Kolumne: Corona ausrotten einerseits und Immun gewordenen Menschen andererseits - Und "die anderen"

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neO
Halbgott der Platine
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Registriert: 23 Feb 2005, 10:59

Kolumne: Corona ausrotten einerseits und Immun gewordenen Menschen andererseits - Und "die anderen"

Beitrag von neO »

Corona trennt Menschen, Länder, Welten.

Wo in Neuseeland, China und Vietnam abgeriegelt wird oder werden kann, bis im Land keiner mehr die Krankheit verbreitet, sind einheimische Rückkehrende oder Touristen als potentielle "Gefährder" ausgegrenzt bis sie ihre Quarantäne abgesessen haben.
Ein Rachen-Test reicht da meißt nicht, da eine frische, oder ältere Ansteckung vielleicht nicht angezeigt wird.


Wenn es Impfungen oder nachweisbare Immunität nach der Erkrankung geben wird, wird es auch wieder Ausgrenzung geben, in den Ländern in denen das Virus nicht ausgerottet wird.
Erst in Bereichen in denen Risiko-Personen anzutreffen sind, dann vielleicht auch in schlecht belüfteten Bereichen mit viel Kontakt zu anderen Menschen.
Nur die nachweisbar Immunen werden dort gefahrlos und ohne teueren Schutz arbeiten können.

Bis sich die Länder oder Menschen wieder angleichen, kann es noch länger dauern.

Das Tempo der Virusverbreitung ist in den meisten hoch mobilen Staaten herausgenommen worden, zu einem Preis der in Verhaltensveränderungen bestehen bleibt. Die neue Normalität.


"Make Corona great again"


In einigen anderen Staaten, in denen eine Verhaltensänderung nicht geschaffen wurde, ist der "worst case" messbar oder auch oft unbeobachtet am Werke.

Das, was es an Gesundheitssystemen gibt, ist oft überfordert, überfüllt oder bald vor dem Kollaps.
Risiko-Personen können weder geschützt, noch auf jeden Fall behandelt werden.

Viele Menschen, die auf einmal sterben.
Auch normale Behandlungen, die nicht mit Corona im Zusammenhang stehen, können dann auf einmal fehlen.

Die möglichen Langzeitschäden sind immer noch nicht sicher.
Ob auch sehr kleine Kinder immer gut dabei wegkommen, ob vorher kerngesunde Menschen meißtens Glück haben, ist nicht gesagt.
Es kommt darauf an ob das Immunsystems nicht "überreagiert" und damit den eigenen Körper nicht gefährdet.
Wovon das abhängig ist, kann noch keiner sicher sagen.

Wie die Menschen am Ende auf diese Katastrophe und Angst reagieren, wie sie auf wirtschaftliche und gesundheitliche Ausnahmezustände reagieren, wird die Zukunft zeigen. Die nächsten Wahlen.

In Ländern mit junger Bevölkerung, werden die Todeszahlen niedriger sein.
Das gilt unter anderen für einige afrikanische Staaten,
viele Teile von Indien und auch in anderen Ländern.


Schutz für einen selber und die anderen

Es macht Sinn, sich und andere zu schützen.
Ob Hochrisikogruppe oder Gering-.


Maske und Abstand.
Andere Belüftungs- und Klimaanlagen.
Wegen der möglichen Mikrotröpfcheninfektionen.

Hände und oft von vielen Leuten benutzte Gegenstände reinigen oder/und desinfizieren um Schmierinfektionen vorzubeugen.

Das ist das neue Normal.
Das ist wie den Sicherheitsgurt anlegen, nur dass man auch andere dabei schützt.


"Nur eine Grippe"?
"Nur"?


Eine richtige Grippe dauert 2-4 Wochen und es dauert danach noch eine lange Zeit bis Körper und Geist wieder fit werden. Auch bei jungen Menschen.
Das andere sind eher grippale Infekte.
Die will aber auch keiner haben.

Deswegen gibt es für die richtige Grippe meißt funktionierende Impfungen und lindernde Medikamente.

Eine Grippe legt heutzutage seltener das Gesundheitssystem lahm.

Die Masken bleiben.

Trainingslauf Seuchenschutz

Dieser Virus mit evtl. "1% -5%" Sterblichkeit bei kompletter Durchseuchung der Bevölkerung bei überlastetem Gesundheitssystem, ist auch ein Trainingslauf für einen wirklich üblen Ernstfall.

Einer der zeigt, wie man Menschenleben retten kann.

50% Sterblichkeit sind bei anderen Infektionskrankheiten nichts unbekanntes.
Hic et nunc et in aeternum:
This world is one!
see you in the world of tomorrow

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