Im Test: Vier 4-fach DVD-Brenner

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doelf
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Im Test: Vier 4-fach DVD-Brenner

Beitrag von doelf » 15 Feb 2004, 03:03

DVD-Brenner sind seit gut zwei Jahren am Markt vertreten. Anfänglich noch unbezahlbare Exoten, schicken sie sich inzwischen an, den Sprung in den Massenmarkt zu schaffen. Lange Zeit für die Marktakzeptanz hinderlich, ist der Formatkampf zwischen der Plus- und Minus-Fraktion quasi gegenstandslos geworden: Immer mehr der neuen Geräte am Markt beherrschen beide Sprachen, und die Multiformat-Brenner machten derzeit das Rennen bei den Usern.
Wir haben uns aus diesem Grund folgende Geräte näher angesehen:

* AOpen DRW4410
* ASUS DRW-0402P/D
* MSI DR4-A
* TEAC DV-W50D

Im Test wurden nicht nur unzählige DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW, CD-R sowie CD-RW Medien verbrannt, wir haben auch die Leseleistung der Geräte mit diesen Formaten sowie DVD-9 (Video), CD-ROM und Audio-CDs (mit und ohne Kopierschutz) getestet.
Die Ergebnisse könnt ihr in unserem Testbericht nachlesen: Vier 4-fach DVD-Brenner

https://www.au-ja.de/review-dvd+-r-1.phtml

miles

Beitrag von miles » 15 Feb 2004, 03:05

also der test ist nur sehr bendinget brauchbar, da nicht die brennqualität getestet wurde....

holger (au-ja)

Beitrag von holger (au-ja) » 15 Feb 2004, 03:05

Wie bitte, wir haben ausführlich getestet, ob fremdbespielte Medien akzeptiert wurden!!! Hier hatte gerade der MSI Probleme, die anderen Geräte schluckten alle angebotenen Medien. Sogar im Fazit wird dieser Punkt angesprochen, im Test mehrmals.

Zitat: "Bei diversen fremdgebrannten DVD-R/+R/+RW weigerte sich das Laufwerk den Medieninhalt im Browserfenster anzuzeigen. Siehe auch Leseergebnisse CD-R(W)."

Auszug zu den Leseergebnissen CD-R(W): "Beträchtlichen Ärger verursachte das Laufwerk mit von fremden Laufwerken beschriebenen Rohlingen. Generell waren fremdbespielte Rohlinge von CMC Magnetics (CD-R, 48x), Asus (CD-R, 52x), Philips (CD-RW, 4-12x), TDK (DVD-R, 1-4x), Philips (DVD+R, 1-4x) und Verbatim (DVD+RW, 2.4x) nicht lesbar. Der AOpen liegt wieder nur knapp hinter dem MSI-Brenner, leistet sich bei fremdbespielten Rohlingen jedoch keinen Ausrutscher. Somit kann er diese Katagorie für sich entscheiden."

Zitat aus dem Fazit: "Das DVD-Brenner-Erstlingswerk von MSI hätte der große Wurf werden können: Mit DVD-Rs mag sich der Brenner momentan jedoch nur widerwillig einlassen, mehr als einfache Brenn- und Lesegeschwindigkeit ist derzeit nicht möglich. Auch bei vielen fremdbespielten Medien rümpft das Laufwerk die Nase und stellt lediglich ein leeres Browserfenster dar. In den übrigen Teildisziplinen kann das Laufwerk uneingeschränkt punkten; da bleibt nur auf ein Firmwareupdate mit geänderten Lese-/Schreibstrategien zu hoffen. Ein Update auf die Firmware V2.23 sollte der User in jedem Fall durchführen. Mit diesem gehören zumindest verbrannte DVD-RW-Rohlinge der Vergangenheit an;..."

Konstruktive Kritik wird gerne angenommen und auch umgesetzt. Einen Test aber gleich als nutzlos abzutun ohne den Inhalt offensichtlich vollständig gelesen zu haben, ist überaus frustrierend. Dieser Test hat sich über Wochen hingezogen und aufgrund der verbrannten Medien gut 150 Euro gekostet; hoffentlich gefällt anderen der Test besser und hilft vor allem bei der Kaufentscheidung oder hilft beim Verständnis des komplexen Themas.

Also bitte, eure Meinung ist uns sehr, sehr wichtig, daher verlinken wir am Testende sogar in einen eigenen Thread. Außerdem soll ein solcher Thread zum Meinungs- und Erfahrungsaustusch sowie anderen Usern die Kaufentscheidung erleichtern.

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Gast

Beitrag von Gast » 15 Feb 2004, 03:05

Der Test wurde ja nicht als nutzlos dargestellt - aber er ist IMO trotzdem nur bedingt brauchbar.

Die Brennqualität wurde halt nicht wirklich getestet. Da muss ich aber zugestehen, dass das wohl für so eine 'kleine' Seite sehr schwer ist. Dazu benötigt man ein Testlabor bzw. Spezialequipment... und das bekommen selbst die 'grossen' Zeitschriften ausser c't nicht auf die Reihe.

