Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

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doelf
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Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von doelf »

Facebooks Geschäftsmodell ist genial: Einfach eine Plattform bereitstellen und zugucken, wie nutzergenerierte Nichtigkeiten die eigene Kasse klingeln lassen. Selten wurde das Prinzip Scheiße in Gold zu verwandeln derart konsequent umgesetzt. Zumindest solange man unliebsame Details wie das Urheberrecht und den Datenschutz heraushalten kann. Und da Facebook eine weltweite Datenkrake ist, haben Nationalstaaten wie Australien einen schweren Stand.

Facebook will wieder mal abschrecken
Dass Facebook derzeit ein Exempel an Australien statuiert, hat zwei Gründe. Zum einen fordert der fünfte Kontinent die US-amerikanischen Internetkonzerne mit seinem neuen Mediengesetz heraus, zum anderen ist Australien mit seinen 25,4 Millionen Einwohnern nicht wichtig genug, um Facebook finanziell weh zu tun. Ähnlich hart war der US-Konzern bereits im Jahr 2015 mit Belgien (11,4 Millionen Einwohner) umgesprungen, als unser Nachbarland einen ausreichenden Datenschutz für Menschen ohne Facebook-Konto gefordert hatte. Damals wurden Belgier ohne Benutzerkonto kurzerhand ausgesperrt.

Das plant Australien
Australiens Mediengesetz-Novelle hat ein anderes Ziel, sie soll Geld von den großen Internetkonzernen ableiten und den australischen Medienunternehmen zuführen. Es handelt sich somit um eine Urheberrechtsabgabe für Presseerzeugnisse, die immer dann fällig wird, wenn jemand Presseinhalte auf Facebook teilt bzw. verbreitet. Australiens Regierung strebt hierbei an, dass sich Internet- und Medienkonzerne eigenständig auf faire Tarife einigen. Sollte es jedoch nicht zu einer Einigung kommen, soll ein Schiedsgericht die Höhe der fälligen Abgaben festlegen.

Sperren ohne Rücksicht auf Verluste...
Im Vorfeld hatte sich auch Google kämpferisch gezeigt, gab dann aber noch vor der Verabschiedung des Gesetzes klein bei. So wird Google alleine dem Medienkonzern "Nine Entertainment Co." 30 Millionen Dollar pro Jahr für die Nutzung von dessen Nachrichteninhalten bezahlen. Facebook reagierte anders und sperrte die australischen Medien einfach aus. Mit weitreichenden Konsequenzen:
  • Die Facebook-Auftritte aller großen australischen Zeitungen ("The Age", "The Australian", "The Herald Sun", "The Sydney Morning Herald") wurden von Facebook gesperrt.
  • Alle Inhalte der öffentlich-rechtlichen Senderfamilie ABC wurden gesperrt.
  • Facebook-Gruppen, die von australischen Medienunternehmen betrieben werden, präsentieren sich jetzt inhaltslos.
  • Die Facebook-Auftritte des Wetterdienstes "Bureau of Meteorology" und einiger Gesundheitsbehörden (SA Health, ACT Health, Queensland Health) waren nicht mehr zu erreichen.
  • Die Facebook-Angebote von australischen Rettungsdiensten und Feuerwehren wurden ebenfalls blockiert.
  • Nutzer aus Australien können weder einheimische noch ausländische Medieninhalte teilen.
  • Nutzer aus dem Ausland können keine australischen Medieninhalte teilen.
... aber mit Rücksicht auf Katzen und Spinner
Nicht betroffen waren Beiträge mit Katzenfotos. Nein, das ist kein Witz. Wer einen Beitrag einer australischen Zeitung teilen wollte, musste lediglich ein Katzenfoto anhängen und schon flutschte alles durch die ansonsten gnadenlose Blockade. Australische Portale, die sich auf Fake News spezialisiert haben, werden übrigens nicht behelligt - vermutlich weil man für das Teilen falscher Nachrichten auch nur Falschgeld verlangen kann. Aber Facebook hat ja seit jeher ein großes Herz für Spinner, die viele Klicks generieren. Satirische Publikationen wie "Betoota Advocate" wurden indes ausgesperrt.

