Intel Core 2 Extreme QX9650: 45 nm Yorkfield im Praxistest

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doelf
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Intel Core 2 Extreme QX9650: 45 nm Yorkfield im Praxistest

Beitrag von doelf » 29 Okt 2007, 06:34

Am 12. November wird Intel die ersten Prozessoren vorstellen, welche auf der 45 nm Hi-k Metal Gate Silizium Technologie basieren. Zu diesen Prozessoren, welche Intel unter dem Namen "Penryn" zusammenfasst, gehört das Modell Core 2 Extreme QX9650. Wir hatten die Gelegenheit, den Core 2 Extreme QX9650 noch vor seiner offiziellen Markteinführung ausführlich zu testen.

Bild

Von dem schnellen Wechsel zur die 45 nm Fertigung verspricht sich Intel geringere Produktionskosten, eine Steigerung der Taktraten sowie ein Absenken des Stromverbrauchs. Das sind drei gute Gründe, welche auch den Kunden zu Gute kommen. Doch die Penryn Prozessoren zeichnen sich nicht nur durch ihre kleinere Strukturgröße aus, sie besitzen auch einige Verbesserungen, welche sich in einer höheren Rechenleistung niederschlagen.

Zum Testbericht: Intel Core 2 Extreme QX9650: Der 45 nm Yorkfield im Praxistest...
https://www.au-ja.de/review-core2qx9650-1.phtml

wigor666

nun...,

Beitrag von wigor666 » 31 Okt 2007, 00:47

sicherlich zeigt Intels neue Architektur interessante und revolotionäre Ansätze, allerdings frage ich mich wo denn getz die echten Leistungszuwächse bleiben? Was hat der User (Gamer) davon? 3 GHZ bleiben 3 GHZ und Basta, die paar Prozent bei synt. Benchmarks sollen`s sein? Is mir echt zu popelig, Irgendwo steht das alles nich mehr in Relation!!! Lachhaft :(

Mir ist auch klar das diese Archtektur erst die Vorausetzungen für mehr Leistung schafft, find`s aber ne Sauerei das sich Intel mal wieder jeden einzelnen Schritt teuer bezahlen lässt. :twisted:

Bei aller Euforie: DAS KANN ES NOCH NICHT SEIN!!!!!

Getz mal ehrlich: Quadcore, 64-Bit und hasse nich gesehn, is ja alles ganz gut und schön, was nutzt es mir mehrere Sachen gleichzeitig zu bearbeiten, auch nur wenn die Software mitspielt, wenn die eigentliche Bearbeitungsgeschwindigkeit hinten dran hängt? Es wird zwar alles bejubelt und gehibt aber wenn ich meinen "alten" Sockel A 3000+ anwerfe kann ich beim besten Willen, nicht solche Leistungsunterschiede feststellen, die ein Upgrade auf irgendwas aktuelles rechtfertigen würden, schon garnich zu den Preisen die sich die werten Herschaften der Industrei so vorstellen, und das schon seit gut 3 Jahren (Soviel zu Thema Moor). Zumal dann noch Onkel Bill mit seinem sch*iß Vista dabei kommt, dass irgendwie immer noch leuft wie Schlach inne Fre*se und immer noch mehr Ärger macht, als das es leuft.

Ich sehe für mich persöhnlich immer noch keinen Beka*kten Grund, streckenweise bestehende Systeme die ich mein eigen nenne und für gewisse Zwecke benutze Upzugraden weil`s sich einfach immer noch nicht lohnt.

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doelf
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Beitrag von doelf » 31 Okt 2007, 09:18

Mein Gott, 10 Prozent bei Anwendungen wie Cinema, welches noch nicht mal richtig SSE optimiert ist, ist doch eine feine Sache. Bei identischem Takt gibt es zum identischen Preis klare Leistungsgewinne - auch bei älteren Anwendungen. Das ist doch was.

Damit Spiele von aktuellen Prozessoren profitieren können, müssen die Spieleprogrammierer mal ihren Code entsprechend gestalten. Zumindest AI und Physik kannst du multithreaded umsetzen.

