Spekulation inside: P4 Reloaded?

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Wäre dir die Leistungsaufnahme eines Prescott egal, wenn Intel eine Wasserkühlung in die Box legen würde?

Klar, nur Performance ist wichtig!
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Solange das System leise arbeitet, ist mir der Stromverbrauch egal.
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Ich will keinen Stromfresser!
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Als AMD-Fanboy frage ich mich, was dieses "Intel" eigentlich sein soll?
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Ich habe keinen blassen Schimmer, worum es hier geht!
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doelf
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Spekulation inside: P4 Reloaded?

Beitrag von doelf » 11 Jun 2004, 12:50

Intel selber schweigt, das Netz spekuliert. In den letzten Monaten gab es ein unvergleichliches Hin-und-Her, welche Strategie der Chipriese für seine Desktop-CPUs wählen wird:

03/2004: Der Prescott auf dem Sockel 775 ist die Zukunft für Desktop Systeme mit Intel CPU. Er wird keine 64-Bit Erweiterung haben. (CeBIT 2004)

05/2004: Zunächst kommt zwar der Prescott für den Sockel 775, die Basis für zukünftige Desktops mit Intel CPU wird aber ein Dual-Core Pentium M-Nachfolger sein. ("inoffizielle" Roadmap)

06/2004: Der Prescott auf dem Sockel 775 wird 64-Bit Erweiterungen erhalten und der Systembus auf 4x266=1066 MHz gesteigert. Ob dies auf alle LGA775 Prescotts zutrifft oder auf eine zweite Revision ist unklar. (Information zu Produktänderungen/Intel)

Heute erreichte uns folgende Information aus einer taiwanesischen Quelle, die nicht näher genannt werden will:

Im ersten Quartal 2005 (zur CeBIT?) soll es eine überarbeitete Version des Sockel LGA775 geben, die CPUs mit einer TDP von mehr als 200 Watt unterstützen soll. Hierbei handelt es sich um Dual-Core-Prescotts, die mit bis zu 4 GHz Taktrate arbeiten sollen. Diese CPUs werden ebenso wie eine weitere Entwicklungsstufe des Prescott, die bereits im vierten Quartal 2004 erwartet wird, eine 64-BIT Erweiterung bieten und mit 1066 MHz Systembustakt arbeiten. Auch diese Entwicklungsstufe stellt bereits höhere Anforderungen an die Mainboards, da eine TDP von 150 Watt vorhergesagt wird.

Was ist nun von dieser Information zu halten? Betrachtet man die heutige TDP der Prescott CPUs (103 Watt) erscheinen die Werte nicht unwahrscheinlich, die 64-BIT Erweiterung führt Intel bereits selber in den Produktänderungen auf, der 1066 MHz Systembus wurde bereits mehrfahr im Zusammenspiel mit DDR2-667 genannt und nur die Dual-Core-Architektur wäre wirklich neu - bisher tauchte dieses Konzept als Zunkunftsvision bei AMD sowie für Intels Pentium-M, welcher kein HyperThreading bietet, auf.
Es ist nachvollziehbar, daß Intel Zeit braucht, um den Pentium-M zur Desktop-CPU "umzubauen", ein Dual-Core-Prescott wäre eine verständliche Zwischenlösung, denn die Taktsteigerung des Prescott-Core scheint Intel nicht so leicht von der Hand zu gehen - hoch getaktete Prescotts sind am Markt nicht häufig zu finden. Eine Steigerung bis auf 4 GHz im Laufe der nächsten 9 Monate erscheint jedoch möglich. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, welche Kühllösung mit 200 Watt Abwärme zurecht kommen soll. Dies ist eigentlich nur mit einer Flüssigkeitskühlung möglich, welche in der Herstellung aber deutlich teuerer als Luftkühler ist. Werden wir demnächst Intels Boxed-CPUs mit Wasserkühlung kaufen? Das erscheint (noch) unwahrscheinlich!
Ein durchaus kritischer Punkt dürfte die Zukunftssicherheit der frühen LGA775 Mainboards sein. Vor einem Jahr warben viele Hersteller für ihrer Mainboards mit Prescott-Kompatibilität, leider konnten viele dieses Versprechen nicht einlösen. Nun sehen wir in der Zukunft einen Steiergung des Systembusses von 800 auf 1066 MHz sowie einen möglicherweise drastischen Anstieg der Leistungsaufnahme. Kommen die neuen Chipsätze bereits mit 1066 MHz Systembus zurecht? Wieviel Luft haben die Mainboards in Bezug auf die Leistungsaufnahme der Prozessoren? Kann eine Dual-Core-Variante überhaupt für den Sockel 775 angepaßt werden?
Statt des schnellen Wechsels zu einer Desktop-Version des Pentium-M könnte es also eine zweite Chance für die Netburst-Architektur des Pentium 4 geben. Was meint ihr dazu?

Erkek

Beitrag von Erkek » 11 Jun 2004, 13:11

Jojo, und der Boxed-Variante liegt dann außer der Wasserkühlung noch ein kleiner Kernspalter bei, den kann man dann auch noch an die Wasserkühlung hängen. Dann führen die Hardwareshops endlich auch mal Uran, weil unser kleiner Kernspalter will auch happahappa. :roll:

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doelf
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Beitrag von doelf » 11 Jun 2004, 13:16

NEU!

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The Grinch
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Beitrag von The Grinch » 11 Jun 2004, 13:23

Und im Kleingedruckten von EON steht dann noch:
Wer eine lowpower CPU einsetzt muss €500 Strafe Zahlen....

hal9000

Beitrag von hal9000 » 11 Jun 2004, 16:29

:arrow: dann kommen die grünen auf den gedanken der computerfreien sonntage, schön abwechselnd mit den autofreien.
:D etwas gutes hat es schon, es senkt die reinen heizkosten :D

Erkek

Beitrag von Erkek » 11 Jun 2004, 16:37

hal9000 hat geschrieben::D etwas gutes hat es schon, es senkt die reinen heizkosten :D
Nein, stelle mal die Kosten für die Klimaanlage im Sommer dagegen :D

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Socken
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Beitrag von Socken » 12 Jun 2004, 08:59

Ob 200 Watt oder nicht, is mir echt egal. Nur mit meiner grünen Stimmenabgabe morgen bei der EU-Wahl muß ich dann noch warten. ;)

Gruß Socken
Die beste Methode, einen Narren von seinem Irrtum zu überzeugen, besteht darin, ihn seine Dummheit ausführen zu lassen. (unbekannter Verfasser)
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freaaak

Beitrag von freaaak » 12 Jun 2004, 09:31

Langsam wird das aber zuviel, ich hoffe diese Gerüchte erweisen sich als falsch.
Ich habe zur Zeit einen P4 2.8 C , den ich mit einigem Aufwand sogar leise bekommen habe. (Thermalright, Papst, Tagan, HIS)
Eins weiss ich jedoch genau, noch mehr Wärme will ich nicht und den LGA 775 kaufe ich nicht, bin Bastler.
Auch BTX werde ich solange boykottieren wie es nur geht.

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