Wenn die größte Sorge nicht der Job oder das Beatmungsgerät ist - Arme Länder und Corona.

Das wollte ich schon immer einmal loswerden...
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neO
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Wenn die größte Sorge nicht der Job oder das Beatmungsgerät ist - Arme Länder und Corona.

Beitrag von neO »

Langsam fangen auch ärmere, bevölkerungsreichere Länder an, die Folgen des Virus zu spüren..

Das einzige Gute: Sie haben meißt mehr jüngere Menschen in der Bevölkerung.
Und das war es auch schon.

Wo in reicheren Ländern, das zögern der Politik und der Zustand des Gesundheitssystems die Todeszahlen bestimmen, geht es in den armen Ländern für viele nur noch ums Überleben.

Ob Arbeiter, die kein Jobs haben um Essen zu bekommen und auch keins geschenkt bekommen werden oder Unterversorgte die jetzt noch die teils heftige Krankheit überstehen müssen.

Dieses Chaos ist nur schwer begreifbar.

Es sind Länder, in denen Zahlen über Kranke und Tote noch weniger aussagen, da es gar nicht möglich ist zu testen.

Nur als Flüchtling zwischen den Fronten kann es noch beschissener sein.


Auch das sind alles "Mitmenschen".
Auch wenn sie noch so weit entfernt sein mögen.


This world is one... diese Menschen gehören zu unsere Welt, zu uns.

Wir sollten auch so handeln...
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doelf
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Re: Wenn die größte Sorge nicht der Job oder das Beatmungsgerät ist - Arme Länder und Corona.

Beitrag von doelf »

Was machen die industrialisierten Länder, wenn in Afrika Menschen verhungern?
Wenn Industriestaaten die dortigen Märkte mit ihren Billigprodukten fluten?
Wenn dort im Auftrag internationaler Firmen Raubbau an der Umwelt getrieben wird?

Wegducken und weggucken!

Und warum sollte sich daran etwas ändern, wenn in Ländern mit einer Lebenserwartung von 50-55 Jahren ein Virus wütet, der primär die Über-50-Jährigen bedroht? Also eigentlich diejenigen, die sich am Elend ihres Volkes bereichert haben und sich daher einen besseren Lebensstandard leisten können? Der Virus ist für diese Länder ein kleineres Problem. Die sozialen Unruhen, die Maßnahmen gegen den Virus provozieren, sind der Knackpunkt.

Gruß

Michael
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neO
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Re: Wenn die größte Sorge nicht der Job oder das Beatmungsgerät ist - Arme Länder und Corona.

Beitrag von neO »

Ärmere Arbeiter in Gemeinschaftsunterkünften in reicheren Ländern:
Überspitzt formuliert praktiziert Singapur seit einigen Tagen also eine zweigleisige Seuchenbekämpfung. In den Arbeitersiedlungen, wo die Lage eskaliert und eine genau Nachverfolgung der Fälle kaum noch möglich ist, wird notgedrungen eine Form der Durchseuchung akzeptiert; es handelt sich – was die Regierung indirekt einräumt – in der Regel dort um junge, kräftige Kerle, die einige Widerstandskraft aufweisen. Zu akuten Krankheitsfällen bei den Angesteckten, was eine intensive Betreuung erfordern würden, soll es bisher auch noch nicht gekommen sein.
(..)
https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-covid ... ld.1552773

Ach komm, da wird schon keiner hohen Blutdruck haben oder Asthmatiker sein!!!111

Die sind alle total frische Jungs....

Singapur hatte die Gemeinschaftunterkünfte irgendwie vergessen...

Via fefe
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neO
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Re: Wenn die größte Sorge nicht der Job oder das Beatmungsgerät ist - Arme Länder und Corona.

Beitrag von neO »

Eins der weltgrößten Flüchtlingscamps mit fast ? 1Million Menschen meldet in Bangladesh erste SARS-CoV2 Fälle.



https://www.theguardian.com/world/2020/ ... bangladesh
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neO
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Re: Wenn die größte Sorge nicht der Job oder das Beatmungsgerät ist - Arme Länder und Corona.

Beitrag von neO »

*Hust*

Wie Gemeinschaftunterkünfte und Corona?
Wie Ausbeutung und Schutzlosigkeit?
:evil:


„Niemand wird mehr ernsthaft bestreiten können, dass das Infektionsgeschehen und die Unterbringung der Menschen in Zusammenhang stehen“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Katja Mast der Deutschen Presse-Agentur.




https://m.tagesspiegel.de/politik/aldi- ... 46078.html

Armes gebaren, sehr arm.

Arm an Menschlichkeit, Arbeiterschutz, gerechten Lohn, ....
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