datenlecks, Rechteausweitungen und Dienstblockaden kommen.
  • CVE-2019-5676: Mit 7,2 Punkten nur leidlich harmloser ist ein Fehler bei der Treiber-Installation. Diese lädt Windows-Bibliotheken ohne jegliche Validierung, so dass Angreifer an dieser Stelle eigene .DLL-Dateien unterschieben können. Hieraus resultieren Rechteausweitungen oder das Ausführung von Schadcode.
  • CVE-2019-5677: Ein zweites Problem in der Kernel-Modus-Ebene (nvlddmkm.sys) ist mit einer Wertung von 5,6 etwas harmloser. Der Handler für DeviceIoControl verwendet einen unsauberen Pufferzugriff, aus dem eine Dienstblockade (DoS) entstehen kann.
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