Notebook mit Windows XP für 399 Euro

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doelf
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Notebook mit Windows XP für 399 Euro

Beitrag von doelf »

Wenn es denn richtig billig sein muss: Mit dem Modell Videoseven V7 MW Merkur läutet NetOnNet eine neue Runde im Preiskampf bei Notebooks ein. Das Gerät wird komplett mit Windows XP Home geliefert und verwendet einen stromsparenden C7-M Prozessor von VIA mit einer Taktrate von 1,5 GHz. Die Garantiezeit beträgt 36 Monate inklusive Pick-Up- und Return-Service.

Nun gut, VIAs C7-M Prozessor ist zwar keine Rakete, aber zumindest sehr sparsam. Ob das Videoseven V7 MW Merkur Notebook dies allerdings ausnutzen kann, steht in den Sternen, denn über die Batterielaufzeit des Gerätes macht NetOnNet keine Angaben. Im Prinzip sollten sich aus dem Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen zumindest zwei bis drei Stündchen herauskitzeln lassen. Mit einem Gewicht von 2,7 kg ist das Notebook recht leicht, seine Abmessungen betragen 315 x 255 x 35,5 mm (B x H x T).

Die restliche Ausstattung ist wie zu erwarten recht mager:

* CPU: VIA C7-M 1,5 GHz (FSB533)
* RAM: 256 MByte DDR2 (max. 1 GByte)
* Chipsatz/Grafik: VIA VN800
* Festplatte: 40 GByte PATA, 5400 U/min
* Optisches Laufwerk: DVD/CD-RW Combo (8x DVD, 24x/16x/24x CD-RW)
* TFT-Display: 14,1-Zoll (1024x768)
* Audio: AC97 2.1, Stereo-Lautsprecher
* Modem: 56K V.90
* Anschlüsse: 4x USB 2.0, 1x seriell, 10/100 MBit LAN, VGA, Audio Ein-/Ausgang (analog)
* Software: Sonic Media Suite, Windows XP Home

Das Gerät hat im wesentlichen drei Mankos:

1. Mit nur 256 MByte ist der Arbeitsspeicher sehr knapp bemessen, zudem belegt die Grafikeinheit des Chipsatzes einen Teil dieses Speichers. Der Arbeitsspeicher kann normalerweise recht einfach erweitert werden, die Frage ist nur, ob das Gerät einen freien Slot hat. 512 MByte DDR2-Speicher im SO-DIMM Format kosten ca. 50 Euro.
2. Mit dem Combo-Laufwerk lassen sich nur CDs, aber keine DVDs brennen. Slimline DVD-Brenner kosten ca. 65 Euro, der Austausch ist jedoch zumeist recht aufwändig.
3. Das Gerät hat kein W-LAN. Wireless-LAN kann schnell und einfach über USB nachgerüstet werden, die Kosten beginnen bei ca. 16 Euro.

Weitere Nachteile sind die leistungsschwache CPU sowie das Fehlen eines PCMCIA/PC-Card Steckplatzes. Sofern der Speicher aufgerüstet wird, kann ein solches Gerät durchaus für anspruchslose Büro- und Internet-Aufgaben verwenden. Auch die Wiedergabe von DVDs sollte kein Problem darstellen, da der Chipsatz der CPU hierbei unter die Arme greift.

Quelle:
http://www.netonnet.de/index.asp?iid=74189

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