Foxconn unterstützt 'Gaming is not a crime'

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doelf
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Foxconn unterstützt 'Gaming is not a crime'

Beitrag von doelf »

Die Initiative "Gaming is not a crime - Gaming has many faces", welche sich gegen die pauschale Verurteilung von Computerspielern und der Spieleindustrie wendet, wird offiziell von Hardware-Hersteller Foxconn unterstützt. Die Initiatoren von "Gaming is not a crime" sind die Computec Media AG und das Unternehmen Gamerswear. Wer sich nicht von politischen Betonschädeln zum Sündenbock machen lassen will, kann sich unter http://www.gamingisnotacrime.de an der Aktion beteiligen.

Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Foxconn unterstützt Initiative 'Gaming is not a crime'
Online-Initiative gegen die pauschale Verurteilung von Computerspielen und Gamern

Hamburg, 18. Mai 2007 – Foxconn, der führende Designer und Hersteller von Computer-, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik-Komponenten, gab heute bekannt, dass man aktiv die Initiative 'Gaming is not a crime' unterstützt. "Gaming is not a crime - Gaming has many faces" ist eine Initiative gegen die pauschale Verurteilung von Computer- und Videospielen im Zusammenhang von Gewalttaten, die durch die 'Computec Media AG' und das Unternehmen 'Gamerswear' ins Leben gerufen wurde.

'Computerspieler werden derzeit in eine Ecke gedrängt', erklärt Bastian Fröhlig, Marcom Manager von Foxconn Deutschland. 'Wir sprechen uns klar gegen Pauschalverurteilungen aus. Es kann nicht sein, dass tausende Spieler unter Generalverdacht gestellt werden. Daher wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Gaming eine Lobby und ein Gesicht zu verleihen.' Genau das ist das Ziel der Kampagne. Die personalisierte Unterschriftenaktion macht deutlich, dass "der Spieler" nicht Teil einer finsteren Randgruppe ist, sondern dass Menschen aus allen gesellschaftlichen und sozialen Schichten Spaß an PC und Konsole haben. Die Spieler-Community ist vielfältig, aber alle sind sich in drei Punkten absolut einig: in der Leidenschaft für "Electronic Entertainment", in der Ablehnung von Gewalt und im Respekt vor dem Jugendschutz. 'Es muss mehr Medienkompetenz geben, um mit Computerspielen und neuen Medien entsprechend umzugehen', sagt Fröhlig und ergänzt: 'Ein generelles Verbot oder eine Kriminalisierung von Spielern und Spieleherstellern halten wir für einen völlig falschen Ansatz.'

'PC- und Videospiele sind Teil einer unglaublich starken und wichtigen Kultur – auch wenn viele das noch ignorieren. Dass die Spieler selbst sich bei 'Gaming is not a Crime' registrieren und damit Stellung gegen die eigene Diskriminierung beziehen, ist großartig. Besonders wichtig ist zusätzlich die aktive Unterstützung, die Industrie und Medien der Zielgruppe schulden. Deswegen freuen wir uns über das Engagement von Foxconn und hoffen, dass viele andere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden', so Anke Moldenhauer, Computec Media AG

Wer sich der Initiative anschließen will, kann sich online unter http://www.gamingisnotacrime.de an der Aktion beteiligen."
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