Facebook will hart bleiben
Simon Milner, Vizepräsident für öffentliche Ordnung bei Facebook für den asiatisch-pazifischen Raum, bezeichnete die Sperrung von Rettungsdiensten und Feuerwehren inzwischen als Versehen. Was die übrigen Maßnahmen betrifft, so sieht Milner sein Unternehmen zu solch drastischen Schritten gezwungen. Es läge nun alleine in der Hand der australischen Regierung, das von Facebook ungeliebte Gesetz fallen zu lassen, um wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Dummerweise reagieren Australier auf Druck gemeinhin mit Sturköpfigkeit und Zusammenhalt. Und das zeigt sich auch diesmal über Partei- und Medienhausgrenzen hinweg.

Nächster Problemfall: Kanada
Facebooks Strategie könnte sich folglich als Rohrkrepierer entpuppen, zumal weitere westliche Länder an ähnlichen Gesetzen arbeiten. So verurteilte der kanadische Minister für Kulturerbe, Steven Guilbeault, Facebooks Vorgehen aufs Schärfste und wies zugleich darauf hin, dass er ein vergleichbares Gesetz vorbereite und sich davon auch nicht abhalten lassen werde. Hinsichtlich der deutschen Umsetzung der EU-Richtlinie über das Urheberrecht hatte Facebook angemahnt, das in Artikels 15 geforderte Leistungsschutzrecht frei mit den Presseverlagen aushandeln zu wollen.

Die australischen Medien
So weit, so böse präsentiert sich Facebook in diesem Spiel. Doch dummerweise hat auch der Gegenspieler keine weiße Weste. Reporter ohne Grenzen sieht Australien bei der Pressefreiheit nur noch auf Platz 26 und damit fünf Plätze schlechter als im Jahr 2019. Down Under sei der investigative Journalismus in ernster Gefahr, heißt es in der Analyse. Tatsächlich sind Australiens Medien extrem monopolisiert: Sowohl den Zeitungs- als auch den TV-Markt beherrschen NewsCorp (Rupert Murdoch), das 2012 den wichtigsten Mitbewerber "Consolidated Media Holdings" (Kerry Packer) geschluckt hatte, sowie die "Nine Entertainment Co.", die sich 2018 mit "Fairfax Media" zusammengeschlossen hatte.
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neO
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von neO »

Die "Facebook-Galaxy"...
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Mausolos
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von Mausolos »

doelf hat geschrieben: 19 Feb 2021, 16:54Sperren ohne Rücksicht auf Verluste...
(…)
  • Die Facebook-Auftritte aller großen australischen Zeitungen ("The Age", "The Australian", "The Herald Sun", "The Sydney Morning Herald") wurden von Facebook gesperrt.
  • Alle Inhalte der öffentlich-rechtlichen Senderfamilie ABC wurden gesperrt.
  • Facebook-Gruppen, die von australischen Medienunternehmen betrieben werden, präsentieren sich jetzt inhaltslos.
  • Die Facebook-Auftritte des Wetterdienstes "Bureau of Meteorology" und einiger Gesundheitsbehörden (SA Health, ACT Health, Queensland Health) waren nicht mehr zu erreichen.
  • Die Facebook-Angebote von australischen Rettungsdiensten und Feuerwehren wurden ebenfalls blockiert.
  • Nutzer aus Australien können weder einheimische noch ausländische Medieninhalte teilen.
  • Nutzer aus dem Ausland können keine australischen Medieninhalte teilen.
... aber mit Rücksicht auf Katzen und Spinner
Ich geb's ja zu, dass ich mich für Facebook noch nie interessiert habe.
Aber, was hat die Plattform „Facebook“ mit dem Absetzen eine Notrufes (Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen) zu tun?
Wen kratzen denn die jetzigen Sperrungen der australischen Facebook-Webseite? — Nachrichten, Warnmeldungen, etc. sind doch kein „social media“.

Befürchtet denn jemand, dass sich Facebook ohne externe Nachrichteninhalte zu einer eigenen Welt mit eigener Weltanschauung und Führer entwickelt, die dann Krieg gegen Andersdenkende führt; so ähnlich wie es von der neuen „Trump-Partei“ zu befürchten ist?
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doelf
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von doelf »

Wen kratzen denn die jetzigen Sperrungen der australischen Facebook-Webseite? — Nachrichten, Warnmeldungen, etc. sind doch kein „social media“.
Vor ein paar Jahren hätte ich Dir zugestimmt und gesagt, dass die Zeitungen ihre Inhalte ja nicht zum Teilen über Facebook anbieten müssen. Heute sieht das leider anders aus - und das macht es auch für Au-Ja nicht leichter: Für einen Großteil der Menschheit ist das Internet = Facebook. Sie konsumieren Inhalte nur noch über Facebook und verlassen diese Plattform so gut wie nie. Auch die Ergüsse der Medienschaffenden werden nur noch konsumiert, wenn sie von Facebook bzw. einem Facebook-Nutzer oder einer Facebook-Gruppe serviert werden. Facebook nimmt sich dabei das Recht heraus, sich geteilte Inhalte aneignen zu dürfen.