DVDs bzw. CDs laufen, bedeutet eben nicht zwangsweise, dass die Brennqualität auch gut ist!

Gut es ist wenigstens ein kleiner Anhaltspunkt!!!


Ergänzung:
Die CD-Brennqualität kann man ziemlich gut mit dem Plex-Premium überprüfen.

Gast

Beitrag von Gast » 15 Feb 2004, 03:06

Abgesehen von der Überprüfung mit dem Plex Premium ist der Test ok. Das mit dem Spezialequipment ist wohl für au-ja nicht machbar.

Es ist zwar möglich die DVD-Brennqualität mit einem LiteOn-DVD-Laufwerk und dem Tool Kprobe zu überprüfen... allerdings sind diese Kprobe-Tests sehr ungenau und fraglich.

Der Plex Premium hingegen ist für die Überprüfung der CD-Brennqualität wirklich zu gebrauchen und sehr hilfreich!

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Beitrag von doelf » 15 Feb 2004, 03:07

@ miles:

"also der test ist nur sehr bendinget brauchbar, da nicht die brennqualität getestet wurde...."

Um die Qualität der gebrannten Medien untersuchen zu können, mußt du zunächst auf jedem Laufwerk mit verschiedenen DVD-Rohlingen und unterschiedlichen Einstellungen brennen und diese dann im Labor untersuchen lassen.

Sagen wir einfach mal, wir beschränken uns auf Rohlinge von TDK, Verbatim und Sony. Das bedeutet:

4 Brenner x 3 Rohlingshersteller x 4 Rohlingstypen x 2 Geschwindigkeitseinstellungen x 5 Rohlinge pro Testlauf (um ein statistisches Mittel zu bekommen) = 480 Rohlinge

Diese müßten dann untersucht werden und nicht mit irgendwelcher Software sondern - wie gesagt - im Labor. Danach kann man dann eine Tabelle zusammenstellen, in der man nachlesen kann, welcher Brenner mit welchem Rohling wie gut zurecht kam.

"Kam" ist hierbei das entscheidenen Wort, denn nach diesem Test, der viele Wochen dauern und ein Unsumme an Geld verschlingen würde, hätten die Rohlinghersteller ihr Verfahren optimiert bzw. würden ihre Ware woanders einkaufen und zwei bis drei Firmware-Updates der Brenner-Hersteller wären auch für jedes einzelne Gerät verfügbar.

In der Hardwarebrache waren immer nur Momentaufnahmen möglich und diese Situation hat sich nicht verändert sondern eher verschärft.

Was ist also sinnvoll?
Sinnvoll ist es, die Medien zu brennen und danach auslesen/verfizieren zu lassen, funktioniert dies, dann ist die Datenkonsistenz gewährleistet. Bricht ein Brenner beim Lesen sehr stark ein, kann dies darauf hindeuten, daß der Rohling nicht optimal gebrannt wurde. Die Ergebnisse von KProbe sind leider nur bedingt zu gebrauchen, ansonsten wäre unsere Arbeit leichter.

Ich rate den Benutzern von DVD-Brennern dringend, nur Rohlinge zur verwenden, die der Hersteller freigegeben hat! Billig-Rohlinge können die Geräte meist nur mit veringerter Geschwindigkeit brennen oder aber die Datenkonsistenz ist nicht mehr gewährleistet. Geiz mag ja geil sein, Datenverluste sind es nicht.

Gruß

Michael

nIcK

Beitrag von nIcK » 15 Feb 2004, 03:07

Also ich brenne alles einfach 4-fach und benutze die billigsten Rohlinge die es so gibt und wo sit das bitte ein problem? wenn einer kaputt wird dann nehm ich halt nen anderen. ist trotzdem billiger als der markenmist. wenn ihr geld zum fesnter raus werfen wollt - nicht mein problem.

nIcK

seschaum

Beitrag von seschaum » 15 Feb 2004, 03:08

Der MSI wurde doch mit "HD-Burn" beworben, dies vermisse ich im Test.

Habt ihr dazu noch ein paar warme Worte?

holger (au-ja)

Beitrag von holger (au-ja) » 15 Feb 2004, 03:08

Na klar ;-)
HD-BURN meint, dass man auf einen normale CD-R die doppelte Datenmenge draufpacken kann(zulässig sind 6x, 12x, 16x und 24x).
Das von Sanyo entwickelte Verfahren schafft die Verdoppelung der Speicherkapazität zum einen durch eine Verkleinerung der Pit-Längen auf dem Datenträger, was die Speicherkapazität um rund 34% erhöht. Zum anderen erreicht man durch eine verbesserte Fehlerkorrektur die restlichen 15% an erhöhtem Speichervolumen. Das Problem besteht jedoch darin, dass HD-Burn-CDs nicht mit anderen Laufwerken gelesen werden können.
Danke für den Hinweis, wir tragen das Feature noch in die Ausstattungsliste mit ein, ist wohl bei den Kompatibilitätsproblemen untergegangen ;-)

Greg

Beitrag von Greg » 15 Feb 2004, 03:09

He, nIcK, verarsch die armen Leute nicht! Dein Brenner läuft doch eh nie sauber!

Greg

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