Und 3 GHz sind keinesfalls 3 GHz, wie ein Vergleich von Pentium 4 und Core 2 zeigt. Selbst wenn nur ein Kern genutzt wird. Aber die Spieleperformance bestimmt in erster Linie die Grafikkarte, nicht die CPU.

Gruß

Michael

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Beitrag von The Grinch » 31 Okt 2007, 09:29

Michael, wie oft muss ich Dir es noch sagen?

VERGISS DOCH MAL DIESE ZOCKER-DEPPEN!

Mag sein das es einige gibt die sich solche Rechenknechte als Spiele-Maschinen leisten können, aber der Großteil eben NICHT.
Und wer kann sich solche Kisten eher leisten?
KENAU, Leute die damit Produktiv etwas umsetzen und damit ihr Geld verdienen.

Und schon sind wir bei professioneller Software, die oft viel besser auf solche CPU's optimiert sind.
Es ist schon was geiles wenn anstatt ein oder zwei Cores auf einmal ACHT Cores an einer Sache arbeiten (bei mir MCAD).
Da laufen 3D-Übersetzungen (z.B. STEP-Daten in ein natives Format) plötzlich in 15-20 Minuten, die Früher gerne mal 5-7 Stunden dauerten.

Abgesehen davon: DU kennst meine Meinung zu dem BenchBLÖD-Geraffel ==> MÜLL

wigor666

OK OK...

Beitrag von wigor666 » 31 Okt 2007, 09:51

stimmt schon, Gaming is nich alles. Aber um diese CPU`s nutzen zu können muß man sich ja auch wieder ne komplett neue Infrastruktur schaffen. Ich bleib aber dabei das das alles viel zu teuer is und irgenwo nicht mehr in Relation steht. Natürlich sind da die Softwareleute gefragt, allerdings zeigt doch der Markt das so gut wie keine Schmiede auf die neue Hardware reagiert. Rein von der Anwenderseite (Profs.) bring`s natürlich was, aber dem Homeuser (um was anderes ging`s nie) bringen die ganzen Inovationen meiner Meinung nach so gut wie garnix.

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Beitrag von Loner » 31 Okt 2007, 09:57

Der Anteil der Homeuser die 1000 Euro für ne CPU über haben, dürfte sehr sehr gering sein. Von daher ist dieser Prozesser eben doch eher als Technologie- und Leistungsdemonstration zu betrachten, weniger als Endkundenprodukt.
sapere aude!

wigor666

hey...

Beitrag von wigor666 » 31 Okt 2007, 10:43

mir währe er`s wert, wenn er`s wert währe und die Nachhaltigkeit wenigstens etwas gegeben währe. Ich bin bereit auch mehr Geld für Hardware auszugeben wenn sie`s wert is und die Lebenszyklen und Standzeiten stimmen, was im Momment absolut nicht gegeben ist und sich alle Hersteller immer weiter davon entfernen.

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Beitrag von The Grinch » 31 Okt 2007, 10:58

Bei den neuesten CPU's von Nachhaltigkeit zu reden ist ein Widerspruch in sich, und wenn dann kann man nur von einem Preis-/Leistungsverhältnis sprechen.

Und nein, die Hersteller entfernen sich nicht, sondern die Ansprüche, der Käufer, decken sich nicht mit dem verfügbaren finanziellen Möglichkeiten.
8)

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Beitrag von phoeniX » 01 Nov 2007, 22:27

Guter Test! Mich würde auch mal interessieren, wie groß der Leistungszuwachs bei neueren Spielen ist, die mehrere Kerne nutzen, z.B. Crysis, CoD4, Bioshock, etc.
Ansonsten ist der Preis von ca. 1000€ schon noch happig, aber war ja schon immer so... Mal sehen was AMD noch so auf Lager hat^^
Man sollte nie unterschätzen wie berechenbar Beschränktheit ist.

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Beitrag von doelf » 01 Nov 2007, 23:18

Es werden ja weitere 45 nm Modelle folgen und die werden nicht teurer als gleichhoch getaktete 65 nm CPUs werden.

Was neuere Spiele betrifft: Mit einer 7900 GT oder einer 8600 GTS macht das keinen Sinn. Mehr 3D-Power steht mir zur Zeit leider nicht dauerhaft zur Verfügung.

Gruß

Michael

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