Ergo: Entweder Du schreibst nur noch für 1-3 Prozent der Bevölkerung oder die lässt dich von Herrn Zuckerberg auf alle erdenklichen Weisen ficken.
Aber, was hat die Plattform „Facebook“ mit dem Absetzen eine Notrufes (Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen) zu tun?
Es geht nicht um Notrufe, sondern um Warnungen. In Australien gibt es immer wieder Buschfeuer, die von Bürgern oder Anwohnern in den entsprechenden Facebook-Gruppen der Feuerwehren gemeldet werden und damit der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für Unwetterwarnungen (Stürme, Gewitter, Überflutungen) oder Unfälle. Das Land ist groß und dünn besiedelt, da macht es also Sinn, solche Informationen auf einer Plattform bereitzustellen, die eh so gut wie jeder nutzt. Davon abgesehen wäre die meisten Leute nicht mehr in der Lage, eine entsprechende Webseite zu finden.

Natürlich kann man den Behörden und Institutionen vorhalten, dass sie eigene Plattformen bereitstellen könnten. Doch die kennt und nutzt keiner, es entstehen Kosten für die Wartung und man muss die von Nutzern eingestellten Inhalte prüfen. Wenn bei der Freiwilligen Feuerwehr eines kleinen Kaffs zehn Personen arbeiten, kannst Du nicht vier davon fürs Internet abstellen.

Gruß

Michael
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doelf
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von doelf »

Beispiele für die Warnungen der Katastrophendienste:

In Westaustralien herrscht derzeit extreme Feuergefahr. Über den aktuellen Stand würde auf der Facebook-Seite der westaustralischen Feuerbehörde informiert, wenn diese denn noch Inhalte hätte.

In Queensland warnt die Facebook-Seite des Katastrophenschutzes vor Wetterereignissen. Die Blitzfluten aufgrund schwerer Regenfälle in den vergangenen Tagen konnten natürlich nicht eingestellt werden.

Die Gesundheitsbehörden von Südaustralien, Queensland und dem Hauptstadtterritorium informieren über Facebook über COVID-19-Ausbrüche und Impfmöglichkeiten. Diese Seiten sind nun ebenfalls leer.

Ebenfalls betroffen sind Wohltätigkeitsorganisationen und der Nationale Hilfsdienst für die Opfer sexueller oder häuslicher Gewalt. Und sogar Facebook Australien hatte Facebook gesperrt, was ebenso konsequent wie absurd ist.

Quelle:
https://www.theonlinecitizen.com/2021/0 ... ebook-ban/
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Mausolos
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von Mausolos »

Tja, so ist das nun einmal, wenn man sich vollkommen von einer Plattform abhängig macht.
Hoffentlich wird jetzt die Mehrheit der Australier wachgerüttelt und setzt künftig auf ein zweites Standbein im WWW.

Falls Facebook, Inc. jetzt klein beigegeben wird, erhöht das deren Macht nur noch. Das wäre das Verkehrteste von allem. Facebook ist zu mächtig, um zu etwas gezwungen zu werden.
Linux :)
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doelf
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Kolumne Teil 2: Australien erzielt Einigung mit Facebook

Beitrag von doelf »

Wenn der Finanzminister Australiens stundenlang am Telefon mit Mark Zuckerberg über eine Gesetzesnovelle verhandelt, wird deutlich, welche Macht die US-amerikanischen Internetriesen haben. Und nun, da das neue Mediengesetz im Sinne der Internetfirmen abgeschwächt wurde, sind "Facebook und Australien wieder befreundet".

