Intel Core 2 Duo E6300 und E4300 im Test

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doelf
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Intel Core 2 Duo E6300 und E4300 im Test

Beitrag von doelf » 20 Jan 2007, 03:54

Viel Leistung für wenig Geld? Intels Core-Mikroarchitektur steht für eine hohe Rechenleistung und einen niedrigen Stromverbrauch, doch inwiefern trifft dies auch auf die beiden Einstiegsmodelle Core 2 Duo E6300 und E4300 zu? Und wie weit lassen sich diese Prozessoren übertakten? Gerade die letzte Frage sorgte in unserem Test für eine faustdicke Überraschung.

Bild

Während der Core 2 Duo E6300 bereits seit einem halben Jahr auf dem Markt ist, hat Intel den neuen Core 2 Duo E4300 noch nicht einmal vorgestellt. Diese CPU arbeitet mit 800 MHz Frontsidebus sowie einem Multiplikator von 9, was sie insbesondere für Übertakter interessant macht. Wir haben beide Prozessoren ausführlich unter die Lupe genommen und mit drei preiswerten Dual-Core CPUs von AMD verglichen. Neben der Performance und der Übertaktbarkeit wurde natürlich auch der Stromverbrauch gemessen.

Zum Testbericht: Intel Core 2 Duo E6300 und E4300
https://www.au-ja.de/review-core2duo4300+6300-1.phtml

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MadMax
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Beitrag von MadMax » 20 Jan 2007, 16:09

bitte korrigieren:
brachen schwere Zeiten für AMD an. Die neuen Core 2 Duo und Core 2 Extreme Modelle deklassierten sowohl die Pentium D Prozessoren aus Intels eigener Hersteller
mit
brachen schwere Zeiten für AMD an. Die neuen Core 2 Duo und Core 2 Extreme Modelle deklassierten sowohl die Pentium D Prozessoren aus Intels eigener Herstellung
gleich im ersten Absatz zu finden :wink:

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Beitrag von doelf » 20 Jan 2007, 22:24

Danke, wurde berichtigt!

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Beitrag von smidty » 25 Jan 2007, 05:07

Ich hätte zwei Fragen zum Artikel:

1) Warum wurde eine veraltete Version von CPU-Z verwendet. Neue Versionen zeigen die Prozessoren mit 2MB Cache korrekt als Conroe an, einen Allendale gibt es bei Intel (noch) nicht und dieser Rufname für die kleinen Conroes hat sich erst durch diesen Bug fälschlicherweise verbreitet.

2) Warum wurde nicht darauf hingewiesen, dass für bessere Übertaktungseigenschaften des E4300 ein BIOS-Update des Boardherstellers notwendig ist. Ohne angepasstes BIOS ist der Übertaktungstest nicht aussagekräftig, wobei natürlich immer die Möglichkeit besteht, eine besonders schlecht zu übertaktende CPU erwischt zu haben.

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Beitrag von Loner » 25 Jan 2007, 09:33

Wahrscheinlich weil es für Endkunden ohnehin keinen Sinn macht sich die paar Euro zum E6300 zu sparen und man dann in jeder Hinsicht mehr CPU bekommt. Mit dem E6300 hat man mehr "Grundleistung" bei ähnlichem OC Potential.
sapere aude!

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Beitrag von doelf » 25 Jan 2007, 13:51

smidty hat geschrieben:Ich hätte zwei Fragen zum Artikel:

1) Warum wurde eine veraltete Version von CPU-Z verwendet. Neue Versionen zeigen die Prozessoren mit 2MB Cache korrekt als Conroe an, einen Allendale gibt es bei Intel (noch) nicht und dieser Rufname für die kleinen Conroes hat sich erst durch diesen Bug fälschlicherweise verbreitet.
Weil es mir vor allem darauf ankommt, dass CPU-Z die Taktraten und die Spannungen visualisiert. Allendale kursierte eine zeitlang als interner Codename für die 2 MB Conroes und selbst Intel hat uns erst nach der Veröffentlichung der Core 2 Duo Tests darauf hingewiesen, dass es offiziell nur Conroes gibt. Da sich der Name Allendale seither für die 2 MB Conroes durchgesetzt hat und auch die meisten Journalisten und Händler diese Bezeichnung verwenden, stört es mich nicht wirklich, dass CPU-Z dies so anzeigt. CPU-Z liefert schließlich keine Benchmarks und zeigt auch in der alten Version nichts wirklich Falsches an. Gut, vor dem L1-Cache steht neuerdings 2x...
smidty hat geschrieben:2) Warum wurde nicht darauf hingewiesen, dass für bessere Übertaktungseigenschaften des E4300 ein BIOS-Update des Boardherstellers notwendig ist. Ohne angepasstes BIOS ist der Übertaktungstest nicht aussagekräftig, wobei natürlich immer die Möglichkeit besteht, eine besonders schlecht zu übertaktende CPU erwischt zu haben.
Ich halte diese Aussage ehrlich gesagt für ein Gerücht. Das Board muss:
1. das L2-Stepping des Conroe erkennen (erfüllt)
2. den Enhanced C1 Halt State (C1E) verwenden (erfüllt)
3. die CPU mit FSB800 ansteuern (erfüllt)

Ich hatte den E4300 auf drei Mainboards mit Release sowie Beta BIOS aufgesetzt, die Wahl fiel auf das Biostar, da das Board sehr unkompliziert ist. Unterschiede zwischen BIOS Versionen von November, Dezember oder Januar konnte ich nicht feststellen. Was mir auffällt ist, das unser Testmuster mit 1,325 V am oberen Ende der Skala liegt, während anderen Testern Prozessoren mit 1,1 bis 1,2 V zur Verfügung standen. Doch das kann man sich im Laden halt nicht aussuchen...

Nochmal zu den "Übertaktungseigenschaften": Eine Intel CPU hat einen maximalen Takt für ihre Kerne, einen festen Takt für den Frontsidebus und eine maximale Betriebsspannung. Diese sind vom Hersteller vorgegeben, wenn der Prozessor mehr schafft ist das schön, aber Intel legt mit der Vergabe der Modellnummern bereits die garantierte Höchstgrenze fest. Eine CPU hat somit keine "Übertaktungseigenschaften", du kannst höchstens ein Übertaktungspotential ermitteln, wenn du 1000+ CPUs prüfst und dann die durchschnittliche Übertaktbarkeit für ein bestimmtes Modell ermittelst. Doch auch dies trifft keine Aussage über den einen Prozessor, welchen man dir im Landen in die Hand drückt.

Was nun die Mainboards betrifft, so bieten diese Mechanismen, um Prozessoren zu übertakten. Der E4300 bietet nun nichts neues, weder seine Betriebsspannung, noch der Speichertakt, noch der Frontsidebus sind etwas Besonderes. Wenn der Hersteller des Mainboards sauber gearbeitet hat, sollte hier keine spezielle Anpassung für den E4300 notwendig sein. Wenn das Board jedoch Probleme mit dem Speicherteiler hat, kann der FSB800 tatsächlich die Übertaktbarkeit einschränken. Das betrifft dann aber alle FSB800 CPUs und nicht nur den E4300.

Gruß

Michael

HotGod
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Beitrag von HotGod » 30 Jan 2007, 20:21

hi, well i hope u will not mind if i write my quote in english, because my german is very poor, i can read but to write in german would kill me ;)

My point is... why? why was the tested e4300 such a bad overclocker???
Many people (if not all) report great overclocking achievements with this processor even on stock voltage and cooling. We are talking about 3Ghz and more. Im about to by some e4300 and your results realy worry me. First i thought its because of the L2 stepping, but i guess this was implemented from begining on, so no new revision. What then? To set the FSB on 1066 should be no problem, but u didnt even got over 1010MHz.. im realy confused... can u explain? pls :roll:

Peter M.
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Beitrag von Peter M. » 30 Jan 2007, 21:35

As has been said in German already:

Why? Simple: Because the ONLY thing guaranteed is the STOCK speed the unit has been sold for. Everything, yes everything, above is individually different. Some units have next to zero headroom, some have ridiculous potential.
It also depends on what the testers think is good enough to be called "working".

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Beitrag von doelf » 31 Jan 2007, 00:13

Like Peter said: There may be E4300 CPUs that have no problem with FSB1066 and higher and many review sites use selected CPUs to show impressive overclocking results.

But Intel will sort out any CPU that doesn't qualify as FSB1066 and sell it as FSB800 (E4300). We went to a shop and took the first E4300 from the shelf and we weren't lucky - it was a bad overclocker. Whereas we picked the first E6300 and got a very good overclocker. It's all about luck ;-)

Regards,

Michael

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Beitrag von HotGod » 31 Jan 2007, 19:03

I see :shock: ;)

I was just wondering if there is some new revision, but e4300 had L2 implemented from begining on, so it was probably just a bad luck ;)

I hope i will be luckier like this ;)

Thanx for answer ;)

p.s: arent the e4300s Allendale and e6300 conroes with 2MB L2 cachce disabled? If so, there is no way that e4300 can be faulty e6300, but i may be wrong

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