So formuliert es zumindest Josh Frydenberg, der eingangs erwähnte Finanzminister. Es wurde allerdings auch deutlich, dass man als Land die Freundschaft Facebooks erkaufen muss und nicht allzu stark am Geschäftsmodell des Internetkonzerns rütteln darf. Zum Bruch mit Facebook hatte eine Urheberrechtsabgabe für Presseerzeugnisse, welche das Kernstück der australischen Mediengesetz-Novelle darstellt, geführt. Das Gesetz sieht vor, dass sich Internet- und Medienkonzerne eigenständig auf faire Tarife einigen. Beim Ausbleiben einer Einigung sollte eine Schiedsstelle die Höhe der fälligen Abgaben festlegen. Insbesondere diesen Mechanismus wollte Facebook nicht akzeptieren und schaltete bereits im Vorfeld die Angebote der australischen Medien ab. Dabei ging es zweifelsohne auch darum, ein Exempel zu statuieren.

Auch wenn das neue Mediengesetz in seinen Grundzügen erhalten blieb, konnte Facebook es in wesentlichen Punkten abschwächen:
  • Das Gesetz hatte bisher eine dreimonatige Verhandlungsperiode zwischen Medienanbietern und Internetfirmen vorgesehen. Am Ende dieses Zeitraums sollten entweder beidseitig bindende Angebote oder die staatliche Regulierung stehen. Nun wurde ein zweimonatiger Zeitraum für Mediationsgespräche eingeschoben, der die Verhandlungsperiode faktisch auf fünf Monate ausdehnt.
  • Bevor der Finanzminister formale Regulierungsmaßnahmen gegen einen Internetkonzern einleiten kann, muss er bereits getroffene Abkommen mit Medienunternehmen in Betracht ziehen. Solche kommerziellen Vereinbarungen können dann als Zeichen des guten Willens für das Internetunternehmen interpretiert werden, was insbesondere die Verhandlungsposition kleinerer Medienfirmen schwächen dürfte.
  • Sollte sich der Finanzminister dennoch für eine Regulierung entscheiden, muss er den Internetkonzernen eine Vorwarnzeit von einem Monat einräumen.
  • Weiterhin sollen die Internetkonzerne selbst bestimmen können, welche Inhalte sie auf ihren Plattformen zulassen. Im Klartext bedeutet dies, dass Firmen wie Facebook und Google nur noch Nachrichten von Medienunternehmen, mit denen sie Verträge ausgehandelt haben, dulden werden. Nicht lizenzierte Inhalte werden zur Vermeidung einer Zahlungsverpflichtung blockiert bzw. zensiert.
Die neuen Ergänzungen verschaffen den Internetkonzernen mehr Zeit sowie eine wesentlich bessere Verhandlungsposition. Bedenklich stimmt dabei insbesondere das Recht, Nachrichten zur Kostenvermeidung aussortieren zu dürfen. Inwiefern die Internetkonzerne zukünftig das gesamte Spektrum der freien Presse abbilden werden, bleibt abzuwarten. Allerdings könnte sich hier auch eine unheilige Allianz abzeichnen, da die Gesetzgebung der letzten australischen Regierungen immer wieder auf eine Zensur und Kontrolle der Medien abzielte. Tatsächlich postuliert die australische Verfassung keine Pressefreiheit. Ein weiteres Problem down under ist die Medienmonopolisierung. Über Jahrzehnte beherrschten die drei Familien Fairfax, Murdoch und Packer den australischen Medienmarkt. Im Jahr 2012 hatte Rupert Murdoch mit "Consolidated Media Holdings" (CMH) einen Teil des Packer-Imperiums aufgekauft. Der Rest wurde zur "Nine Entertainment Company", die sich 2018 mit Fairfox zusammenschloss.

Quelle:
https://www.smh.com.au/politics/federal ... 574kc.html
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von neO »

Yaeh!

Fakenews werden Realnews sein, wenn alles durch Mediengiganten beherrscht wird.

Stand doch in der Zeitung!
Und kam im TV.
Und bei Facebook ;)
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Re: Kolumne: Facebook zeigt sein asoziales Gesicht - außer für Katzen

Beitrag von doelf »

Wie Mausolos befürchtet hatte, wurde die Chance, Strukturen jenseits von Facebook aufzubauen verpasst. Die digitale Abhängigkeit von Software- und Internetkonzernen ist in den letzten Monaten stetig gewachsen, da Microsoft, Google, Oracle, Zoom und Co kräftig auf die Werbetrommel geschlagen hatten. Open-Source-Lösungen wurden indes weitgehend ignoriert. Schade.
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